Konzeption
des Kindergartens St. Johannes
in Wilhermsdorf
 
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  Inhaltsverzeichnis  
 
Logo Kindergarten St. Johannes, Wilhermsdorf
  1. Grußwort des Trägers
  2. Chronik des
    Kindergartens St. Johannes
  3. Das Umfeld
  4. Das evangelische Profil
  5. Die rechtlichen Grundlagen
  6. Der Kindergarten stellt sich vor
    1. Aufnahmekriterien / Aufnahmemodus
    2. Öffnungszeiten
    3. Finanzierung
    4. Mitarbeiter
    5. Stellenbeschreibung
    6. Struktur / Gebäude
    7. Tagesablauf
  1. Das bieten wir
  2. Der Baum - ein Symbol für unsere Arbeit
    Darstellung "Der Baum"

Zum Nachdenken:
Wenn ich traurig bin

  1. Bildungs- und Erziehungsziele in unserer Arbeit
    1. Wertorientierung und religiöse Erziehung;
      Sozialerziehung und -bildung
    2. Sprachliche Erziehung
    3. Mathematische Bildung
    4. Naturwissenschaftliche und technische Bildung
    5. Medienerziehung
    6. Umwelterziehung
    7. Ästhetische. bildnerische und kulturelle Erziehung
    8. Musikalische Erziehung
    9. Bewegungserziehung
    10. Gesundheitserziehung
    11. Unsere päd. Ziele in die Praxis umgesetzt

Zum Nachdenken:
Eine Denkschrift von deinem Kind

  1. Uns ist das Spiel der Kinder wichtig
  2. Ein Einblick in unsere Elternarbeit
    1. Ziele der Elternarbeit
    2. Formen der Elternarbeit
    3. Der Kindergartenbeirat
  3. Ein Beispiel aus unserer didaktischen Arbeit

Gebet "Die Erde ist schön"

 
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  7. Das bieten wir  
  Kinder
  • Vorbereitung auf die Schule
  • Ausbildung von Fertigkeiten
  • Musische und kreative Beschäftigungsangebote
  • Phonologische Bewußtheit (Sprachförderung)
  • Kleingruppenarbeit
  • Altersgemischte Gruppen
  • Geschwister zusammen in einer Gruppe
  • "Traumstunde" (Ruhephase)
  • Vielfältige Spielsachen, sowie Bilderbuchangebote
  • Regelmäßig Turnen und Rhythmik
  • Regelmäßiger Besuch in der Bücherei (Mittwoch)
  • Regelmäßig gesundes Frühstück
  • Gleitenden Frühstück
  • Warmes Mittagessen
  • Feste zusammen mit den Kindern (Fasching, Ostern, Erntedank, Pelzmärtel, Weihnachten)
  • Gemeinsame Geburtstagsfeiern
  • Verschiedene Fahrten und Bühnenvorstellungen (variieren jedes Jahr)
  • Besuch von kulturellen Angeboten für die angehenden Schulkinder
  • Schnuppervormittage für die zukünftigen Kindergartenkinder
 
 
   
 
 

Eltern

  • Jährliche Bedarfsumfragen für die Betreuungsdienste
  • Jährliche Qualitätsumfrage
  • Betreuung von Kindern unter 3 Jahren
  • Beratung der Eltern
  • Elterngespräche
  • Kontakte zu Erziehungshilfeangeboten
  • Verschiedene Feste zusammen mit den Eltern bzw. Großeltern (variieren jährlich)
  • Eltern- und Informationsabende zu verschiedenen (aktuellen) Themen
  • Feiern mit religiösen Elementen und Familiengottesdienste
  • Kindergartenbeirat, der die Arbeit unterstützt und die Meinung der Eltern vertritt
  • Flexible Öffnungszeiten mit gestaffelten Elternbeiträge
  • Elternbibliothek
  • Pinnwand mit aktuellen Artikeln, Veranstaltungen usw.
  • Elternzeitung "Das Info-Blättla", Elternbriefe
  • Geschwisterermäßigung
  • Basteltage/Abende auf Wunsch bzw. Interesse zu bestimmten Festen und Anlässen
  • Elternabend zum Thema "Schulfähigkeit - Schulreife" in Zusammenarbeit mit der Schule
  • Fotograf

Team

  • Altersgemischtes, fachlich qualifiziertes Team
  • Je Gruppe zwei Mitarbeiterinnen (eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin)
  • Mitarbeiterinnen mit langer Berufserfahrung
  • Aktualisierung des Fachwissens durch Fortbildungen und Tagungen
  • Vorpraktikanten (in der Regel alle 2 Jahre)
 
 
   
 
 

Räumlichkeiten

  • Gute Lage im Ortskern; Arzt, Apotheke und verschiedene Geschäfte in (unmittelbarer) Nähe, kein Durchgangsverkehr
  • Große Außenanlage mit verschiedensten Spiel- und Ruhemöglichkeiten
  • Turn- und Ruheraum
  • Kinderküche
  • Pro Gruppe ein geräumiger, gut ausgestatteter Gruppenraum (Keller: Maulwurfgruppe, Erdgeschoß: Bärengruppe, Obergeschoß: Schmetterlinggruppe)
  • Jede Gruppe hat ihr eigenes Stockwerk mit einem extra Nebenzimmer und einen eigenen Waschraum mit Toiletten
  • Verschiedenste Spielecken (2 Bauecken, Puppenecke, Kuschelecke ) und eine Werkbank in jeder Gruppe
  • Großes Büro für Sitzungen und Gespräche
  • Modern ausgestattete Teeküche

Öffentlichkeit

  • Familiengottesdienste
  • Besuch in / bei verschiedenen Institutionen (Schule, Sparkasse, Bücherei)
  • Veröffentlichung von Artikeln und Berichten im Mitteilungsblatt der Marktgemeinde und Gemeindegruß der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wilhermsdorf, sowie auf der Homepage der Kirchengemeinde (www.wilhermsdorf.info)
  • Teilnahme am Weihnachtsmarkt mit einem Stand
  • Verschiedene Feste die jährlich variieren
  • Teilnahme an Festen und Aktionen der (Kirchen-) Gemeinde, z.B. Spielplatzeinweihung, Gemeindefest, Kinderkulturherbst
 
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  8. Der Baum - ein Symbol für unsere Einrichtung  
  Wie ein Baum, der seine Äste ausstreckt,
wie ein Baum, an dem viele Blätter wachsen können,
wie ein Baum, der einen kräftigen Stamm besitzt,
wie ein Baum, der nährt und genährt wird....

.... so besteht und lebt unser Kindergarten nicht für sich allein, sondern wird durch ein Netz von Menschen und Institutionen genährt, gefördert, unterstützt und begleitet.

Symbol Baum - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster

Klicken Sie bitte auf den Baum, um das Bild vergrößert zu sehen!

Das Pfarramt und die Evang. Verwaltungsstelle Neustadt/Aisch, sowie die Landeskirchenstelle Ansbach und die ZGAST (Zentrale Gehaltabrechnungsstelle) Übernehmen viele Verwaltungsaufgaben.

Das Landratsamt und die Marktgemeinde finanzieren zum großen Teil unsere Arbeit, unterstützen und beaufsichtigen sie.

Der Evang. Landesverband für Kindertagesstätten berät uns und ermöglicht unsere Fortbildungen.

Die Leitung bzw. das Kindergartenteam führt, organisiert und plant, um die Qualität der Kindergartenarbeit zu sichern. Dies geschieht durch regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen, Austausch mit den Kolleginnen aus dem Umkreis, Leiterinnentreffen, Gesprächen im Team und mit dem Träger.

Unterstützt werden wir dabei von der Fachberatung und dem Landesverband evangelischer Kindertagesstätten, der durch Fortbildungsangebote fundiertes Fachwissen vermittelt.

Durch weitere Zusammenarbeit mit Grundschule, Sprachheilschule, Förderschulen, Ergotherapeuten, Logopäden und dem Gesundheitsamt können wir den Heranwachsenden beste Bildungs- und Entwicklungschancen, die zum Wohle des Kindes sind, bieten.

Die Einrichtung erhält zahlreiche finanzielle Unterstützung von Privatleuten und Institutionen und Vereinen, auf die sie angewiesen ist. Durch diese Spenden können Neuanschaffungen getätigt werden, die den Standart unserer Arbeit sichern. Für diese wichtige Unterstützung sind wir sehr dankbar.

Im zweijährigen Rhythmus unterliegt der Kindergarten einer Kontrolle durch den übergeordneten Landesverband und dem Landratsamt, ob gesetzliche und pädagogische Aufgaben erfüllt werden.

Qualität in unserer Einrichtung kann nur als gemeinsame Aufgabe von Fachberatung, Träger, Erzieherinnen und Eltern erfolgreich gesichert werden.

 

 
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Wenn ich traurig bin ...
 
Wenn ich traurig bin, brauche ich
jemanden, der mich tröstet,

wenn ich wütend bin, brauche ich
jemanden, der mich aushält,

wenn ich lache, brauche ich
jemanden, der sich mit mir freut,

wenn ich unsicher bin, brauche ich
jemanden, der mir Zuversicht gibt,

wenn ich ungeduldig bin, brauche ich
jemanden, der mich beruhigen kann,

wenn ich an mir zweifle, brauche ich
jemanden, der mir Anerkennung schenkt,

wenn ich etwas gelernt habe, brauche ich
jemanden, dem ich es zeigen kann,

wenn ich einsam bin, brauche ich
jemanden, der mich in den Arm nimmt,

wenn ich selbstsicher aufwachsen soll, brauche ich
jemanden, der mir Geborgenheit schenkt!

 
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  9. Bildungs- und Erziehungsziele in unserer Arbeit  
  Der Mensch hat eine angeborene Tendenz,
  • zu wachsen und sich zu entwickeln,
  • Herausforderungen zu meistem,
  • ein stimmiges Selbstkonzept zu entwickeln.

Dazu braucht er die Unterstützung seiner sozialen Umgebung.

Laut Art. 13 des BayKiBiG ist die Vermittlung von Basiskompetenzen die Grundlage des Lernens.

Was sind Basiskompetenzen?

  • Basiskompetenzen sind Schlüsselqualifikationen.
  • Es sind grundlegende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Haltungen, Persönlichkeitscharakteristika.
  • Vorbereitungen für Erfolg in Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft.

In den Basiskompetenzen spiegeln sich die Bildungs- und Erziehungsziele wider.

 
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  9.1 Wertorientierung und religiöse Erziehung;
Sozialerziehung- und bildung
 
  Ethische und religiöse Bildung und Erziehung bietet dem Kind ein Fundament auf dem es seine spezifische Sicht der Welt und des Menschen entfalten kann.

Das Kind erhält die Möglichkeit in der Begegnung mit lebensnahen Wertsystemen und religiöse Überlieferungen eigene Standpunkte zu finden, sowie Wertschätzung und Offenheit gegenüber anderen Menschen zu entwickeln und mit unterschiedlichen Religionen umgehen zu können.

Auf dem Hintergrund religiöser und weltanschaulicher Tradition wird das Kind befähigt eigene Sinn- und Bedeutungsfragen zu artikulieren und Antwortversuche zu erproben.

Durch die Vermittlung von Wertorientierung und Religiosität soll das Kind in den ersten Ansätzen sich unterschiedlichen Wertigkeiten im eigenen Handeln bewußt sein und Orientierungspunkte für das positive Denken entdecken.

Der Bildung- und Erziehungsbereich Wertorientierung und Religiosität beinhaltet auch die Bildung im sozialen Bereich. Das Kind lernt kompetent und verantwortungsvoll mit eigenen Gefühlen und mit den Gefühlen von anderen Menschen umzugehen, ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in andere zu entwickeln und zu einem selbstbewußten, eigenständigen Menschen heranzuwachsen, der kooperations- und kontaktfähig wird und mit Konflikten umzugehen lernt und diese zu bewältigen weis.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie dem evang. Profil.

 
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  9.2 Sprachliche Erziehung  
  Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich- kulturellen Leben.

Sprache ist Bestandteil von Kommunikation und alltäglichen Handlungen. Sprachförderung bedeutet zunächst eine Atmosphäre zu schaffen, in der Kinder Wertschätzung erfahren und in der sie angstfrei und unbeschwert sprechen, zuhören, und ihre Sprache weiterentwickeln können - im Kontakt mit anderen Kindern und im Kontakt mit Erwachsenen.

Kinder lernen Sprache in der Beziehung zu Personen, die sich ihnen zuwenden, die ihnen wichtig sind, und im Versuch, die Umwelt zu verstehen und zu strukturieren.

Die Bildungs- und Erziehungsziele zur Sprachförderung beinhalten die Motivation und Fähigkeit, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Neugierde wecken, Freude erhalten und Interesse aufrechterhalten sind wichtige Bestandteile bei der Spracherweiterung und -förderung. Vielfältige Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur (Literatur) gehören ebenso zum Bildungsziel wie auch die Sprachkompetenz (Textverständnis, Begriffsbildung, eine Geschichte zusammenhängend erzählen).

 
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  9.3 Mathematische Bildung  
  Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik. Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken. Durch das Auseinandersetzen mit mathematischen Inhalten und Gesetzmäßigkeiten, machen bereits Kinder die Erfahrung von Beständigkeit, Verläßlichkeit und Wiederholbarkeit.

Die Fähigkeit, Mathematik zu verstehen und anzuwenden, ist keine naturgegebene Begabung, über die nur wenige Menschen verfügen. Auch mathematisches Talent kann sich dann am besten entfalten, wenn Kinder frühzeitig Gelegenheit erhalten, mathematische Lernerfahrungen zu sammeln und dabei ihre Neigungen zu erproben. Dieses früh ausgeprägte Interesse für Zahlen und Formen aufzugreifen und in einer gezielte Förderung der individuellen Fähigkeiten und Begabung eines Kindes umzusetzen gehört zu den Bildungszielen. Dabei sollte die frühe mathematische Bildung nicht nur zum Zwecke mathematischer Ziele betrachtet werden, sondern immer als Teil einer breit angelegten Förderung. Das Kind erfährt, das die Welt mit Hilfe von Zahlen und geometrischer Formen genauer wahrgenommen und beschrieben werden kann und für seine Lebenswelt verständlich und übertragbar ist (Pflanzenwelt, Lebensraum des Kindes, Takt u. Harmonie in der Musik, Zahlen und Formen in Kunst und Kultur). Mathematische Bildung fördert die Wahrnehmung, Feinmotorik, Konzentration und Fantasie.

Oberstes Ziel für die mathematische Bildung ist dabei immer, daß das Kind den Umgang mit Mathematik als ein erfreuliches, wertvolles und vor allem auch erreichbares Ziel erlebt.

 
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  9.4 Naturwissenschaftliche und technische Bildung  
  Naturwissenschaftliche - technische Bildung trägt wesentlich dazu bei, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und sich in unserer hochtechnisierten Welt besser zurechtzufinden.

Kinder zeigen hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und an Technik. Sie sind bestrebt, nachzuforschen und herauszufinden, "warum das so ist" oder "wie etwas funktioniert". Die Begeisterung ist wach zu halten durch ein attraktives Lernangebot.

Durch Freude am Beobachten von Phänomen in der Natur, am Erforschen und Experimentieren lernt das Kind Gesetzmäßigkeiten und -Eigenschaften naturwissenschaftlicher Erscheinungen kennen und setzt sich mit Zusammenhängen in diesen Bereichen auseinander. Das Kind lernt Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen, macht Erfahrungen mit physikalischer Gesetzmäßigkeit (z.B. Magnetismus) und nimmt durch Experimente naturwissenschaftliche Vorgänge bewußt wahr.

Durch ein vielfältige Angebot an verschiedenen Bau- und Konstruktionsmaterialien lernt das Kind verschiedene Techniken, deren Funktionsweise kennen. Technische Zusammenhänge werden durchschaubar und begreifbar beim eigenen Schaffen und Entdecken (Zerlegen von technischen Geräten).

Zum Erziehungsziel im Bildungsbereich Technik gehört auch der Erwerb eines sachgerechten, verantwortungsvollen und sinnvollen Umgang mit technischen Geräten.

Einblicke in die verschieden Arbeitswelten der Erwachsenen machen Naturwissenschaften und Technik für Kinder sichtbar und unmittelbar erfahrbar.

 
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  9.5 Medienerziehung  
  Medienbildung unterstützt und stärkt zugleich Kreativität, Kommunikationsfähigkeit, kognitive Kompetenzen und die technischen Fertigkeiten des Kindes. Medienerlebnisse und -nutzung helfen dem Kind seinen Lebensalltag zu entdecken und deren Verwendungs- und Funktionsweisen erfahren und gemeinsam kritisch zu reflektieren

("gute" und "schlechte" Medien, kennenlernen von Alternativen zur Medienbeschäftigung, bewußt werden über den Sinn und Zweck des Mediengebrauchs).

 
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  9.6 Umwelterziehung  
  Das Kind lernt, Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Die natürliche Umwelt als Quelle der Freude und Entspannung zu erleben, das Verantwortungsgefühl die Umwelt zu schützen und zu bewahren sind wichtige Bildungsziele in der Umwelterziehung.

Dies beinhaltet die Naturbegegnung, mit allen Sinnen die Umwelt wahrzunehmen genauso wie die Vermittlung von Wissen über den praktischen Umweltschutz und die Förderung des Umweltbewußtseins.

Die Umweltbildung und -erziehung orientiert sich an der Entwicklung und den Bedürfnissen der Kinder, wobei ein Zusammenhang zwischen Zielsetzung und Handlungsweisen erkennbar ist.

 
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  9.7 Ästhetische. bildnerische und kulturelle Erziehung  
  Die Bildungs- und Erziehungsziele im Bereich Ästhetik , Kunst und Kultur basieren auf Lernen mit allen Sinnen. Das Kind lernt seine Umwelt bewußt wahrzunehmen, sie bildnerisch zu gestalten und spielend in verschiedene Rollen zu schlüpfen (Rollenspiele, Theater, Tanz). Bildnerisches und darstellendes Gestalten, eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken, kennenlernen der Vielfalt von kreativen Materialien, Werkzeuge und Techniken unterstützen das schöpferische Tun und die Begeisterung für die eigenen Fertigkeiten. Dadurch wird das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gestärkt, die Neugier geweckt und Ideen weiterentwickelt. Zu den Zielen dieses Bildungsauftrages gehört das Erleben von Wertschätzung, Anerkennung, Spaß, Freude und Gestaltungslust. Diese Erfahrungen gelten als Voraussetzung für kreatives, phantasievolles Spielen, Arbeiten und Lernen.  
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  9.8 Musikalische Erziehung  
  Das Kind erfährt Musik als Quelle von Freude und Entspannung und als Anregung zur Kreativität, die sich in Singen, Musizieren und Musik hören, aber auch Erzählen, Bewegen, Tanzen und Malen äußert und widerspiegelt. Musik erlebt das Kind als festen Bestandteil seiner Erlebniswelt und als Möglichkeit seine Gefühle auszudrücken. Musik vielseitig erleben und bewußt machen, gemeinsames Singen und Musizieren und sich durch Musik ausdrücken sind die wichtigsten Bildungsziele. Musik fördert das Wohlbefinden, stärkt die Kontakt- und Teamfähigkeit, bildet die Sprache und die Stimme, trainiert die Konzentration, aktiviert das Denkvermögen und macht sensibel für das Bewußtsein seines Körpers.  
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  9.9 Bewegungserziehung  
  Bewegung gilt als wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Erziehung des Kindes. Aufgabe ist, dem Kind Raum zu geben um seiner natürlichen Bewegungsfreude gerecht zu werden und zunehmend Sicherheit in seiner Körperbeherrschung zu erlangen, welche stärkend für die Wahrnehmungsfähigkeit und dem Gleichgewichtssinn ist.

Die Bildungs- und Erziehungsziele beziehen sich daher auf die Förderung der Motorik, steigern des Selbstwertgefühles und einen bewußten Zugang zu sich selbst finden (positives Selbstkonzept), sowie Motivation zu geben und Neugier aufrecht zu erhalten (Herausforderungen, Freude am Gruppenspiel). Die sozialen Beziehungen ausbauen, wecken von Teamgeist, verstehen von Regeln und praktizieren von Fairneß gehören ebenso zu den Bildungsbereichen Bewegung, Rhythmik und Sport, wie auch den Zusammenhang zwischen Bewegung, Ernährung und Gesundheit verstehen zu lernen.

 
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  9.10 Gesundheitserziehung  
  Der Bereich Gesundheit umfaßt die Bildungs- und Erziehungsziele, den eigenen Körper selbst bewußt wahrnehmen, Wissen über gesunde und ungesunde Ernährung, Essen als Genuß mit allen Sinnen, Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene, Entwicklung eines Körper- und Gesundheitsbewußtseins (Verantwortung, Grundverständnis über Aufbau und Funktion), Grundwissen über Sexualität erwerben und darüber sprechen können und Grundkenntnisse über Sicherheit und Schutz kennenlernen und praktizieren können (Verhalten im Straßenverkehr).

Das Kind lernt aufgrund der praktischen Zielumsetzung, selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen. Es erwirbt entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewußtes Leben und lernt gesundheitsförderndes Verhalten.

 
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  9.11 Unsere pädagogischen Ziele in die Praxis umgesetzt:  
     
  Pädagogische Ziele - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster  
 

Bitte klicken Sie auf die obige Skizze - sie erhalten dann die Darstellung in vergrößerter Form in einem neuen Fenster.

 
     
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Eine Denkschrift von Deinem Kind
Verwöhne mich nicht!
Ich weiß ganz genau, daß ich nicht alles haben sollte, worum ich bitte
Ich prüfe dich nur!
Hab keine Angst, fest mit mir zu sein, es ist mir lieber!
Ich weiß dadurch, woran ich bin.

Sei nicht inkonsequent!
Nichts verwirrt mich so und ich versuche umso mehr,
wo ich nur kann, meinen Willen durchzusetzen.

Mache keine Versprechungen,
die du vielleicht nicht halten kannst.
Mein Vertrauen in dich würde dadurch zerstört.

Erziehe mich zu einem Menschen mit Selbstwertgefühl,
der Ehrfurcht hat vor allem Leben auf der Erde und
Achtung vor den Dingen des Nächsten!

Danke!

 
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  10. Uns ist das Spiel der Kinder wichtig  
  Das Spiel ist die dem Kind entsprechende Tätigkeit. Es steht im Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsgeschehens im Kindergarten. Ziel der Spielpädagogik ist es, im Spiel
  • beste Bedingungen für die Persönlichkeitsentfaltung des Kindes zu geben
  • den Raum der Freiheit, der Eigenständigkeit und des Glücks zu geben, den das Kind zum Aufbau innerer Lebenssicherheit und zur Verarbeitung seiner Umwelterfahrungen benötigt
  • dem Kind die Möglichkeit zu geben, durch, Kontakt mit anderen Menschen, durch altersgemäße Begegnung mit der Umwelt, mit Natur und vielfältigen Materialien Erfahrungen zu sammeln, mit ihnen und an ihnen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben uns sich nach seinem Lebensrhythmus zu entwickeln, seine Probleme zu verarbeiten
  • die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes zu entwickeln und damit seine Lernfreude und Leistungsfähigkeit zu unterstützen
  • die Spielfähigkeit als menschliches Grundfähigkeit zu fördern

Das Spielen der Kinder umfaßt vor allem drei Kernbereiche:

  • Aufbau und Erweiterung der Persönlichkeit
  • Basis für den Erwerb bedeutsamer Lernprozesse
  • Orientierungs- und Handlungsfähigkeit in der Welt

Es gilt zwischen Freispiel und angeleitetem Spiel zu unterscheiden.

"Freispiel" wird die Zeitspanne im Tagesablauf bezeichnet, in der die Jungen und Mädchen in möglichst freier Selbstbestimmung ihren Tätigkeiten und spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nachgehen können. Im Freispiel suchen die Mädchen und Jungen ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner selbst aus, setzen sich selbst ihre Ziele und Spielaufgaben und bestimmen von sich aus Verlauf und Dauer eines Spiels.

Hierfür stehen bei uns in jeder Gruppe eine Puppenecke, zwei Bauecken und eine Kuschelecke zur Verfügung. Des weiteren gibt es ein breites Angebot an Brettspielen, Fädel-, Steck- und Hammerspielen, sowie verschiedene Mal- und Bastelmaterialien.

Das "angeleitete Spiel" ist eine gelenkte Beschäftigung oder von der Erzieherin strukturiertes Spielen. Es werden unter der Leitung der Erzieherin bestimmte Spielinhalte durchgearbeitet, festgelegte Lernziele verfolgt, sowie Material, Verlauf und Dauer weitgehend bestimmt.

Unsere pädagogische Aufgabe als Erzieherin im Spiel liegt darin, jedem einzelnen Kind seine Aufmerksamkeit zu widmen und seine jeweiligen Entwicklungsstand zu beobachten. Die Jungen und Mädchen bekommen von uns Anerkennung, Anregung und Angebote zum kindlichen Spiel. Wir unterstützen ihre Eigeninitiative und Eigentätigkeit, indem wir Platz zur Verfügung stellen, motivieren und erste Impulse setzen, Ausdauer loben und unterstützen, kindliche Initiativen aufgreifen und verschiedene Materialien zur Verfügung stellen.

"Das Spiel hat es nicht nötig,
sich durch andere (Lern- oder Heil-) Qualitäten zu rechtfertigen,
weil es in sich Freude und Bereicherung bietet
und die kindliche Form der Auseinandersetzung mit dem Leben ist."

 
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  11. Ein Einblick in unsere Elternarbeit  
  Erfolgreich kann die pädagogische Arbeit im Kindergarten nur dann sein, wenn sie im ständigen Kontakt mit dem Elternhaus durchgeführt wird.
Ohne diesen Kontakt ist die Bildungsarbeit im Kindergarten nur schwer zu realisieren.
Offenheit, Ehrlichkeit und Akzeptanz sowie gegenseitige Gespräche und Informationen sind für uns Voraussetzung für eine positive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen.
 
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  11.1. Ziele der Elternarbeit  
 
  • Kooperation

Wir wünschen uns Kooperation. Wir wollen mit den Eltern zusammenarbeiten um ein gemeinsames Ziel zu erreichen; die Erziehung des Kindes.

  • Offene Kontakte und Beratung

Das Kind steht im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir Erzieherinnen erleben das Kind in einem anderen Lebenszusammenhang und können somit den Eltern über die Entwicklung des Kindes aus unserer Sicht berichten und sie entsprechend beraten. Beratung meint aber auch, daß die Eltern auf uns Erzieherinnen zukommen, um uns Informationen zu geben und Hilfen bei Auffälligkeiten einzuholen. In einigen Fällen empfehlen wir den Besuch eines Logopäden bzw. Ergotherapeuten oder verweisen auf entsprechende Fachliteratur.

  • Aktive Teilnahme am Kindergartengeschehen

Wir wünschen uns, daß sich Eltern aktiv am Kindergartengeschehen beteiligen. Wichtig ist die aktive Mitgestaltung von Festen und Feiern.

Aktive Teilnahme bedeutet für uns, daß sich Eltern für die Arbeit, die im Kindergarten geleistet wird, interessieren und diese durch Tat, Rat und Spenden unterstützen.

Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen

  • Kuchen backen
  • bei Auf- und Abbauarbeiten helfen
  • Helferdienste, z.B. Getränkeausschank, Spüldienst
  • Plätzchen backen, die am Weihnachtsmarkt zu Gunsten des Kindergartens verkauft werden
  • das Mitbringen von Tee und Taschentüchern
  • dem Kind ermöglichen, Veranstaltungen zu besuchen, die der Kindergarten anbietet und organisiert
  • Waschen von Handtüchern
  • Waschen von Vorhängen
  • kleinere Reparaturarbeiten
  • Sammeln für die Tombola
  • Gartengestaltung
  • durch Spenden
  • Mitgliedschaft im Diakonieverein

Kontakte zwischen den Eltern fördern

Gezielte Angebote sollen den Kontakt zwischen den Eltern fördern und festigen; sowie das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken. Die Eltern basteln beispielsweise für den Weihnachtsmarkt bzw. zu einem von uns angebotenem Thema oder sie übernehmen zusammen einen Teil der Festorganisation bzw. Gestaltung; aber auch ein gemeinsamer Elternabend der in einem gemütlichen Beisammensein ausklingt trägt zur Förderung der Kontakte bei.

 
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  11.2. Formen der Elternarbeit  
  Es gibt eine Vielzahl von Formen der Elternarbeit; dabei unterscheiden wir klassische und neue Formen die in unserer Einrichtung praktiziert werden.

Klassische Formen

  • Elternbrief

Im Elternbrief erhalten Sie Informationen über Geschehnisse im Kindergarten. Des weiteren werden Termine, geplante Ausflüge und Feste bekanntgegeben. Über das Jahr verteilt gibt es ca. sechs Elternbriefe.

  • Kindergartenzeitung

Unsere Kindergartenzeitung, "Das Info-Blättla", erscheint ca. zwei mal pro Kindergartenjahr. In dieser Zeitung werden alle bereits bekannten Termine angekündigt, wie z.B. Schließzeiten oder Veranstaltungen. Weiterhin werden Sie über das Jahresthema und aktuelle Projekte und deren Umsetzung informiert; außerdem erhalten Sie Beispiele aus unserer Arbeit, wie z.B. Fingerspiele oder Bastelideen.

  • Rahmenplan

In jeder Gruppe werden wöchentlich Rahmenpläne ausgehängt (die sich am Jahresthema orientieren), in denen Sie sich informieren können, welche Aktivitäten die Woche über geplant sind. Jeder Rahmenplan steht unter einem bestimmten Thema und dient als Orientierung, denn aktuelle Ereignisse werden situationsorientiert aufgegriffen und in die Arbeit eingebunden.

  • Informationstisch / Informationsbrett

Der Informationstisch befindet sich neben dem Eingang zum Kindergarten. Auf diesem Tisch liegen verschiedene Informationsbroschüren aus und gelegentlich werden Bücher o. ä. ausgestellt, die über den Kindergarten anschießend bestellt werden.

Ein allgemeines Informationsbrett befindet sich neben dem Treppenaufgang. Dort wird auf Organisatorisches und aktuelle Krankheiten im Kindergarten hingewiesen, Veranstaltungen angekündigt und/oder Fotos ausgehängt.

  • Feste mit Eltern bzw. Elternbeteiligung

In jedem Kindergartenjahr gibt es mehrere Feste; es sind Höhepunkte, auf die sich alle freuen. Sie helfen Kontakte zwischen Eltern, Erzieherinnen und Kindern zu vertiefen, fördern Brauchtum und Tradition.

Es wird jedes Kindergartenjahr variiert, welche Feste gefeiert werden, und auch die Festgestaltung verläuft immer unterschiedlich.

Wir feiern

  • Martinsfest
  • Tag der offenen Tür
  • Sommernachtsabend
  • Herbstfest
  • Kürbisfest
  • Oma - und Opatag
  • Fasching
  • Übernachtung im Kindergarten
  • Gottesdienst
  • Sommerfest
  • Adventshaus

Bei einigen Festen sind wir auf die aktive Mitarbeit der Eltern angewiesen, z.B. Kuchen backen, Getränkeverkauf, Auf- und Abbauarbeiten etc. Bei solchen Gelegenheiten werden im Eingangsbereich Listen ausgehängt, in denen sich die Eltern eintragen können.

  • Elternabend

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres gibt es einen Informationsabend der hauptsächlich für die Eltern der neuen Kinder gedacht ist; jedoch können selbstverständlich alle interessierten Eltern daran teilnehmen. Ferner gibt es zu Beginn des neuen Kindergartenjahres einen Elternabend für alle Eltern zur Wahl des neuen Kindergartenbeirates.

Im laufenden Kindergartenjahr wechseln Bastelabende und Informationsabende (sowohl vom Team als auch von einem Referenten gestaltet) ab. Die Anzahl der Elternabende ist abhängig vom Interesse der Eltern und der Notwenigkeit bzw. Aktualität.
Elternabende dienen der Information und der Kontaktpflege.

  • Elternbibliothek

Im Eingangsbereich des Kindergartens befindet sich die Elternbibliothek. Diese ist mit verschiedensten Bastel- und Spielbüchern sowie mit Fachliteratur bestückt. Die Bücher können kostenlos und für eine Dauer von 4 Wochen ausgeliehen werden.

  • Gespräche

Bevor das Kind in den Kindergarten kommt, wird mit allen Eltern ein Anmeldegespräch geführt. Bei diesem geht es hauptsächlich darum, organisatorische Fragen zu klären.

Wichtig ist uns, daß die Eltern die Kinder an uns übergeben, wenn sie in die Einrichtung gebracht werden. So ergeben sich kurze, sogenannte Tür- und Angelgespräche zwischen Erzieherinnen und Eltern; ebenso beim Abholen. Sie dienen für kurze Mitteilungen und der Kontaktpflege; das Vertrauen kann aufgebaut und gefestigt werden.

Auf Wunsch der Eltern bzw. auf Anfrage der Erzieherinnen finden auch Beratungsgespräche statt. Für diese ist es wichtig, vorher einen Termin auszumachen und sich Zeit zu nehmen.
Jede Gruppe hat zusätzlich einmal im Monat einen festen Tag als Elternsprechstunde.

Neue Formen

  • Aktive Festgestaltung

Bei der aktiven Festgestaltung übernehmen die Eltern einen Teil des Festprogrammes. Im Kindergartenjahr 1999/2000 wurde beispielsweise beim Maifest von Eltern und Team zusammen ein Theaterstück aufgeführt, das sehr großen Anklang bei den Zuschauern fand.

  • Werkarbeiten für den Kindergarten

Die Berufspraktikantin Stefanie Schuh 1999/2000 (jetzt Erzieherin in der Maulwurfgruppe), hat sich im Rahmen ihrer Facharbeit sehr um die Integration von Vätern in die Kindergartenarbeit bemüht. Es wurde ein Projekt gestartet, dessen Ziel es war, eine neue Spielmöglichkeit für die Kinder zu schaffen. Es beteiligten sich eine Vielzahl von Vätern aktiv an Planung, Bau und Fertigstellung einer Kugelbahn aus Holz, die fest in eine Tür eingebaut wurde.

Dieses Projekt hat entscheidend zur Verbesserung des Väter - Kindergarten Verhältnisses beigetragen und ist eine bleibende Erinnerung.

  • Elternbriefkasten

Vom Elternbeirat wurde ein Elternbriefkasten im Eingangsbereich zur Verfügung gestellt. Dort haben die Eltern die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen und Beschwerden in schriftlicher Form zu äußern.

Ausblicke
Trotz der bereits gut funktionierenden Elternarbeit haben wir den Wunsch, diese noch weiter auszubauen. Es wären weitere Bau- und Werkaktionen denkbar. Ferner wollen wir die Väter noch stärker in unsere Arbeit einbeziehen.

 
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  11.3. Kindergartenbeirat  
  Am Anfang eines neuen Kindergartenjahres werden alle Eltern herzlich zu einer Kindergartenbeiratswahl eingeladen.

Der Kindergartenbeirat fördert und unterstützt die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Elternschaft mit den Erzieherinnen und dem Träger der Einrichtung zum Wohle des Kindes.

Art. 14 BayKiG

Zur Förderung der besseren Zusammenarbeit von Eltern, pädagogischem Personal und Träger ist in jeder Kindertageseinrichtung ein Elternbeirat einzurichten.
Soweit die Kindertageseinrichtung Kinder ab Vollendung des dritten Lebensjahres betreut soll der Elternbeirat zudem die Zusammenarbeit mit der Grundschule unterstützen.
Der Elternbeirat wird von der Kindergartenleitung und dem Träger informiert und angehört bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Der Elternbeirat berät insbesondere über die Jahresplanung, dem Umfang von Personalausstattung, die Planung und Gestaltung von regelmäßigen Informations- und Bildungsveranstaltungen für die Eltern, die Öffnungs- und Schließzeiten und die Festlegung der Höhe der Elternbeiträge.
Die pädagogische Konzeption wird vom Träger in enger Abstimmung mit dem pädagogischen Personal und dem Elternbeirat fortgeschrieben.
Ohne Zweckbestimmung vom Elternbeirat eingesammelte Spenden werden vom Träger der Kindertageseinrichtung im Einvernehmen mit dem Elternbeirat verwendet.
Der Elternbeirat hat einen jährlichen Rechenschaftsbericht gegenüber den Eltern und dem Träger abzugeben.

Der Kindergartenbeirat im Kindergarten St. Johannes besteht zur Zeit aus vier Kindergartenbeiräten und vier Stellvertretern.

Die gewählten Beiräte beschließen einen 1. Vorsitzenden und einen 2. Vorsitzenden, sowie einen Kassier und einen Schriftführer.

Der Kassier verwaltet das Kindergartenbeiratssparbuch. Dieses wird durch Elternspenden und den Ertrag aus Elternaktivitäten gespeist. Es ist Bestandteil des Kindergartenhaushaltes. In gegenseitiger Absprache zwischen Kindergartenbeirat und Träger kann Geld von diesem Konto abgehoben werden. Von diesem Konto werden Anschaffungen getätigt, die der Kindergartenbeirat unterstützt und durch den Träger, die Landeskirche oder andere Zuschußgeber nicht finanziert werden können.

Wir wünschen uns eine breite Unterstützung der Arbeit des Kindergartenbeirats durch die Kindergarteneltern (und der Wahl).

 
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  12. Ein Beispiel aus unserer didaktischen Arbeit  
  Jahresthema 2005 / 2006
Unser Jahresthema steht unter dem Motto:
"Die Wissenschaft hat festgestellt ... "
 
  "Die Pisa - Studie" - ein Schlagwort in aller Munde. Die Zeitungen greifen dieses Thema immer 'wieder auf Jeden Tag neue "Erkenntnisse". Neue Ideen wie die Kinder noch schlauer, noch intelligenter, noch begabter, noch aufnahmefähiger gemacht" werden könnten. Hallo aufwachen, ihr die ihr alles so viel besser meint zu wissen !

Die Kinder bringen die Eigenschaften mit, die zum Lernen gebraucht werden:

  • sie sind neugierig
  • sie stellen Fragen
  • sie probieren aus
  • sie beobachten
  • sie hinterfragen
  • sie spielen mit der Sprache sie sind unvoreingenommen
  • und vieles, vieles mehr.

Außerdem besteht die Grundannahme darin, daß der Mensch eine angeborene Tendenz hat

  • zu wachsen und sich zu entwickeln
  • Herausforderungen zu meistern
  • ein stimmiges Selbstkonzept zu entwickeln.

Dazu braucht er die Unterstützung seiner sozialen Umgebung, die auch unter anderem eine einfache Basisvoraussetzung beinhaltet.
Denn nach wie vor ist es richtig, daß Kinder, die genug zu essen haben, geliebt werden, mit denen man ordentlich spricht, zunächst einmal in einer guten Umwelt aufwachsen und befinden.
Wir als Einrichtung verstehen einen Teil des Bildungsauftrages als Prinzip der ganzheitlichen Förderung. Fördern, unterstützen und stärken nicht trainieren in den Bereichen Sinneswahrnehmung, Bewegung, Sprache, des sozialen Miteinander und der Vermittlung christlicher Werte.
Ziel ist es, das Kind zu einer Persönlichkeit zu erziehen (Erziehung = Bildung), welches im Umgang mit seinen Mitmenschen die Grundelemente positiven Zusammenlebens, wie Toleranz, Wertschätzung und Annahme lebt und weitergibt.
Die Förderung der Basiskompetenzen (z.B. kognitiv, physisch, sozial) soll das Kind befähigen, mit Belastungen, Veränderungen und Krisen umzugehen, also stark machen um diese erfolgreich bewältigen zu können (Förderung zur Resilienz = Widerstandsfähigkeit).
Unsere Aufgaben als Erzieher liegen im Endeffekt unter anderem darin, den Grundstein für die Neugierde der Kinder zu legen, sie anzuregen und zu motivieren.
Das Nachdenken, die Antworten und Lösungen im Spielen, Lernen und Ausprobieren, ist ein Lernprozes der Kinder selber.

"Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit" (P. Rosegger)

Der TIPP!
Um Bildungsprozesse bei Kindern zu fördern, muß man etwas über Kinder wissen! Austausch zwischen Eltern und Erziehern ist eine Grundvoraussetzung!
 

"Die Wissenschaft hat festgestellt ......

Zu diesem Thema befassen wir uns praktisch mit vier Hauptthemen bzw. Projekten, die sich aus folgenden Förderschwerpunkten ableiten lassen

  • religiöse Bildung und Erziehung

  • sprachliche Bildung und Förderung

  • mathematische Bildung

  • naturwissenschaftliche und technische Bildung

  • Medienbildung u. -erziehung, elementare informationstechnische Bildung

  • Ästhetische, bildnerische und kulturelle Erziehung

  • Musikalische Bildung u. Erziehung

  • Bewegungserziehung u. -förderung

  • Gesundheitliche Bildung und Erziehung

So heißt z. B. ein Rahmenthema ".... daß Coca-Cola Zucker enthält".
Hier liegt der Förderschwerpunkt auf der gesundheitlichen Bildung und spricht gesunde Ernährung, Zusammenstellung von Produkten, Konsumdenken und Körperbewußtsein an. Dieses Thema kann theoretisch und praktisch umgesetzt werden. Zu den Hauptthemen findet jede Gruppe zusätzlich eigene Themen. Diese werden mit den Kindern abgesprochen, also gewünscht und richten sich auch nach Notwendigkeit der Gruppensituation. und aktuellem Geschehen. Unser Jahresthema bindet die kirchlichen Feste im Jahreskreis mit ein, ebenso den Naturkreislauf, Informationen über die Rahmenthemen finden Sie im Aushang der jeweiligen Gruppen, am Infogitter und über verschiedene Elternbriefe erfahren Sie Wichtiges.

"Es gibt ständig viele Möglichkeiten, Kinder Unrecht zu tun,
indem wie übersehen, daß Ihre Welt nicht unsere ist"
(Strätz, BVL 2003)

 
     
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  Die Erde ist schön
Ein Gebet
 
 
So viel Freude hast Du, Gott,
in die Welt gegeben;
Sonne, Sterne, Schmetterlinge,
Lieder, Blumen, schöne Dinge,
daß wir fröhlich leben.
  Um uns liebe Menschen sind,
die uns treu begleiten;
Eltern erst, die mit uns gehen
Freunde auch, uns beizustehen,
auf dem Weg, den weiten.
     
Und du gibst weiter uns einen Ort,
den wir Heimat nennen;
Städte, Dörfer, uns gebaut,
Berge, Täler, uns vertraut,
die wir lieben, kennen.
  Dazu bin ich auf der Welt,
daß ich Frieden bringe,
daß ich hier an jedem Tage,
Deine Liebe weitersage.
Hilf, daß es gelinge. Amen.
 
  Bild, von einem Kind gemalt  
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