| 7. Das bieten wir | |||||
Kinder
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Eltern
Team
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Räumlichkeiten
Öffentlichkeit
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| 8. Der Baum - ein Symbol für unsere Einrichtung | |||||
| Wie ein
Baum, der seine Äste ausstreckt, wie ein Baum, an dem viele Blätter wachsen können, wie ein Baum, der einen kräftigen Stamm besitzt, wie ein Baum, der nährt und genährt wird.... .... so besteht und lebt unser Kindergarten nicht für sich allein, sondern wird durch ein Netz von Menschen und Institutionen genährt, gefördert, unterstützt und begleitet.
Das Pfarramt und die Evang. Verwaltungsstelle Neustadt/Aisch, sowie die Landeskirchenstelle Ansbach und die ZGAST (Zentrale Gehaltabrechnungsstelle) Übernehmen viele Verwaltungsaufgaben. Das Landratsamt und die Marktgemeinde finanzieren zum großen Teil unsere Arbeit, unterstützen und beaufsichtigen sie. Der Evang. Landesverband für Kindertagesstätten berät uns und ermöglicht unsere Fortbildungen. Die Leitung bzw. das Kindergartenteam führt, organisiert und plant, um die Qualität der Kindergartenarbeit zu sichern. Dies geschieht durch regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen, Austausch mit den Kolleginnen aus dem Umkreis, Leiterinnentreffen, Gesprächen im Team und mit dem Träger. Unterstützt werden wir dabei von der Fachberatung und dem Landesverband evangelischer Kindertagesstätten, der durch Fortbildungsangebote fundiertes Fachwissen vermittelt. Durch weitere Zusammenarbeit mit Grundschule, Sprachheilschule, Förderschulen, Ergotherapeuten, Logopäden und dem Gesundheitsamt können wir den Heranwachsenden beste Bildungs- und Entwicklungschancen, die zum Wohle des Kindes sind, bieten. Die Einrichtung erhält zahlreiche finanzielle Unterstützung von Privatleuten und Institutionen und Vereinen, auf die sie angewiesen ist. Durch diese Spenden können Neuanschaffungen getätigt werden, die den Standart unserer Arbeit sichern. Für diese wichtige Unterstützung sind wir sehr dankbar. Im zweijährigen Rhythmus unterliegt der Kindergarten einer Kontrolle durch den übergeordneten Landesverband und dem Landratsamt, ob gesetzliche und pädagogische Aufgaben erfüllt werden. Qualität in unserer Einrichtung kann nur als gemeinsame Aufgabe von Fachberatung, Träger, Erzieherinnen und Eltern erfolgreich gesichert werden.
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| 9. Bildungs- und Erziehungsziele in unserer Arbeit | ||
Der Mensch hat eine
angeborene Tendenz,
Dazu braucht er die Unterstützung seiner sozialen Umgebung. Laut Art. 13 des BayKiBiG ist die Vermittlung von Basiskompetenzen die Grundlage des Lernens. Was sind Basiskompetenzen?
In den Basiskompetenzen spiegeln sich die Bildungs- und Erziehungsziele wider. |
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| 9.1
Wertorientierung und religiöse Erziehung; Sozialerziehung- und bildung |
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| Ethische und religiöse
Bildung und Erziehung bietet dem Kind ein Fundament auf dem es seine
spezifische Sicht der Welt und des Menschen entfalten kann.
Auf dem Hintergrund religiöser und weltanschaulicher Tradition wird das Kind befähigt eigene Sinn- und Bedeutungsfragen zu artikulieren und Antwortversuche zu erproben. Durch die Vermittlung von Wertorientierung und Religiosität soll das Kind in den ersten Ansätzen sich unterschiedlichen Wertigkeiten im eigenen Handeln bewußt sein und Orientierungspunkte für das positive Denken entdecken. Der Bildung- und Erziehungsbereich Wertorientierung und Religiosität beinhaltet auch die Bildung im sozialen Bereich. Das Kind lernt kompetent und verantwortungsvoll mit eigenen Gefühlen und mit den Gefühlen von anderen Menschen umzugehen, ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in andere zu entwickeln und zu einem selbstbewußten, eigenständigen Menschen heranzuwachsen, der kooperations- und kontaktfähig wird und mit Konflikten umzugehen lernt und diese zu bewältigen weis. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie dem evang. Profil. |
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| 9.2 Sprachliche Erziehung | ||
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Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine
wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für
eine volle Teilhabe am gesellschaftlich- kulturellen Leben. Sprache ist Bestandteil von Kommunikation und alltäglichen Handlungen. Sprachförderung bedeutet zunächst eine Atmosphäre zu schaffen, in der Kinder Wertschätzung erfahren und in der sie angstfrei und unbeschwert sprechen, zuhören, und ihre Sprache weiterentwickeln können - im Kontakt mit anderen Kindern und im Kontakt mit Erwachsenen. Kinder lernen Sprache in der Beziehung zu Personen, die sich ihnen zuwenden, die ihnen wichtig sind, und im Versuch, die Umwelt zu verstehen und zu strukturieren. Die Bildungs- und Erziehungsziele zur Sprachförderung beinhalten die Motivation und Fähigkeit, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Neugierde wecken, Freude erhalten und Interesse aufrechterhalten sind wichtige Bestandteile bei der Spracherweiterung und -förderung. Vielfältige Erfahrungen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur (Literatur) gehören ebenso zum Bildungsziel wie auch die Sprachkompetenz (Textverständnis, Begriffsbildung, eine Geschichte zusammenhängend erzählen). |
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| 9.3 Mathematische Bildung | ||
| Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik.
Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken.
Durch das Auseinandersetzen mit mathematischen Inhalten und
Gesetzmäßigkeiten, machen bereits Kinder die Erfahrung von
Beständigkeit, Verläßlichkeit und Wiederholbarkeit. Die Fähigkeit, Mathematik zu verstehen und anzuwenden, ist keine naturgegebene Begabung, über die nur wenige Menschen verfügen. Auch mathematisches Talent kann sich dann am besten entfalten, wenn Kinder frühzeitig Gelegenheit erhalten, mathematische Lernerfahrungen zu sammeln und dabei ihre Neigungen zu erproben. Dieses früh ausgeprägte Interesse für Zahlen und Formen aufzugreifen und in einer gezielte Förderung der individuellen Fähigkeiten und Begabung eines Kindes umzusetzen gehört zu den Bildungszielen. Dabei sollte die frühe mathematische Bildung nicht nur zum Zwecke mathematischer Ziele betrachtet werden, sondern immer als Teil einer breit angelegten Förderung. Das Kind erfährt, das die Welt mit Hilfe von Zahlen und geometrischer Formen genauer wahrgenommen und beschrieben werden kann und für seine Lebenswelt verständlich und übertragbar ist (Pflanzenwelt, Lebensraum des Kindes, Takt u. Harmonie in der Musik, Zahlen und Formen in Kunst und Kultur). Mathematische Bildung fördert die Wahrnehmung, Feinmotorik, Konzentration und Fantasie. Oberstes Ziel für die mathematische Bildung ist dabei immer, daß das Kind den Umgang mit Mathematik als ein erfreuliches, wertvolles und vor allem auch erreichbares Ziel erlebt. |
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| 9.4 Naturwissenschaftliche und technische Bildung | ||
| Naturwissenschaftliche - technische Bildung trägt wesentlich dazu
bei, den persönlichen Bezug der Kinder zu ihrer Umwelt zu festigen und
sich in unserer hochtechnisierten Welt besser zurechtzufinden. Kinder zeigen hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und an Technik. Sie sind bestrebt, nachzuforschen und herauszufinden, "warum das so ist" oder "wie etwas funktioniert". Die Begeisterung ist wach zu halten durch ein attraktives Lernangebot. Durch Freude am Beobachten von Phänomen in der Natur, am Erforschen und Experimentieren lernt das Kind Gesetzmäßigkeiten und -Eigenschaften naturwissenschaftlicher Erscheinungen kennen und setzt sich mit Zusammenhängen in diesen Bereichen auseinander. Das Kind lernt Eigenschaften verschiedener Stoffe kennen, macht Erfahrungen mit physikalischer Gesetzmäßigkeit (z.B. Magnetismus) und nimmt durch Experimente naturwissenschaftliche Vorgänge bewußt wahr. Durch ein vielfältige Angebot an verschiedenen Bau- und Konstruktionsmaterialien lernt das Kind verschiedene Techniken, deren Funktionsweise kennen. Technische Zusammenhänge werden durchschaubar und begreifbar beim eigenen Schaffen und Entdecken (Zerlegen von technischen Geräten). Zum Erziehungsziel im Bildungsbereich Technik gehört auch der Erwerb eines sachgerechten, verantwortungsvollen und sinnvollen Umgang mit technischen Geräten. Einblicke in die verschieden Arbeitswelten der Erwachsenen machen Naturwissenschaften und Technik für Kinder sichtbar und unmittelbar erfahrbar. |
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| 9.5 Medienerziehung | ||
| Medienbildung unterstützt und stärkt zugleich Kreativität,
Kommunikationsfähigkeit, kognitive Kompetenzen und die technischen
Fertigkeiten des Kindes. Medienerlebnisse und -nutzung helfen dem Kind
seinen Lebensalltag zu entdecken und deren Verwendungs- und
Funktionsweisen erfahren und gemeinsam kritisch zu reflektieren ("gute" und "schlechte" Medien, kennenlernen von Alternativen zur Medienbeschäftigung, bewußt werden über den Sinn und Zweck des Mediengebrauchs). |
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| 9.6 Umwelterziehung | ||
Das Kind lernt,
Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und
verletzbar wahrzunehmen. Die natürliche Umwelt als Quelle der Freude und
Entspannung zu erleben, das Verantwortungsgefühl die Umwelt zu schützen
und zu bewahren sind wichtige Bildungsziele in der Umwelterziehung.Dies beinhaltet die Naturbegegnung, mit allen Sinnen die Umwelt wahrzunehmen genauso wie die Vermittlung von Wissen über den praktischen Umweltschutz und die Förderung des Umweltbewußtseins. Die Umweltbildung und -erziehung orientiert sich an der Entwicklung und den Bedürfnissen der Kinder, wobei ein Zusammenhang zwischen Zielsetzung und Handlungsweisen erkennbar ist. |
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| 9.7 Ästhetische. bildnerische und kulturelle Erziehung | ||
| Die Bildungs- und Erziehungsziele im Bereich Ästhetik , Kunst und Kultur basieren auf Lernen mit allen Sinnen. Das Kind lernt seine Umwelt bewußt wahrzunehmen, sie bildnerisch zu gestalten und spielend in verschiedene Rollen zu schlüpfen (Rollenspiele, Theater, Tanz). Bildnerisches und darstellendes Gestalten, eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken, kennenlernen der Vielfalt von kreativen Materialien, Werkzeuge und Techniken unterstützen das schöpferische Tun und die Begeisterung für die eigenen Fertigkeiten. Dadurch wird das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gestärkt, die Neugier geweckt und Ideen weiterentwickelt. Zu den Zielen dieses Bildungsauftrages gehört das Erleben von Wertschätzung, Anerkennung, Spaß, Freude und Gestaltungslust. Diese Erfahrungen gelten als Voraussetzung für kreatives, phantasievolles Spielen, Arbeiten und Lernen. | ||
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| 9.8 Musikalische Erziehung | ||
| Das Kind erfährt Musik als Quelle von Freude und Entspannung und als Anregung zur Kreativität, die sich in Singen, Musizieren und Musik hören, aber auch Erzählen, Bewegen, Tanzen und Malen äußert und widerspiegelt. Musik erlebt das Kind als festen Bestandteil seiner Erlebniswelt und als Möglichkeit seine Gefühle auszudrücken. Musik vielseitig erleben und bewußt machen, gemeinsames Singen und Musizieren und sich durch Musik ausdrücken sind die wichtigsten Bildungsziele. Musik fördert das Wohlbefinden, stärkt die Kontakt- und Teamfähigkeit, bildet die Sprache und die Stimme, trainiert die Konzentration, aktiviert das Denkvermögen und macht sensibel für das Bewußtsein seines Körpers. | ||
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| 9.9 Bewegungserziehung | ||
| Bewegung gilt als wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der
Erziehung des Kindes. Aufgabe ist, dem Kind Raum zu geben um seiner
natürlichen Bewegungsfreude gerecht zu werden und zunehmend Sicherheit
in seiner Körperbeherrschung zu erlangen, welche stärkend für die
Wahrnehmungsfähigkeit und dem Gleichgewichtssinn ist. Die Bildungs- und Erziehungsziele beziehen sich daher auf die Förderung der Motorik, steigern des Selbstwertgefühles und einen bewußten Zugang zu sich selbst finden (positives Selbstkonzept), sowie Motivation zu geben und Neugier aufrecht zu erhalten (Herausforderungen, Freude am Gruppenspiel). Die sozialen Beziehungen ausbauen, wecken von Teamgeist, verstehen von Regeln und praktizieren von Fairneß gehören ebenso zu den Bildungsbereichen Bewegung, Rhythmik und Sport, wie auch den Zusammenhang zwischen Bewegung, Ernährung und Gesundheit verstehen zu lernen. |
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| 9.10 Gesundheitserziehung | ||
| Der Bereich Gesundheit umfaßt die Bildungs- und Erziehungsziele, den
eigenen Körper selbst bewußt wahrnehmen, Wissen über gesunde und
ungesunde Ernährung, Essen als Genuß mit allen Sinnen, Kenntnisse über
Körperpflege und Hygiene, Entwicklung eines Körper- und
Gesundheitsbewußtseins (Verantwortung, Grundverständnis über Aufbau und
Funktion), Grundwissen über Sexualität erwerben und darüber sprechen
können und Grundkenntnisse über Sicherheit und Schutz kennenlernen und
praktizieren können (Verhalten im Straßenverkehr). Das Kind lernt aufgrund der praktischen Zielumsetzung, selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen. Es erwirbt entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewußtes Leben und lernt gesundheitsförderndes Verhalten. |
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| 9.11 Unsere pädagogischen Ziele in die Praxis umgesetzt: | ||||
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Bitte klicken Sie auf die obige Skizze - sie erhalten dann die Darstellung in vergrößerter Form in einem neuen Fenster. |
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| 10. Uns ist das Spiel der Kinder wichtig | ||
Das Spiel
ist die dem Kind entsprechende Tätigkeit. Es steht im
Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsgeschehens im
Kindergarten. Ziel der Spielpädagogik ist es, im Spiel
Das Spielen der Kinder umfaßt vor allem drei Kernbereiche:
Es gilt zwischen Freispiel und angeleitetem Spiel zu unterscheiden. "Freispiel" wird die Zeitspanne im Tagesablauf bezeichnet, in der die Jungen und Mädchen in möglichst freier Selbstbestimmung ihren Tätigkeiten und spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nachgehen können. Im Freispiel suchen die Mädchen und Jungen ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner selbst aus, setzen sich selbst ihre Ziele und Spielaufgaben und bestimmen von sich aus Verlauf und Dauer eines Spiels. Hierfür stehen bei uns in jeder Gruppe eine Puppenecke, zwei Bauecken und eine Kuschelecke zur Verfügung. Des weiteren gibt es ein breites Angebot an Brettspielen, Fädel-, Steck- und Hammerspielen, sowie verschiedene Mal- und Bastelmaterialien. Das "angeleitete Spiel" ist eine gelenkte Beschäftigung oder von der Erzieherin strukturiertes Spielen. Es werden unter der Leitung der Erzieherin bestimmte Spielinhalte durchgearbeitet, festgelegte Lernziele verfolgt, sowie Material, Verlauf und Dauer weitgehend bestimmt. Unsere pädagogische Aufgabe als Erzieherin im Spiel liegt darin, jedem einzelnen Kind seine Aufmerksamkeit zu widmen und seine jeweiligen Entwicklungsstand zu beobachten. Die Jungen und Mädchen bekommen von uns Anerkennung, Anregung und Angebote zum kindlichen Spiel. Wir unterstützen ihre Eigeninitiative und Eigentätigkeit, indem wir Platz zur Verfügung stellen, motivieren und erste Impulse setzen, Ausdauer loben und unterstützen, kindliche Initiativen aufgreifen und verschiedene Materialien zur Verfügung stellen. "Das Spiel hat es nicht nötig,
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| 11. Ein Einblick in unsere Elternarbeit | ||
| Erfolgreich
kann die pädagogische Arbeit im Kindergarten nur dann
sein, wenn sie im ständigen Kontakt mit dem Elternhaus
durchgeführt wird. Ohne diesen Kontakt ist die Bildungsarbeit im Kindergarten nur schwer zu realisieren. Offenheit, Ehrlichkeit und Akzeptanz sowie gegenseitige Gespräche und Informationen sind für uns Voraussetzung für eine positive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieherinnen. |
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| 11.1. Ziele der Elternarbeit | ||
Wir wünschen uns Kooperation. Wir wollen mit den Eltern zusammenarbeiten um ein gemeinsames Ziel zu erreichen; die Erziehung des Kindes.
Das Kind steht im Mittelpunkt unseres Interesses. Wir Erzieherinnen erleben das Kind in einem anderen Lebenszusammenhang und können somit den Eltern über die Entwicklung des Kindes aus unserer Sicht berichten und sie entsprechend beraten. Beratung meint aber auch, daß die Eltern auf uns Erzieherinnen zukommen, um uns Informationen zu geben und Hilfen bei Auffälligkeiten einzuholen. In einigen Fällen empfehlen wir den Besuch eines Logopäden bzw. Ergotherapeuten oder verweisen auf entsprechende Fachliteratur.
Wir wünschen uns, daß sich Eltern aktiv am Kindergartengeschehen beteiligen. Wichtig ist die aktive Mitgestaltung von Festen und Feiern. Aktive Teilnahme bedeutet für uns, daß sich Eltern für die Arbeit, die im Kindergarten geleistet wird, interessieren und diese durch Tat, Rat und Spenden unterstützen. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen
Kontakte zwischen den Eltern fördern Gezielte Angebote sollen den Kontakt zwischen den Eltern fördern und festigen; sowie das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken. Die Eltern basteln beispielsweise für den Weihnachtsmarkt bzw. zu einem von uns angebotenem Thema oder sie übernehmen zusammen einen Teil der Festorganisation bzw. Gestaltung; aber auch ein gemeinsamer Elternabend der in einem gemütlichen Beisammensein ausklingt trägt zur Förderung der Kontakte bei. |
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| 11.2. Formen der Elternarbeit | ||
| Es gibt eine
Vielzahl von Formen der Elternarbeit; dabei unterscheiden
wir klassische und neue Formen die in unserer Einrichtung
praktiziert werden. Klassische Formen
Im Elternbrief erhalten Sie Informationen über Geschehnisse im Kindergarten. Des weiteren werden Termine, geplante Ausflüge und Feste bekanntgegeben. Über das Jahr verteilt gibt es ca. sechs Elternbriefe.
Unsere Kindergartenzeitung, "Das Info-Blättla", erscheint ca. zwei mal pro Kindergartenjahr. In dieser Zeitung werden alle bereits bekannten Termine angekündigt, wie z.B. Schließzeiten oder Veranstaltungen. Weiterhin werden Sie über das Jahresthema und aktuelle Projekte und deren Umsetzung informiert; außerdem erhalten Sie Beispiele aus unserer Arbeit, wie z.B. Fingerspiele oder Bastelideen.
In jeder Gruppe werden wöchentlich Rahmenpläne ausgehängt (die sich am Jahresthema orientieren), in denen Sie sich informieren können, welche Aktivitäten die Woche über geplant sind. Jeder Rahmenplan steht unter einem bestimmten Thema und dient als Orientierung, denn aktuelle Ereignisse werden situationsorientiert aufgegriffen und in die Arbeit eingebunden.
Der Informationstisch befindet sich neben dem Eingang zum Kindergarten. Auf diesem Tisch liegen verschiedene Informationsbroschüren aus und gelegentlich werden Bücher o. ä. ausgestellt, die über den Kindergarten anschießend bestellt werden. Ein allgemeines Informationsbrett befindet sich neben dem Treppenaufgang. Dort wird auf Organisatorisches und aktuelle Krankheiten im Kindergarten hingewiesen, Veranstaltungen angekündigt und/oder Fotos ausgehängt.
In jedem Kindergartenjahr gibt es mehrere Feste; es sind Höhepunkte, auf die sich alle freuen. Sie helfen Kontakte zwischen Eltern, Erzieherinnen und Kindern zu vertiefen, fördern Brauchtum und Tradition. Es wird jedes Kindergartenjahr variiert, welche Feste gefeiert werden, und auch die Festgestaltung verläuft immer unterschiedlich. Wir feiern
Bei einigen Festen sind wir auf die aktive Mitarbeit der Eltern angewiesen, z.B. Kuchen backen, Getränkeverkauf, Auf- und Abbauarbeiten etc. Bei solchen Gelegenheiten werden im Eingangsbereich Listen ausgehängt, in denen sich die Eltern eintragen können.
Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres gibt es einen Informationsabend der hauptsächlich für die Eltern der neuen Kinder gedacht ist; jedoch können selbstverständlich alle interessierten Eltern daran teilnehmen. Ferner gibt es zu Beginn des neuen Kindergartenjahres einen Elternabend für alle Eltern zur Wahl des neuen Kindergartenbeirates. Im laufenden
Kindergartenjahr wechseln Bastelabende und
Informationsabende (sowohl vom Team als auch von einem
Referenten gestaltet) ab. Die Anzahl der Elternabende ist
abhängig vom Interesse der Eltern und der Notwenigkeit
bzw. Aktualität.
Im Eingangsbereich des Kindergartens befindet sich die Elternbibliothek. Diese ist mit verschiedensten Bastel- und Spielbüchern sowie mit Fachliteratur bestückt. Die Bücher können kostenlos und für eine Dauer von 4 Wochen ausgeliehen werden.
Bevor das Kind in den Kindergarten kommt, wird mit allen Eltern ein Anmeldegespräch geführt. Bei diesem geht es hauptsächlich darum, organisatorische Fragen zu klären. Wichtig ist uns, daß die Eltern die Kinder an uns übergeben, wenn sie in die Einrichtung gebracht werden. So ergeben sich kurze, sogenannte Tür- und Angelgespräche zwischen Erzieherinnen und Eltern; ebenso beim Abholen. Sie dienen für kurze Mitteilungen und der Kontaktpflege; das Vertrauen kann aufgebaut und gefestigt werden. Auf Wunsch der Eltern bzw.
auf Anfrage der Erzieherinnen finden auch
Beratungsgespräche statt. Für diese ist es wichtig,
vorher einen Termin auszumachen und sich Zeit zu nehmen. Neue Formen
Bei der aktiven Festgestaltung übernehmen die Eltern einen Teil des Festprogrammes. Im Kindergartenjahr 1999/2000 wurde beispielsweise beim Maifest von Eltern und Team zusammen ein Theaterstück aufgeführt, das sehr großen Anklang bei den Zuschauern fand.
Die Berufspraktikantin Stefanie Schuh 1999/2000 (jetzt Erzieherin in der Maulwurfgruppe), hat sich im Rahmen ihrer Facharbeit sehr um die Integration von Vätern in die Kindergartenarbeit bemüht. Es wurde ein Projekt gestartet, dessen Ziel es war, eine neue Spielmöglichkeit für die Kinder zu schaffen. Es beteiligten sich eine Vielzahl von Vätern aktiv an Planung, Bau und Fertigstellung einer Kugelbahn aus Holz, die fest in eine Tür eingebaut wurde. Dieses Projekt hat entscheidend zur Verbesserung des Väter - Kindergarten Verhältnisses beigetragen und ist eine bleibende Erinnerung.
Vom Elternbeirat wurde ein Elternbriefkasten im Eingangsbereich zur Verfügung gestellt. Dort haben die Eltern die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen und Beschwerden in schriftlicher Form zu äußern. Ausblicke |
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| 11.3. Kindergartenbeirat | ||
| Am Anfang
eines neuen Kindergartenjahres werden alle Eltern
herzlich zu einer Kindergartenbeiratswahl eingeladen. Der Kindergartenbeirat fördert und unterstützt die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Elternschaft mit den Erzieherinnen und dem Träger der Einrichtung zum Wohle des Kindes. Art. 14 BayKiG Zur Förderung der besseren Zusammenarbeit
von Eltern, pädagogischem Personal und Träger ist in jeder
Kindertageseinrichtung ein Elternbeirat einzurichten.
Die gewählten Beiräte beschließen einen 1. Vorsitzenden und einen 2. Vorsitzenden, sowie einen Kassier und einen Schriftführer. Der Kassier verwaltet das Kindergartenbeiratssparbuch. Dieses wird durch Elternspenden und den Ertrag aus Elternaktivitäten gespeist. Es ist Bestandteil des Kindergartenhaushaltes. In gegenseitiger Absprache zwischen Kindergartenbeirat und Träger kann Geld von diesem Konto abgehoben werden. Von diesem Konto werden Anschaffungen getätigt, die der Kindergartenbeirat unterstützt und durch den Träger, die Landeskirche oder andere Zuschußgeber nicht finanziert werden können. Wir wünschen uns eine breite Unterstützung der Arbeit des Kindergartenbeirats durch die Kindergarteneltern (und der Wahl). |
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| 12. Ein Beispiel aus unserer didaktischen Arbeit | ||
| Jahresthema
2005 / 2006 Unser Jahresthema steht unter dem Motto: "Die Wissenschaft hat festgestellt ... " |
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| "Die Pisa - Studie" - ein
Schlagwort in aller Munde. Die Zeitungen greifen dieses Thema immer
'wieder auf Jeden Tag neue "Erkenntnisse". Neue Ideen wie die Kinder
noch schlauer, noch intelligenter, noch begabter, noch aufnahmefähiger
gemacht" werden könnten. Hallo aufwachen, ihr die ihr alles so viel
besser meint zu wissen ! Die Kinder bringen die Eigenschaften mit, die zum Lernen gebraucht werden:
Außerdem besteht die Grundannahme darin, daß der Mensch eine angeborene Tendenz hat
Dazu braucht er die Unterstützung seiner
sozialen Umgebung, die auch unter anderem eine einfache
Basisvoraussetzung beinhaltet. "Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit" (P. Rosegger) Der TIPP! "Die Wissenschaft hat festgestellt ...... Zu diesem Thema befassen wir uns praktisch mit vier Hauptthemen bzw. Projekten, die sich aus folgenden Förderschwerpunkten ableiten lassen
So heißt z. B. ein
Rahmenthema ".... daß Coca-Cola Zucker enthält". "Es gibt ständig
viele Möglichkeiten, Kinder Unrecht zu tun, |
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| Die Erde ist schön Ein Gebet |
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