Konzeption
des Kindergartens St. Johannes
in Wilhermsdorf
 
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  Inhaltsverzeichnis  
 
Logo Kindergarten St. Johannes, Wilhermsdorf
  1. Grußwort des Trägers
  2. Chronik des
    Kindergartens St. Johannes
  3. Das Umfeld
  4. Das evangelische Profil
  5. Die rechtlichen Grundlagen
  6. Der Kindergarten stellt sich vor
    1. Aufnahmekriterien / Aufnahmemodus
    2. Öffnungszeiten
    3. Finanzierung
    4. Mitarbeiter
    5. Stellenbeschreibung
    6. Struktur / Gebäude
    7. Tagesablauf
  1. Das bieten wir
  2. Der Baum - ein Symbol für unsere Arbeit
    Darstellung "Der Baum"

Zum Nachdenken:
Wenn ich traurig bin

  1. Bildungs- und Erziehungsziele in unserer Arbeit
    1. Wertorientierung und religiöse Erziehung;
      Sozialerziehung und -bildung
    2. Sprachliche Erziehung
    3. Mathematische Bildung
    4. Naturwissenschaftliche und technische Bildung
    5. Medienerziehung
    6. Umwelterziehung
    7. Ästhetische. bildnerische und kulturelle Erziehung
    8. Musikalische Erziehung
    9. Bewegungserziehung
    10. Gesundheitserziehung
    11. Unsere päd. Ziele in die Praxis umgesetzt

Zum Nachdenken:
Eine Denkschrift von deinem Kind

  1. Uns ist das Spiel der Kinder wichtig
  2. Ein Einblick in unsere Elternarbeit
    1. Ziele der Elternarbeit
    2. Formen der Elternarbeit
    3. Der Kindergartenbeirat
  3. Ein Beispiel aus unserer didaktischen Arbeit
Gebet "Die Erde ist schön"
 
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Stand Juli 2006 - Änderungen vorbehalten!

 

  1. Grußwort des Trägers

Liebe Leserinnen und Leser der Konzeption des Kindergarten St. Johannes, im Markusevangelium sagt Jesus im 10. Kapitel: „Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Jesus gibt den Kindern in einer Gesellschaft, die vor allem von Männern dominiert wurde, eine eigene Würde. Er nimmt sie als eigenständige Persönlichkeiten ernst, die eigene Interessen besitzen und auf ihre Weise an Gott glauben.

Auf diesem Hintergrund hat die Kirche schon in ihren Anfängen begonnen, die Kinder zu taufen und für die Kinder Verantwortung zu übernehmen. Auf diesem Hintergrund hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Wilhermsdorf schon vor bald 100 Jahren entschlossen, mittels eines Diakonievereins eine Einrichtung zu schaffen, in der Kinder betreut und erzogen werden konnten: Der Kindergarten St. Johannes wurde als Einrichtung des St. Johannis-Zweigvereins gegründet.

Zwischenzeitlich hat die Kirchengemeinde die unmittelbare Trägerschaft gewonnnen, der Diakonieverein hat als Förderverein die Nachfolge des St. Johannis-Zweigvereins angetreten. Die Betreuung der Kinder hat sich in ihrer Qualität ebenso verändert wie das Gebäude des Kindergartens. Das Anliegen der Kirchengemeinde jedoch ist geblieben: Kinder in ihrem Personsein ernst zu nehmen, ihnen eine Heimat auf Zeit zu schenken, eine verläßliche, liebevolle Begleitung auf dem Weg in die Kindheit zu geben, ihnen die gute Nachricht vom Herrn Jesus Christus nahe zu bringen, und den Eltern kompetente Berater für die Erziehung der Kinder zur Seite zu stellen.

Wie das geschieht, wollen wir offen legen. Dazu ist diese ausführliche Konzeption in einem jahrelangen Prozeß entstanden, an dem das Kindergartenteam, der Elternbeirat und der Kirchenvorstand mitgewirkt haben. Für diese Arbeit sei allen Beteiligten, vor allem den Erzieherinnen Heidi Schalk und Stefanie Schuh, sehr herzlich gedankt.

In dieser Konzeption wollen wir erläutern, was uns wichtig ist. Wo die Schwerpunkte unserer Arbeit mit den Kindern liegen. Welche Rahmenbedingungen wir Ihren Kindern anbieten können und welche Ideale uns tragen. Wir würden uns freuen, wenn wir mit dieser Konzeption Ihren Vorstellungen einer modernen Erziehung und Betreuung von Kindern entsprechen und Sie uns Ihre Kinder aufgrund dieser Konzeption anvertrauen. Wir würden uns aber auch freuen, wenn Sie uns kritisch begleiten und uns Ihre Gedanken und Anregungen zu unserer Arbeit mitteilen würden.

Denn natürlich ist diese Konzeption nicht abgeschlossen. Die Anforderungen an den Kindergarten verändern sich im Grunde jährlich. Das Konzept des Kindergartens muß auf die Veränderungen reagieren. So soll diese Konzeption in Zukunft fortgeschrieben, immer wieder überprüft und verändert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Kleefeld, Pfarrer

 
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  2. Chronik des Kindergarten St. Johannes  
  Aus der Chronik des Marktes Wilhermsdorf von Armin Dürr (S. 226 bis 228)

"Der St. Johanniszweigverein und seine Kinderbewahranstalt"
Kaufurkunde - Bei Klick: Bergrößerung in einem neuen Fenster!"Von Beginn an machte sich der Verein die Errichtung einer Kinderschule zur Aufgabe. In einem Ort wie Wilhermsdorf, wo es eine zunehmende Zahl von Arbeiterfamilien gab, die darauf angewiesen waren, daß beide Elternteile tagsüber arbeiten gingen, stellte sie ein dringendes Erfordernis dar. Der Verein widmete sich zunächst der Sammlung der zur Einrichtung einer Kinderschule benötigten Gelder. Neben der Sammlung von Spenden trat die Verlosung von Gegenständen während der Kirchweih. Zu diesen Mitteln kamen öffentliche Gelder hinzu. Im Januar 1911 konnte der Verein für 530 Mark vom Lehenärar 0,36 Tagwerk der Lehenswiesen erwerben. Bereits am 10. September desselben Jahres folgte die Grundsteinlegupg und am 22. September 1912 konnte das im fränkischen Landhausstil errichtete Gebäude der "Kinderbewahranstalt" der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Schon am darauffolgenden Tag wurde der "Anstaltsbetrieb" aufgenommen. Neben der Kleinkinderschule, in der Kinder von zwei bis sechs Jahren betreut wurden, fand auch eine Handarbeitsschule für "Mädchen und Jungfrauen" ihren Platz in dem Gebäude. Als Betreuerinnen versahen hier Diakonissen aus Neuendettelsau ihren Dienst.

Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Im März 1921 konnte der Verein bereits auf einige Jahre erfolgreicher Arbeit zurückblicken. In einem Mitteilungsblatt heißt es: "Beide Unternehmen haben sich als eine große Wohltat für die Gemeinde erwiesen. Die Kleinkinderschule wird fast von allen Kindern des Ortes besucht. Vor allem ist bisher ein besonders günstiger Gesundheitszustand bei den Kindern wahrzunehmen gewesen, was wohl darauf zurückzuführen ist, daß die Kleinen täglich einen Schulweg zurücklegen müssen, zuvor hierfür entsprechend gerichtet werden und dann in der Schule selbst Anregung und Aufsicht haben.

..."An den Sonntagnachmittagen hielten die Diakonissen eigene Kindergottesdienste ab. Das ganze Unternehmen war nur durch ständige finanzielle Unterstützung möglich, da die Schulgelder kaum die Kosten für die Angestellten decken konnten. Namentlich die "Regierung und der Distrikt, das Zentralkapitel des St. Johannisvereins und die Münchener Aachener Mobiliarfeuerversicherungsgesellschaft, die Marktgemeinde und der Weihnachtsbaum des evang. Sonntagsblattes aus Bayern haben regelmäßige und nennenswerte Unterstützungen dem Verein gewährt."

Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Der Zulauf zur Handarbeitsschule, die nur über einen 15 Quadratmeter großen Raum im ersten Stock des Gebäudes verfügte, war, besonders während der Wintermonate, so groß, daß der kleine Raum längst nicht mehr den Anforderungen genügte. Der Verein beschloß daher in seiner Jahresversammlung am 11. Januar 1921, "an der Südseite des Hauses in einfachster Weise einen Arbeitssaal anzufügen." Der Saal sollte eine Grundfläche von 56 Quadratmetern aufweisen. Für den Bau rechnete man mit Kosten von etwa 25.000 Mark.

Bereits am 11. September 1921 konnte der ebenerdige Saal seiner Bestimmung übergeben werden. Ein Kreuz zierte seinen Giebelfirst. Errichtet im Gedenkjahr des Wormser Reichstages (1521) erhielt er den Namen "Luthersaal". Doch schon bald mußte erneut angebaut werden, denn nun hatte sich herausgestellt, daß die Räumlichkeiten der Kinderschule den Anforderungen nicht mehr genügten. Besonders im Winter, wenn, sich die Kinder drinnen aufhalten mußten, wurde es in den Räumen der Kinderschule eng. Den großen Zulauf, den die Kinderschule erlebte, führte der Vereinsvorstand auf verschiedene Ursachen zurück: "Die beschränkten häuslichen Wohnungen, der die Straßen stark gefährdende Kraftwagenverkehr, die Notwendigkeit des Verdienstes für Vater und Mutter, führen die Kinder noch mehr als sonst in die Obhut einer solchen Anstalt." Insgesamt 102 Kinder waren 1925 in der Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Kinderschule angemeldet. Am 21. Juli 1925 wurde mit den Arbeiten an einem großen Erweiterungsbau an der Westseite des bestehenden Gebäudes begonnen. Nur wenige Monate später konnte er am ersten Advent "in einer äußerst gelungenen Feier ( ... ) seiner Bestimmung übergeben werden." Eine Summe von 16.500 Mark mußte in den Neubau investiert werden, so daß der Gesamtwert des Gebäudes mit 50.000 Mark veranschlagt wurde. 1927 wurden noch weitere 0,26 Tagwerk zum Preis von 1300 Mark vom Lehenärar erworben. Im Haus des St. Johanniszweigvereins konnte der evangelische Posaunenchor seine Proben abhalten und auch der evangelische Jünglingsverein genoß hier Gastrecht."

 
 

Das Kindergartenjahr 1964

 
 

Gruppenbild 1964-1965 - Bei Klick: Bergrößerung in einem neuen Fenster!

 
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  3. Das Umfeld  
  Der Markt Wilhermsdorf liegt am westlichen Rand des Landkreises Fürth und damit im Einzugsgebiet der Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen. Kinder aus Wilhermsdorf und den eingemeindeten Dörfern Unterulsenbach, Dürrnfarrnbach, Kirchfarrnbach, Kreben, Altkatterbach, Meiersberg und Dippoldsberg besuchen den Kindergarten St. Johannes.

Vereinzelt werden Plätze auch an Kinder der Nachbargemeinden vergeben. Dies geschieht nur dann, wenn diese Plätze frei sind und die Eltern ein persönliches oder berufliches Anliegen glaubhaft machen können.

Durch die Ausweisung von den Baugebieten östlich Sauweiher und Breiteschbach hat sich Wilhermsdorf vergrößert. Um dem zunehmenden Bedarf der Kindergartenplätze gerecht zu werden, wurde im Jahr 1988 der zweigruppige katholische Kindergarten St. Michael in der Bergstraße und im Jahr 1996 der zweigruppige evangelische Kindergarten Regenbogen in der Jahnsdorfer Straße eröffnet.

Der Kindergarten St. Johannes in der Ansbacher Straße 15 steht im alten Ortskern von Wilhermsdorf in einem verkehrsberuhigten Bereich. Aufgrund von straßenbaulichen Veränderungen herrscht seit 2001 kein Durchgangsverkehr mehr.

Der Kindergarten befindet sich in einem Mischgebiet. Neben Wohnhäusern findet man in der Nachbarschaft eine Arztpraxis, eine Apotheke, das Evangelische Gemeindehaus sowie zwei Handwerksbetriebe. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Dreihundert Meter vom Kindergarten entfernt und gut zu Fuß erreichbar findet man den Ortskern mit Rathaus, Evangelischem Pfarrhaus, Evangelischer Hauptkirche, Sparkasse, Metzger, Bäcker, Post, Gemischtwarenladen sowie Schule, "Bahnhof Mitte" mit Park- und Ride-Möglichkeit.

Trotzdem liegt der Kindergarten im Blick auf sein Klientel, nämlich Familien mit Kindern in der Sackstraße Ansbacher Straße/Weinbergstraße am südlichen Rand des Ortskerns nicht ganz ideal. In seiner Nachbarschaft gibt es nur wenige Familien mit Kindern.

So kommen die Kinder vorwiegend aus dem ganzen Bereich des Altorts, der Siedlung Klinge, dem Bereich Hauptstraße, Bahnhofstraße und Nürnberger Straße, weniger aus der Josephsiedlung und dem Bereich Hub. Das bedeutet, daß viele Kinder einen Weg von mehr als einem Kilometer zurücklegen müssen, der zumeist mit dem Auto, gelegentlich mit der Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird. Kinder aus den Ortsteilen werden in Fahrgemeinschaften der Familien zum Kindergarten transportiert.

Als großer Vorteil für den Kindergarten ist sein Alter und die damit einhergehende Verbundenheit der Bevölkerung mit der Einrichtung zu sehen. Zum Teil schon in der dritten Generation bringen die Wilhermsdorfer ihre Kinder in den Kindergarten St. Johannes.

Die Familienstruktur in Wilhermsdorf ist noch relativ "normal". Die Mehrzahl der Kinder wachsen in intakten Familien mit Geschwistern auf. 1/3 leben in Familien mit Großeltern; bei den anderen wohnen die Großeltern am Ort oder in nächster Umgebung. Nur ein geringer Teil der Zugezogenen haben keine Verwandten hier.

Der Anteil von Familien mit ausländischer Abstammung (Türken, Griechen, Italiener) und von rußlanddeutschen Aussiedlern ist ungewöhnlich gering; ebenso die Zahl der Alleinerziehenden.

Bei den meisten Familien bestreiten beide Elternteile den Lebensunterhalt; wobei in der Regel die Mütter einer Teilzeitbeschäftigung am Vormittag nachgehen. Ihre Erwerbstätigkeit beruht auf Angestelltenverhältnissen (meist im Großraum Nürnberg) oder Handwerksbetriebe. Nur wenige Menschen leben noch von der Landwirtschaft.

Konfessionell ist der Ort evangelisch geprägt. Der Anteil der Katholiken liegt wohl bei 25%, der konfessionell anders Orientierten bei 10 %. Die Mehrheit der Kinder in Wilhermsdorf ist getauft.

In Absprache mit den beiden anderen Kindergärten versuchen wir, behinderte Kinder im katholischen Kindergarten zusammenzufassen. Der Anteil sozial auffälliger oder entwicklungsgestörter Kinder ist gering, nimmt jedoch deutlich zu. Im Blick auf die Erwerbstätigkeit der Eltern liegt der Schwerpunkt unserer Öffnungszeiten auf dem Langzeitdienst bis 14.45 Uhr. Um durch Zuzüge verursachter Knappheit an Kindergartenplätzen vorzubeugen, sind wir bereit, nachmittags zusätzlich Kinder aufzunehmen. Wichtig erscheint uns die Pflege der Verbundenheit mit den alten Wilhermsdorfern.

Aufgrund der rückläufigen Kinderzahlen mußten wir für September 2006 eine Kindergartengruppe schließen. Dafür war es uns möglich, eine Kinderkrippe für 12 Kinder einzurichten.

 
     
 

Unser Einzugsgebiet

 
   
 

Der Hauptort Wilhermsdorf

Zum Ortsplan mit Suchfunktion
 

 
   
 

Die südlich gelegenen Dörfer

 
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  4. Das evangelische Profil des Kindergartens  
  Der Kindergarten St. Johannes, ehemalig "Evangelischer Kindergarten Ansbacher Straße", steht schon immer unter evangelischer Trägerschaft.

Zu Beginn wurde der Kindergarten vom Zweigverein des St. Johannisvereins geführt. Nach dessen Auflösung übernahm die Trägerschaft die evangelische Kirchengemeinde. Der 1989 gegründete Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarmbach e.V. übernahm die Rolle eines Fördervereins.

In der Vergangenheit mit dem St. Johannesverein verbunden stand dieser als Name für den evangelischen Kindergarten St. Johannes Pate.

So sehen wir den Kindergarten in der Tradition Johannes des Täufers, der den Menschen den Weg zum Glauben an Jesus Christus bereitete und des Jüngers, der der jüngste Jünger war und Jesus besonders nahe stand.

Unser Standpunkt zum christlichen Glauben:

Evangelisch sein heißt für uns:

Den christlichen Glauben an Gott, wie er in der Bibel beschrieben wird, zu vermitteln und zu leben. Die vorbehaltlose Annahme des Menschen, der vergebende Zuspruch Gottes und die daraus erwachsende Befreiung des Menschen zum liebenden Handeln sind Werte, nach denen wir in unserer Einrichtung leben und mit den Kindern arbeiten wollen.

Als "Wegbegleiter" der Kinder geht es uns darum, daß in den Kindern eine vertrauensvolle und tragfähige Gottesbeziehung entstehen kann. Die Mitarbeiterinnen sind darin Vorbilder und Bezugspersonen und prägen neben den Eltern das gesamtmenschliche, also auch das religiöse Denken, Handeln und Empfinden des Kindes mit. Das geschieht, «indem das Kind im täglichen Zusammensein an den Mitarbeiterinnen und in ihrem Umgang mit ihm Vertrauen erlebt und erfährt.»

Die Ziele unserer religiösen Erziehung

Unsere Ziele orientieren sich an der Freiheit des Menschen, so wie Jesus sie gelebt und verkündet hat. In diesem Sinn wollen wir unsere Kinder, auch im Respekt vor ihrer religiösen Herkunft christlich begleiten.

Toleranz, Achtung, Individualität, Lebendigkeit und Kreativität sind für uns Wegweiser zu einem positiven Lebensgefühl.

So sehen wir eine treffende Zielformulierung religiöser Erziehung in einer Aussage von Martin Schneider: "In einem erzieherischen Milieu soll die Interaktion (Wechselwirkung) zwischen Erziehenden und Kindern und zwischen den Kindern untereinander so gestaltet sein, daß Kinder ihre Individualität und ihr Selbst entdecken, erleben, erkennen, bejahen und leben können."

Die Inhalte religiöser Erziehung und ihre Umsetzung

Biblische Geschichten orientieren sich am jeweiligen Rahmenthema, an Festen und Feiern bzw. an der Situation der Kinder, welche der Kindergartenalltag und das Familienleben mit seinen Höhen und Tiefen mitbestimmen. So kann jede Situation ein Ausgangspunkt religiöser Erziehung werden.

Unter dem religiösen Aspekt "Habt doch Vertrauen!" kann z.B. das Gleichnis von der Stillung des Sturms (Markus 4,35-41) beim Übergang zur Schule, in Situationen von Angst und Leid, dem Kind erzählt und darüber geredet werden.

Rollenspiele, Lieder, Erfahrungen durch Bilder und Bücher, sowie kreatives Gestalten mit Farben und Materialien bereichern und vertiefen das Erfahrene und das Erlebte.

KreuzSehr wichtig ist es uns, daß die Kinder Gott als Gesprächspartner kennenlernen und im Gebet Erlebtes zum Ausdruck bringen; ihre Bitten, ihre Enttäuschungen, ihre Ängste, Freude und auch Zorn sollen im Gebet Platz haben. Auch das Danken sollen die Kinder dabei lernen. Darum gehört das Gebet für uns in das Kindergartenleben hinein.

Auch die Begegnung mit der Schöpfung sehen wir als einen Teil der religiösen Erziehung der Kinder. Die Mädchen und Jungen sollen die Natur mit allen Sinnen bewußt spüren, erleben und erfahren. Sie sollen sensibel werden für die Pflanzen und für die Tiere, die mit uns leben. Wir wollen den Kindern die Natur als Gottes Schöpfung zeigen - in der sie leben, mit der sie leben. Wir nehmen dabei das Interesse der Kinder nach dem "Woher und Wohin" der Dinge, der Welt und der Menschen auf und erleben die Freude der Kinder an der Schöpfung.

Auch das Feiern hat seinen Platz in der religiösen Erziehung. So spiegelt sich die Freude an Gottes Schöpfung und am Leben in den Feiern und Festen. Dazu gehören ebenso spontane Feste, Geburtstagsfeiern, sowie geplante Feste, die im Jahreskreis eingebunden sind (z.B. Sommerfest, Herbstfest, Großelternfest) und die am Kirchenjahr orientierten Feiern (z.B. Weihnachten, Ostern, Erntedank).

Wichtig ist uns schließlich die Herzensbildung. Ein Kind "mit Herz" lernt sich und andere mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Wir versuchen die Gewissensbildung der Kinder zu fördern, indem wir ihnen Zeit widmen, Verständnis zeigen, Zuhören können, Trost spenden und ihnen Wert- und Normvorstellungen vermitteln.

Unser Platz in der Gemeinde

Unser Evangelischer Kindergarten St. Johannes lebt in und mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist der Träger unserer Einrichtung. Ein Kindergartenausschuß, dem neben Kirchenvorstehern auch die Kindergartenleitung und der/die Vorsitzende des Elternbeirates angehören, kann dem Kirchenvorstand kleinere Entscheidungen abnehmen oder grundsätzliche Fragen der Kindergartenarbeit vorbereiten. Ein guter und dauernder Kontakt zwischen Kindergarten und Träger ist für den Kindergarten wichtig.

Bei Festen und Aktionen nimmt der Kindergarten am Leben der Kirchengemeinde und der Marktgemeinde (z.B. Spielplatzbau mit Einweihung, Kinderkulturherbst, Weihnachtsmarkt) teil und lädt auch alle Gemeindemitglieder zu sich in den Kindergarten ein (Tag der offenen Tür, Sommerfest etc.). Besonders wichtig sind uns die Familiengottesdienste, die mindestens einmal im Jahr in der Kirche abgehalten werden. Mit den Kindern, mit den Eltern und Angehörigen und mit dem Pfarrer gemeinsam Gottesdienst zu feiern, fördert die Gemeinschaft im christlichen Glauben.

"Gott führt mich und zeigt mir den richtigen Weg für mein Leben.
Es ist gut, wenn ich ihm folge."

 
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  5. Die rechtlichen Grundlagen unserer Arbeit  
  Wir beziehen uns in unserer Arbeit auf das BayKiBiG (Bayerisches Kinderbildungs- und betreuungsgesetz) und auf das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz)

Art. 4
Allgemeine Grundsätze
Die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern liegt in der vorrangigen Verantwortung der Eltern.
Die Kindertageseinrichtung ergänzt und unterstützt die Eltern hierbei.

Art. 10
Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen

(1) Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungen und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen.

(2) Die Kinder sollen entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum Einrichtungsalltag und zur Gestaltung der Einrichtung beteiligt werden.

Art. 12
Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit für Kinder mit Sprachförderbedarf
Kindertageseinrichtungen sollen die Integrationsbereitschaft fördern und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund zur Integration befähigen.
Das päd. Personal hat die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Sprachförderbedarf bei seiner päd. Arbeit zu berücksichtigen.

Art. 13
Bildungs- und Erziehungsziele

(1) Das päd. Personal hat die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kinder die notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln.

(2) Das päd. Personal hat die Kinder ganzheitlichen zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Der Entwicklungsverlauf des Kindes ist zu beachten.

(3) Verordnung zur Ausführung des BayKiBiG

§ 1 Allgemeine Grundsätze für die individuelle Förderung

§ 2 Basiskompetenzen

§ 3 Kinderschutz

§ 4 Ethische und religiöse Bildung und Erziehung

§ 5 Sprachliche Bildung und Förderung

§ 6 Mathematische Bildung

§ 7 Naturwissenschaftliche und technische Bildung

§ 8 Umweltbildung und -erziehung

§ 9 Medienbildung und -erziehung

§ 10 Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

§ 11 Musische Bildung und Erziehung

§ 12 Bewegungserziehung und -förderung, Sport

§ 13 Gesundheitserziehung

Art. 14.
Zusammenarbeit mit den Eltern

(1) Eltern und das päd. Personal arbeiten partnerschaftliche bei der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder zusammen.

(2) Die päd. Fachkräfte informieren die Eltern regelmäßig über den Stand der Lern- und Entwicklungsprozesse ihres Kindes in der Tageseinrichtung. Sie erörtern und beraten mit ihnen wichtige Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes.

 
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  6. Der Kindergarten stellt sich vor  
  6. 1. 1. Aufnahmekriterien / Aufnahmemodus  
  a) Im Kindergarten St. Johannes, werden nur Kinder aufgenommen, die ihr drittes Lebensjahr erreicht haben. Sofern Plätze frei sind, können auch unter dreijährige Kinder im Kindergarten aufgenommen werden.

b) Der Aufnahme geht eine persönliche Anmeldung in unserer Einrichtung voraus, bei der die anzumeldenden Kinder mitzubringen sind.

c) Kinder können im laufenden Kindergartenjahr aufgenommen werden, sofern Plätze frei sind.

d) Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen, die einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können bevorzugt einen Kindergartenplatz erhalten.

e) Es wird darauf geachtet, daß Kinder, die noch ein weiteres Geschwister in unserer Einrichtung haben, bei uns aufgenommen werden, sofern sie dem Alter nach in einem der drei Wilhermsdorfer Kindergärten einen Platz bekommen würden. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind Kinder, deren Geschwister im neuen Schuljahr eingeschult werden.

Die Aufnahme in den Kindergarten wird abgesehen von den Ausnahmen d) und e) strikt nach dem Alter vorgenommen. Es gibt keine Warteliste nach Anmeldetermin!

 
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  6.1.2. Verfahren der Anmeldung und der Aufnahme zum nächsten Kindergartenjahr (Beginn: 1. September)  
  a) Der jährlich für das neue Kindergartenjahr vorgesehene letzte Anmeldetermin ist der Donnerstag vor Ostern. Familien, die kein nichtschulpflichtiges Kind in einem Kindergarten haben, wird empfohlen, sich in mehreren Kindergärten persönlich anzumelden.

b) Die Vergabe der freiwerdenden Plätze erfolgt nach den in 7.1.1. d), e) und beschriebenen Kriterien.

c) Anmeldungen zu einem späteren Zeitpunkt können für das kommende Kindergartenjahr nur berücksichtigt werden, wenn noch Plätze frei sind.

d) Der Kindergarten versendet in der Woche nach Ostern die ersten Aufnahmezusagen. Die Eltern werden gebeten, innerhalb von 10 Tagen schriftlich zu antworten, ob sie den Kindergartenplatz in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

e) Eltern, deren Kind im neuen Kindergartenjahr keinen Platz erhält, bekommen eine schriftliche Absage.

Der Träger schließt mit den Eltern einen Betreuungsvertrag. Die Eltern erhalten die Kindergartenordnung. Sie kommen der Informationspflicht (Krankheit, Telefonnummern, Abholberechtigung) nach.

 
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  6.2. Öffnungszeiten (Stand Januar 2006)  
  Im Juni haben die Eltern im Rahmen einer Bedarfsumfrage die Möglichkeit, ihre Wünsche für das bevorstehende Kindergartenjahr zu äußern. Bei einer Zahl von mindestens fünf Kindern können Früh- bzw. Spätdienst eingerichtet werden; bei einer Zahl von mindestens 10 Kindern wird warmes Mittagessen angeboten.

Die momentanen Öffnungszeiten:

Mo. - Do. 7.00 - 16.00 Uhr
Fr. 7.00 - 15.00 Uhr
Kernzeit: 8.30 - 12.30 Uhr

Aus pädagogischen Gründen bitten wir die Eltern, die Kernzeit einzuhalten, da sonst die inhaltliche Arbeit mit den Kindern in den Kernzeiten gestört wird und nicht möglich ist.

Bei Fernbleiben des Kindes haben die Personensorgeberechtigten unverzüglich den Kindergarten zu verständigen.

Die Aufsichtspflicht auf dem Hin- und Rückweg liegt bei den Personensorgeberechtigten
(siehe Kindergartenordnung der evang. Trägerschaft, Punkt 7)

Schließzeiten
werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben.

  • Weihnachten: eine Woche
  • Pfingsten: eine Woche
  • Sommer (August): zwei Wochen
  • Am Buß- und Bettag hat der Kindergarten geschlossen; jedoch wird bei Bedarf gemeinsam mit dem Kindergarten Regenbogen eine Notgruppe eingerichtet.
 
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  6.3. Finanzierung (Stand Januar 2006)  
  Der Kindergartenplatz kostet zur Zeit unter Absehung des Gebäudeunterhaltes monatlich 281,92 Euro. Davon finanziert der Staat 85,23 Euro und die Gemeinde Wilhermsdorf 86,01 Euro monatlich. Den Rest nach Abzug des Elternbeitrags finanziert die Kirchengemeinde durch Spenden und die Landeskirche durch Zuschüsse.

Aktivitäten der Eltern füllen die Elternbeiratskasse, aus der wichtige Anschaffungen finanziert werden können.

Außerordentliche Anschaffungen unterstützt der Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e.V.

Das Spielgeld dient der Anschaffung von Spiel- und Bastelmaterial. Die Instandsetzungsrücklage benötigen wir, um anstehende Instandsetzungen des doch schon sehr alten Kindergartens und seiner Einrichtung zu finanzieren, z.B. Fenster, Möbel, Garten.

Um allen Kindern die Teilnahme am warmen Mittagessen zu ermöglichen, wurden zwei geringfügig Beschäftigte Haushaltshilfen angestellt. Die Personalkosten werden anteilig von den Teilnehmern am warmen Mittagessen übernommen.

 
  6.3.1. Kindergartenbeiträge
(Stand Juli 2006 - eventuelle Änderungen erfragen Sie bitte im Kindergarten!)
 
   
Buchungsdauer Kindergartenbeitrag Spielgeld Instandsetzungsrücklage Gesamtkosten
3-4 Stunden 70,00 € 3,50 € 2,50 € 76,00 €
4-5 Stunden 75,00 € 3,50 € 2,50 € 81,00 €
5-6 Stunden 80,00 € 3,50 € 2,50 € 86,00 €
6-7 Stunden 85,00 € 3,50 € 2,50 € 91,00 €
7-8 Stunden 90,00 € 3,50 € 2,50 € 96,00 €
8-9 Stunden 95,00 € 3,50 € 2,50 € 101,00 €
  • Geschwisterermäßigung: 20% vom Kindergartenbeitrag
  • Bei drei Kindern einer Familie, die den Kindergarten besuchen, ist ein Kind beitragsfrei.
    Wir wollen mit dem Geschwisterbeitrag und der Befreiung des dritten Kindes Familien entgegenkommen und ein Zeichen von Familienfreundlichkeit setzen.
  • Der Kindergartenbeitrag wird zum Monatsanfang per Einzugsermächtigung automatisch von Ihrem Konto abgebucht
  • Für das warme Mittagessen wird pro Mahlzeit ein Betrag in Höhe von 2,00 Euro fällig. Die Kosten für das warme Mittagessen und die hauiswirtschaftlichen Hilfen werden im Folgemonat per Einzugsermächtigung automatisch von Ihrem Konto abgebucht.
  • Der Monat August ist beitragspflichtig (auch bei zukünftigen Schulkindern)
  • Es gibt die Möglichkeit zur Übernahme der Kosten durch das Landratsamt.
 
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  6.4. Mitarbeiter  
  6.4. 1. Pädagogische Mitarbeiter (Stand Januar 2006)  
 
 
 
In unserer Einrichtung arbeiten vier Erzieherinnen (zwei Vollzeit, zwei Teilzeit) und drei Kinderpflegerinnen eine Vollzeit, zwei Teilzeit). Wenn es möglich ist, versuchen wir aus Eigenmitteln oder mit Hilfe des Diakonievereins eine Vorpraktikantin / einen Vorpraktikanten zu beschäftigen. Wir wollen uns dadurch an der Ausbildung von Erzieher/innen beteiligen und erhoffen uns durch die auszubildende Kraft eine Bereicherung unserer Arbeit.

Bis 2001 wurde jedes Jahr eine Berufspraktikantin angestellt.

Kinderpflegeschüler/innen haben bei uns die Möglichkeit zu praktizieren. Auch Schülerinnen und Schüler der Volksschule Wilhermsdorf können bei uns ihr Schnupperpraktikum machen.

Trägervertreter

Pfarrer Andreas Kleefeld, seit 1993 Pfarrer der Kirchengemeinde Wilhermsdorf

Kindergartenleitung
  • Stefanie Schuh

Stefanie Schuh - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!

27 Jahre,
Erzieherin,
seit 9 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
Vollzeit
(Maulwurfgruppe)
     
Erzieherinnen
  • Heidi Schalk
Heidi Schalk - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! 48 Jahre,
seit 9 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
mit 26 Jahren Berufserfahrung,
Vollzeit
(Schmetterlinggruppe)
  • Gisela Höng
Gisela Höng - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! 39 Jahre,
seit 2 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
mit 14 Jahren Berufserfahrung,
Teilzeit 
(Bärengruppe)
  • Svenja Zamora
Svenja Zamora - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! 24 Jahre,
seit Januar 2006
im Kindergarten St. Johannes,
Teilzeit  
(Bärengruppe)
     
Kinderpflegerinnen
  • Pauline Vasileva
Pauline Vasileva - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! 48 Jahre,
seit 9 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
mit 15 Jahren Berufserfahrung,
Vollzeit
(Bärengruppe)
  • Carmen Klemm

Carmen Klemm - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!

32 Jahre,
seit 13 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
davon 4,5 Jahre
im Erziehungsurlaub,
Teilzeit  
(Maulwurfgruppe)
  • Rita Eichhammer
Rita Eichhammer - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! 37 Jahre,
seit 16 Jahren
im Kindergarten St. Johannes,
davon 5 Jahre
im Erziehungsurlaub,
mit 13 Jahren Berufserfahrung,
Teilzeit
(Schmetterlinggruppe)

Vorpraktikantin:

In der Regel haben wir jedes zweite Jahr eine Vorpraktikantin. Diese Stelle ist auf ein Jahr begrenzt und ist Teil der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin.

 
  6.4.2. Weiteres Personal  
 
  • Ingrid Britting (Reinigungskraft)
  • Hans Herrmann (Kirchenpfleger, für Finanzen zuständig)
  • Johann Ungar (Garten- und Hofpflege)
  • Marion Däumler (hauswirtschaftliche Hilfe)
  • Daniela Pförtsch (hauswirtschaftliche Hilfe)
 
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  6.5. Stellenbeschreibung  
  Jeder Mitarbeiter des Kindergartens St. Johannes ist verpflichtet, die Konzeption zu lesen, diese anzuerkennen und entsprechend umzusetzen.  
     
  6.5. 1. Allgemeine Erwartungen an das Personal  
 
  • Verschwiegenheit
  • Loyalität
  • Teamfähigkeit
  • Einsatzfreude
  • Kindgerechtes Arbeiten
  • Flexible Arbeitszeiten, bei Bedarf auch Abends oder am Wochenende
  • Achtung des christlichen Glaubens
  • Teilnahme am kirchlichen Leben
  • Mitgliedschaft in einer Kirche der ACK
  • Vergütung nach BAT
  • Bildungsabschluß als staatlich anerkannte Erzieherin oder Kinderpflegerin oder in der Ausbildung zu diesem Abschluß
 
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  6.5.2. Leitung  
  1. Dienstrang:
  • Leitende pädagogische Fachkraft
  • Unmittelbare Vorgesetzte der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

2. Unterstellung:

  • Rechtsträger der Einrichtung (Pfarrer und Kirchenvorstand)

3. Überstellung:

  • Gruppenleitung
  • Zweitkräfte
  • Praktikanten
  • Haus- und Reinigungspersonal

4. Stundenumfang:

  • 38,5 Stunden wöchentlich

5. Ziel der Stelle

  • Verantwortliche, pädagogische und organisatorische Leitung des Kindergartens im Auftrag und im Einvernehmen mit dem Träger. Repräsentantin der Einrichtung in der Öffentlichkeit.

6. Aufgabenbereiche im Einzelnen

a) Zusammenarbeit mit dem Träger

  • Regelmäßige Besprechungen, gegenseitige Informationen dienen der Absprache und der Abstimmung bei Entscheidungen, dabei kann es um personelle, konzeptionelle, pädagogische, finanzielle oder rechtliche Fragen gehen
  • Zu allen Veranstaltungen wird der Träger informiert und eingeladen.
  • Der Träger bezieht die Leitung in die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen, die den Kindergarten betreffen, mit ein. Dazu gehört die Erstellung des Haushaltsplanes, notwendige bauliche Veränderungen/Maßnahmen und die Verwendung von Spenden für größere Anschaffungen.
    Schließlich sollten wesentliche Fragen der Mitarbeiterführung mit dem Träger besprochen werden
  • b) Mitarbeiterführung

    • Personalauswahl und Einstellungsgespräch
    • Beratung über Dienstzeugnisse und Praktikantenbeurteilungen
    • Durchführung des Mitarbeiterjahresgesprächs mit den Mitarbeiterinnen
    • Personalaufsicht
    • Sorge für ein leistungsförderndes Betriebsklima
    • Stärkenorientierter Einsatz und Förderung der Motivation
    • Durchführung der Dienst- und Mitarbeiterbesprechungen
    • Konfliktgespräche
    • Fürsorgende und richtungsweisende Informationsarbeit
    • Unterstützung der Gruppenarbeit
    • Achtet auf die Fortbildung der Mitarbeitenden

    c) Pädagogische Leitungskompetenz

    • Die Leitung ist zusammen mit dem Team zuständig für die Gesamtkonzeption, an der sich die Erziehungsarbeit orientiert
    • Sie achtet darauf, daß die Konzeption entwickelt, in die Praxis umgesetzt und von Zeit zu Zeit überprüft wird
    • Die Leitung achtet darauf, daß in allen drei Gruppen eine gleiche pädagogische Linie verfolgt wird
    • Unterstützung des Personals in pädagogischen Fragen
    • Elternberatung

    d) Betriebsführung

    • Organisation
    • Aufnahme der Kinder und Gruppeneinteilung in Absprache mit den Gruppenleiterinnen
    • Genehmigung der Dienstpläne
    • Umsetzung der Dienstordnung
    • Koordination der einzelnen Aufgabenbereiche
    • Genehmigung der Urlaubspläne der Mitarbeiterinnen
    • Organisation der Krankheitsvertretung
    • Anordnung und Ausgleich von Überstunden
    • Achtet auf die Ableistung der Verfügungszeiten
    • Einteilung gruppenübergreifender Arbeiten
    • Sicherheit der Haus- und Gartenanlage
    • Verwaltung und Büroorganisation

    Einzelne dieser Aufgaben können an andere Mitarbeiter des Kindergartens delegiert werden; die Leitung vereinbart mit der Mitarbeiterin den Umfang der Delegation.

    e) Zusammenarbeit mit den Eltern

    • Anmeldegespräche
    • Kontaktpflege zu den Eltern und Kontaktförderung der Eltern untereinander
    • Elternveranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Team
    • Elterninformation: Elternbriefe, Aushang, Zeitung
    • Elterngespräche: Informations-, Beratungs- und Problemgespräche
    • Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
    • Gemeinsame Aktivitäten von Kindergarten und Eltern
    • Unterstützung in schwierigen Familiensituationen
    • Information zu und Vermittlung von Fach- und Beratungsdiensten

    f) Zusammenarbeit mit Behörden (ggf. in Absprache mit dem Träger)

    g) Verbände

    • Die Leitung nimmt an Leiterinnentreffen teil, die von der Fachberatung des KiTa Verbandes geboten werden, sowie auf Weisung des Trägers an Mitgliederversammlungen
    • Der Träger ist dem KiTa Verband angeschlossen und erhält von dort Unterstützung und Informationen
    • Es muß eine Mitarbeitervertretung gewählt werden
    • Die Leitung gibt Informationen der Verbände an Kollegen und Kolleginnen weiter

    h) Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

    • Die Leitung achtet auf die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Jugendhilfe und der Schule, sowie den Beratungs- und Therapieeinrichtungen. Dabei soll vernetzt gedacht, geplant und gearbeitet werden um Synergieeffekte zu erzielen
    • Teilnahme am Informationselternabend der Schule
    • Teilnahme am Regionalteam

    Einzelne dieser Aufgaben können an andere Mitarbeiter des Kindergartens delegiert werden; die Leitung vereinbart mit der Mitarbeiterin den Umfang der Delegation.

    7. Besondere Befugnisse

    Die Leitung hat im Auftrag des Trägers Haus- und Weisungsrecht. Informationsrecht und -pflicht sind wesentliche Bestandteile dieser Funktion

    8. Vertretung der Leitung

    Die dienstälteste Erzieherin ist im Krankheits- bzw. Urlaubsfall die stellvertretende Leitung. Sie übernimmt in Abwesenheit alle Leitungsfunktionen.

     
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      6.5.3. Erzieherin  
      1. Dienstrang:
    • Pädagogische Fachkraft

    2. Unterstellung:

    • Träger und Kindergartenleitung

    3. Ziel der Stellung:

    • Leitung einer Kindergruppe

    4. Stundenumfang:

    • 38,5 Stunden wöchentlich

    5. Aufgabenbereiche im Einzelnen

    a) Betreuung, Erziehung und Bildung einer Gruppe von 25 Jungen und Mädchen im Alter von drei bis sechs Jahren

    • Wahrnehmung der Aufsichtspflicht
    • Verantwortung und Sorge für das Kind
    • Förderung in allen durch den Rahmenplan der Dienstordnung festgelegten Bereichen (siehe Punkt 10. "Ziele unserer Arbeit")
    • Förderung und Begleitung des einzelnen Kindes im Rahmen der Gruppe

    b) Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung

    Die Erzieherin

    • ist im ständigen Gespräch über alle wichtigen Belange mit der Kindergartenleitung
    • übernimmt in Absprache bestimmte organisatorische und pädagogische Aufgaben der Leitung

    c) Planung, Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung gezielter Aktionen und Anleitung zu freiem Spiel und Beschäftigung

    • Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit für das laufende Jahr festlegen
    • Erstellung von Rahmenplänen in der Gruppe
    • Erstellung von Wochenplänen in Zusammenarbeit mit, der Zweitkraft und Praktikantin
    • Bereitstellung von Materialien

    c) Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Elternarbeit

    • Elternabende und Festgestaltung mit Eltern
    • Elterngespräche nach Vereinbarung
    • Beratung und Unterstützung in schwierigen Familiensituationen
    • Informationen zu und Vermittlung von Fach- und Beratungsdiensten
    • Siehe Punkt 13. "Einblick in unsere Elternarbeit"

    d) Mitarbeiterführung

    • Einbeziehung der Zweitkraft in das gesamte Arbeitsfeld
    • Absprachen mit der Zweitkraft über Aufgabenfelder
    • Regelmäßige Absprache mit der Zweitkraft über Ziele und Inhalte der Arbeit, sowie Wahrnehmungen an den Kindern und Elterngespräche
    • Einweisung von Praktikanten, Vermittlung von Übungsmöglichkeiten, Abnahme von Beschäftigungen, Reflexion, Erstellung von Beurteilungen

    e) Teilnahme an Teambesprechungen

    • Aktive Teilnahme am Erzieher - Team
    • Informationen aus den Gruppen
    • Fachlicher Austausch
    • Teilnahme an konzeptioneller Arbeit
    • Protokollführung im Wechsel mit anderen
    • Teilnahme an Planungen
    • Vorbereitung auf Teamgespräche
    • Klärung organisatorischer Fragen

    f) Zusammenarbeit mit Kindergartenbeirat, Schulen und Beratungsstellen und anderen Institutionen

    • Bei Bedarf Teilnahme an der Wahl und Sitzungen des Kindergartenbeirates
    • Beratung mit Psychologen, Therapeuten, Sonderpädagogen usw.

    g) Sonstige Aufgaben

    • Raumgestaltung
    • Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit in den Betriebsräumen
    • Pflege der Spielmittel und des Inventars
    • Verwaltungsaufgaben:
      • Führen der Anwesenheitsliste
      • Mitarbeit bei Erhebungen, Statistiken, Jahresberichten
      • Aufnahme- und Abmeldeformalitäten
      • Einkäufe
    • Planung von Festen
    • Aktive Mitwirkung bei Festen, Feiern, Gottesdiensten
    • Die dienstälteste Erzieherin vertritt in Abwesenheit die Kindergartenleitung
    • Einhaltung der Vorbereitungszeit (5 Stunden)

    h) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur
    (z.B. TPS, Kindergarten heute, Kinder Zeit, etc.)

    i) Zuordnung bestimmter Aufgaben

    • Schmetterlinggruppe:
      • Kindergartenbeiträge abrechnen
      • Führung der Kindergartenkartei
      • Computerkenntnisse
    • Maulwurfgruppe:
      • Praktikantenanleitung
      • Computerkenntnisse
    • Bärengruppe:
      • Kindergartenleitung
     
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      6.5.4. Kinderpflegerin  
      1. Dienstrang:
    • Pädagogische Zweitkraft

    2. Unterstellung:

    • Träger und Kindergartenleitung (stellvertretende Leitung)
    • Gruppenleitung

    3. Stundenumfang:

    • 38,5 Stunden wöchentlich, Teilzeit möglich

    4. Ziele der Stelle

    • Mitarbeit und Unterstützung der pädagogischen Arbeit der Gruppenleitung
    • Führung von Kleingruppen bzw. der Gesamtgruppe in Abwesenheit der Gruppenleitung
    • Abdecken der pflegerisch/hauswirtschaftlichen Arbeiten

    5. Aufgabenbereiche in Einzelnen

    a) Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung

    Die pädagogische Zeitkraft

    • informiert sich ständig über alle wichtigen Belange der Einrichtung
    • nimmt vorbereitet an allen Dienstbesprechungen teil
    • führt Protokoll bei Teambesprechungen im Wechsel mit den anderen Mitarbeiterinnen
    • übernimmt übergreifende Tätigkeiten des pflegerisch/hauswirtschaftlichen Bereiches in der Einrichtung

    b) Zusammenarbeit mit der Gruppenleitung

    Die pädagogische Zweitkraft

    • unterstützt die Planung und Durchführung der Erziehungs- und Bildungsarbeit
    • informiert sich über alle wichtigen Belange der Gruppenarbeit
    • informiert sich regelmäßig über neues Arbeitsmaterial der Einrichtung (Spiele, Bilderbücher, Fachbücher, Instrumente etc.)
    • arbeitet regelmäßig mit Kleingruppen
    • vertritt aushilfsweise eine Fachkraft
    • tauscht sich regelmäßig über die familiären Situationen der Kinder aus

    c) Zusammenarbeit mit den Eltern

    • Teilweise Mitplanung und Durchführung von Elternabenden
    • Teilnahme an Elterngesprächen in Absprache mit der Gruppenleitung
    • Teilnahme an Elternbeiratssitzungen in Absprache mit der Leitung
    • Information der Gruppenleitung über wesentliche pädagogische und organisatorische Anliegen der Eltern

    d) Hauswirtschaftlicher Bereich

    • Mülleimer zur Entsorgung bereitstellen und Tonnen reinigen
    • Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z.B. Tische abwischen, Essens- und Getränkereste entfernen etc.)
    • Bei personellen Engpässen, andere Dienste zeitweise übernehmen oder ersetzen

    e) Pflegerischer Bereich

    • Blumenpflege
    • Dekorative Gestaltung der Kindergartenräume, des Eingangsbereiches und der Garderobe
    • Instandsetzung von defekten Spielmaterial im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
    • Handtücher und Geschirrtücher wechseln

    f) Organisatorischer Bereich

    • Anwesenheitsliste führen
    • Mitverantwortlich für die Aushändigung von Elternbriefen, Informationen, Einladungen
    • Einkäufe
    • Verantwortlich für das Auf- und Abhängen der Bilder
    • Kinderbilder in die Mappen einordnen
    • Einhalten der Vorbereitungszeit
    • Bildergeld
    • Anfertigen, Vorbereiten und Bereitlegen , von jeglichen Arbeitsmaterial und anschließendes Aufräumen
    • Je nach Dienstplan:
      • Tee kochen
      • Küchendienst (Arbeitsliste in der Küche)
      • Traumstunde

    g) Reinigungsarbeiten

    • regelmäßige Reinigung des Spielmaterials, der Materialschränke und der Spielecken des Gruppen- und Nebenraumes; immer freitags
    • tägliches Kehren des Gruppen- und Nebenraumes
    • Sauberhalten des Hofbereiches
    • Garderobe und Sanitärräume überprüfen und auf Sauberkeit achten
    • Taschenwagen säubern
    • Bemalte Fenster im Gruppenraum abwaschen
    • Einmal im Jahr Mithilfe beim Spielzeugwaschen

    h) Pädagogische Aufgaben

    • aktive Mithilfe bei Festen und Feiern
    • mitverantwortlich für Geburtstage der Kinder (Vorbereitung der Geschenke, Berücksichtigung bei der Wochenplanung)
    • Beteiligung an der Erstellung des Rahmenplanes
    • Kleingruppenarbeit
    • Aufsicht
    • Mitverantwortlich für die Gestaltung des Freispiels
    • Selbständige Vorbereitung und Durchführung von Beschäftigungen mit der Teilgruppe bzw. der Gesamtgruppe
    • Beobachtungen der Kinder schriftlich festhalten (wenn zeitlich möglich)

    i) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur

    j) Teilnahme an Teambesprechungen

    • Informationen aus der Gruppe
    • Fachlicher Austausch
    • Teilnahme an konzeptioneller Arbeit
    • Protokollführung im Wechsel
    • Teilnahme an Planungen
    • Vorbereitung auf Teamgespräche
    • Klärung organisatorischer Fragen

    k) Zuordnung bestimmter Aufgaben

    • Bärengruppe: Dienstpläne führen
     
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      6.5.5. Berufspraktikantin  
      1. Dienstrang:
    • Pädagogische Zweitkraft (teilweise selbständige Gruppenleitung)

    2. Unterstellung:

    • Träger und Kindergartenleitung (stellvertretende Leitung)
    • Praxisanleitung

    3. Stundenumfang:

    • 38,5 Stunden wöchentlich

    4. Ziele der Stelle

    • Mitarbeit und Unterstützung der pädagogischen Arbeit der Gruppenleitung
    • Führung von Kleingruppen bzw. bei Bedarf der Gesamtgruppe, in Abwesenheit der Gruppenleitung
    • Abdecken der pflegerisch/hauswirtschaftlichen Arbeiten
    • Praxiserfahrung sammeln
    • Ausbildung

    5. Aufgabenbereiche im Einzelnen

    a) Hauswirtschaftlicher Bereich

    • Mülleimer zur Entsorgung bereitstellen und Tonnen reinigen -Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z.B. Tische abwischen, Essens- und Getränkereste entfernen etc.)
    • Bei personellen Engpässen andere Dienste zeitweise übernehmen oder ersetzen

    b) Pflegerischer Bereich

    • Blumenpflege
    • Dekorative Gestaltung der Kindergartenräume, des Eingangsbereiches und der Garderobe
    • Instandsetzung von defekten Spielmaterial im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten
    • Handtücher und Geschirrtücher wechseln

    c) Organisatorischer Bereich

    • Anwesenheitsliste führen
    • Mitverantwortlich für die Aushändigung von Elternbriefen, Informationen, Einladungen
    • Einkäufe
    • Verantwortlich für das Auf- und Abhängen der Bilder
    • Kinderbilder in die Mappen einordnen
    • Einhalten der Vorbereitungszeit
    • Bildergeld
    • Anfertigen, Vorbereiten und Bereitlegen von jeglichen Arbeitsmaterial und anschließendes Aufräumen
    • Je nach Dienstplan:
      • Tee kochen
      • Küchendienst (Arbeitsliste in der Küche)
      • Traumstunde

    d) Reinigungsarbeiten

    • regelmäßige Reinigung des Spielmaterials, der Materialschränke und der Spielecken
    • des Gruppen- und Nebenraumes; immer Freitags
    • tägliches Kehren des Gruppen- und Nebenraumes
    • Sauberhalten des Hofbereiches
    • Garderobe und Sanitärräume überprüfen und auf Sauberkeit achten
    • Taschenwagen säubern
    • Bemalte Fenster im Gruppenbereich abwaschen
    • Einmal im Jahr Mithilfe beim Spielzeugwaschen

    e) Pädagogische Aufgaben

    • aktive Mithilfe bei Festen und Feiern
    • mitverantwortlich für die Geburtstage der Kinder (Vorbereitung der Geschenke, Berücksichtigung bei der Wochenplanung)
    • Beteiligung an der Erstellung des Rahmenplanes
    • Kleingruppenarbeit
    • Aufsicht
    • Mitverantwortlich für die Gestaltung der Freispielzeit - im Laufe des Jahres selbständige Führung der Freispielzeit
    • Selbständige Vorbereitung und Durchführung von Beschäftigungen mit Teilgruppe bzw. der Gesamtgruppe
    • Vorschläge in die Wochenplanung einbringen
    • Beobachtungen der Kinder schriftlich festhalten (wenn zeitlich möglich)

    f) Tätigkeiten im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes

    • Anleitergespräche
    • Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit mit Kleingruppen
    • Dienstgespräche mit der Gruppenleitung
    • Beteiligung an der Erstellung des Rahmenplanes
    • Eigene Gestaltung des Rahmenplanes
    • Nachbereitung von Seminaren

    g) Teilnahme an Teambesprechungen

    • Informationen aus den Gruppen
    • Fachlicher Austausch
    • Protokollführung im Wechsel
    • Teilnahme an Planungen
    • Vorbereitung auf Teamgespräche
    • Klärung organisatorischer Fragen

    h) Zusammenarbeit mit Eltern

    • Teilweise Mitplanung und Durchführung von Elternabenden
    • Teilnahme an Elterngesprächen in Absprache mit der Gruppenleitung
    • Teilnahme an Elternbeiratssitzungen in Absprache mit der Leitung
    • Information der Gruppenleitung über wesentliche pädagogische und organisatorische Anliegen der Eltern
    • Kontaktgespräche mit Eltern führen

    i) Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung

    Die Berufspraktikantin

    • informiert sich ständig über alle wichtigen Belange der Einrichtung
    • übernimmt übergreifende Tätigkeiten in der Einrichtung

    j) Zusammenarbeit mit der Gruppenleitung

    Die Berufspraktikantin

    • unterstützt die Planung und Durchführung der Erziehungs- und Bildungsarbeit
    • informiert sich über alle wichtigen Belange der Gruppenarbeit
    • informiert sich regelmäßig über neues Arbeitsmaterial der Einrichtung
    • arbeitet regelmäßig mit Kleingruppen
    • vertritt aushilfsweise eine Fachkraft
    • tauscht sich regelmäßig über die familiären Situationen der Kinder aus
     
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      6.5.6. Vorpraktikantin  
      1. Dienstrang:
    • Pädagogische Hilfskraft / Drittkraft

    2. Unterstellung:

    • Träger und Kindergartenleitung (stellvertretende Leitung)
    • Gruppenleitung (Praxisanleiterin)

    3. Stundenumfang:

    • 38,5 Stunden wöchentlich

    4. Ziel der Stelle

    • Im Vorpraktikum erhalten VorpraktikantInnen einen Einblick in die Arbeitswelt der ErzieherIn. Sie beschäftigen sich mit pädagogischen Fragen und erwerben sich praktische und theoretische Kenntnisse für ihre spätere Ausbildung. Sie können sich fortwährend mit ihrer Berufsentscheidung auseinandersetzen und ihre Eignung testen.

    4. Einsatzbereiche

    a) Hauswirtschaftlicher Bereich

    • Mülleimer zur Entsorgung bereitstellen und Tonnen reinigen
    • Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z. B. Tische abwischen, Essens- und Getränkereste entfernen etc.)
    • Bei personellen Engpässen andere Dienste zeitweise übernehmen oder ersetzen

    b) Pflegerischer Bereich

    • Blumenpflege
    • Handtücher und Geschirrtücher wechseln
    • Mithilfe bei der dekorativen Gestaltung

    c) Organisatorischer Bereich

    • Einkäufe
    • Mithilfe bei der Aushändigung von Elternbriefen, Informationen, Einladungen
    • Mithilfe beim Auf- und Abhängen von Bilder und einsortieren in die Mappen
    • Je nach Dienstplan:
      • Tee kochen
      • Küchendienst (Arbeitsliste in der Küche)
      • Traumstunde

    d) Reinigungsarbeiten

    • regelmäßige Reinigung des Spielmaterials, der Materialschränke und der Spielecken des Gruppen- und Nebenraumes
    • tägliches Kehren des Gruppen- und Nebenraumes
    • Sauberhalten des Hofbereiches
    • Garderobe und Sanitärräume überprüfen und auf Sauberkeit achten
    • Taschenwagen säubern
    • Zweimal im Monat die Kinderküche reinigen
    • Bemalte Fenster im Gruppenbereich abwaschen
    • Einmal im Jahr Mithilfe beim Spielzeugwaschen

    e) Pädagogischer Bereich

    • Kontaktaufnahme zu den Kindern
    • Mitverantwortung beim "Freien Spiel"
    • Hospitation bei gezielten Angeboten
    • Anwendung verschiedener Beobachtungsformen
    • Mitgestaltung von gezielten Angeboten
    • Konfliktbewältigung Kontaktaufnahme zu KollegInnen und Eltern
    • Teilnahme an Elternabenden, Festen und Feiern und Teamgesprächen (wenn möglich)
    • Aktive Mithilfe bei Festen und Feiern
    • Mitverantwortung für Planung, Durchführung und Transparenz der gesamten pädagogischen Arbeit
    • Reflexion

    f) Tätigkeiten im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes

    • Regelmäßige Teilnahme an Anleitergesprächen
    • Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit mit Kleingruppen
    • Nachbereitung von Seminaren
    • Mithilfe bei der Erstellung des Rahmenplanes
     
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      6.6. Struktur / Gebäude  
      Wir sind ein dreigruppiger Kindergarten mit 75 Kindergartenplätzen. Die drei Gruppen mit je 25 Kindern verteilen sich über drei Etagen.



    Die
    Maulwurfgruppe
    befindet sich im Tiefparterre.

    In diesem Stockwerk befinden sich:

    • ein großer Gruppenraum mit Fenstertüren zum Hof mit 55,1 qm
    • ein Intensivraum mit 24,2 qm
    • eine Kinderküche mit 15,41 qm (für alle Gruppen)
    • ein Flur mit Garderobe mit 25 qm
    • ein Bad mit drei Toiletten und einer Dusche mit 13,2 qm

    Die
    Bärengruppe

    befindet sich im Parterre.

    In diesem Stockwerk befinden sich:

    • ein großer Gruppenraum mit 53,28 qm
    • ein Intensivraum mit 34,56 qm
    • ein Flur mit Garderobe mit 24,33 qm
    • ein Bad mit vier Toiletten mit 18,81 qm
    • eine Teeküche mit 12,96 qm (für alle Gruppen)
    • ein Flur mit 15,11 qm
    • ein Büro mit 23,23 qm (für alle Gruppen)

    Die
    Schmetterlinggruppe
    befindet sich im 1. Obergeschoß.

    In diesem Stockwerk befinden sich:

    • ein großer Gruppenraum mit 54,39 qm
    • ein Intensivraum mit 19,52 qm
    • ein Flur mit Garderobe mit