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Stand Juli 2006 - Änderungen vorbehalten! |
| 1. Grußwort des
Trägers Liebe Leserinnen und Leser der Konzeption des Kindergarten St. Johannes, im Markusevangelium sagt Jesus im 10. Kapitel: „Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ Jesus gibt den Kindern in einer Gesellschaft, die vor allem von Männern dominiert wurde, eine eigene Würde. Er nimmt sie als eigenständige Persönlichkeiten ernst, die eigene Interessen besitzen und auf ihre Weise an Gott glauben. Auf diesem Hintergrund hat die Kirche schon in ihren Anfängen begonnen, die Kinder zu taufen und für die Kinder Verantwortung zu übernehmen. Auf diesem Hintergrund hat sich die Evangelische Kirchengemeinde Wilhermsdorf schon vor bald 100 Jahren entschlossen, mittels eines Diakonievereins eine Einrichtung zu schaffen, in der Kinder betreut und erzogen werden konnten: Der Kindergarten St. Johannes wurde als Einrichtung des St. Johannis-Zweigvereins gegründet. Zwischenzeitlich hat die Kirchengemeinde die unmittelbare Trägerschaft gewonnnen, der Diakonieverein hat als Förderverein die Nachfolge des St. Johannis-Zweigvereins angetreten. Die Betreuung der Kinder hat sich in ihrer Qualität ebenso verändert wie das Gebäude des Kindergartens. Das Anliegen der Kirchengemeinde jedoch ist geblieben: Kinder in ihrem Personsein ernst zu nehmen, ihnen eine Heimat auf Zeit zu schenken, eine verläßliche, liebevolle Begleitung auf dem Weg in die Kindheit zu geben, ihnen die gute Nachricht vom Herrn Jesus Christus nahe zu bringen, und den Eltern kompetente Berater für die Erziehung der Kinder zur Seite zu stellen. Wie das geschieht, wollen wir offen legen. Dazu ist diese ausführliche Konzeption in einem jahrelangen Prozeß entstanden, an dem das Kindergartenteam, der Elternbeirat und der Kirchenvorstand mitgewirkt haben. Für diese Arbeit sei allen Beteiligten, vor allem den Erzieherinnen Heidi Schalk und Stefanie Schuh, sehr herzlich gedankt. In dieser Konzeption wollen wir erläutern, was uns wichtig ist. Wo die Schwerpunkte unserer Arbeit mit den Kindern liegen. Welche Rahmenbedingungen wir Ihren Kindern anbieten können und welche Ideale uns tragen. Wir würden uns freuen, wenn wir mit dieser Konzeption Ihren Vorstellungen einer modernen Erziehung und Betreuung von Kindern entsprechen und Sie uns Ihre Kinder aufgrund dieser Konzeption anvertrauen. Wir würden uns aber auch freuen, wenn Sie uns kritisch begleiten und uns Ihre Gedanken und Anregungen zu unserer Arbeit mitteilen würden. Denn natürlich ist diese Konzeption nicht abgeschlossen. Die Anforderungen an den Kindergarten verändern sich im Grunde jährlich. Das Konzept des Kindergartens muß auf die Veränderungen reagieren. So soll diese Konzeption in Zukunft fortgeschrieben, immer wieder überprüft und verändert werden. Mit freundlichen Grüßen Andreas Kleefeld, Pfarrer |
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| 2. Chronik des Kindergarten St. Johannes | ||
| Aus der
Chronik des Marktes Wilhermsdorf von Armin Dürr (S. 226
bis 228) "Der
St. Johanniszweigverein und seine
Kinderbewahranstalt"
..."An den Sonntagnachmittagen hielten die Diakonissen eigene Kindergottesdienste ab. Das ganze Unternehmen war nur durch ständige finanzielle Unterstützung möglich, da die Schulgelder kaum die Kosten für die Angestellten decken konnten. Namentlich die "Regierung und der Distrikt, das Zentralkapitel des St. Johannisvereins und die Münchener Aachener Mobiliarfeuerversicherungsgesellschaft, die Marktgemeinde und der Weihnachtsbaum des evang. Sonntagsblattes aus Bayern haben regelmäßige und nennenswerte Unterstützungen dem Verein gewährt."
Bereits
am 11. September 1921 konnte der ebenerdige Saal seiner
Bestimmung übergeben werden. Ein Kreuz zierte seinen
Giebelfirst. Errichtet im Gedenkjahr des Wormser
Reichstages (1521) erhielt er den Namen
"Luthersaal". Doch schon bald mußte erneut
angebaut werden, denn nun hatte sich herausgestellt, daß
die Räumlichkeiten der Kinderschule den Anforderungen
nicht mehr genügten. Besonders im Winter, wenn, sich die
Kinder drinnen aufhalten mußten, wurde es in den Räumen
der Kinderschule eng. Den großen Zulauf, den die
Kinderschule erlebte, führte der Vereinsvorstand auf
verschiedene Ursachen zurück: "Die beschränkten
häuslichen Wohnungen, der die Straßen stark
gefährdende Kraftwagenverkehr, die Notwendigkeit des
Verdienstes für Vater und Mutter, führen die Kinder
noch mehr als sonst in die Obhut einer solchen
Anstalt." Insgesamt 102 Kinder waren 1925 in der
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Das Kindergartenjahr 1964 |
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| 3. Das Umfeld | ||
| Der Markt
Wilhermsdorf liegt am westlichen Rand des Landkreises
Fürth und damit im Einzugsgebiet der Städte Nürnberg,
Fürth und Erlangen. Kinder aus Wilhermsdorf und den
eingemeindeten Dörfern Unterulsenbach, Dürrnfarrnbach,
Kirchfarrnbach, Kreben, Altkatterbach, Meiersberg und
Dippoldsberg besuchen den Kindergarten St. Johannes. Vereinzelt werden Plätze auch an Kinder der Nachbargemeinden vergeben. Dies geschieht nur dann, wenn diese Plätze frei sind und die Eltern ein persönliches oder berufliches Anliegen glaubhaft machen können. Durch die Ausweisung von den Baugebieten östlich Sauweiher und Breiteschbach hat sich Wilhermsdorf vergrößert. Um dem zunehmenden Bedarf der Kindergartenplätze gerecht zu werden, wurde im Jahr 1988 der zweigruppige katholische Kindergarten St. Michael in der Bergstraße und im Jahr 1996 der zweigruppige evangelische Kindergarten Regenbogen in der Jahnsdorfer Straße eröffnet. Der Kindergarten St. Johannes in der Ansbacher Straße 15 steht im alten Ortskern von Wilhermsdorf in einem verkehrsberuhigten Bereich. Aufgrund von straßenbaulichen Veränderungen herrscht seit 2001 kein Durchgangsverkehr mehr. Der Kindergarten befindet sich in einem Mischgebiet. Neben Wohnhäusern findet man in der Nachbarschaft eine Arztpraxis, eine Apotheke, das Evangelische Gemeindehaus sowie zwei Handwerksbetriebe. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Dreihundert Meter vom Kindergarten entfernt und gut zu Fuß erreichbar findet man den Ortskern mit Rathaus, Evangelischem Pfarrhaus, Evangelischer Hauptkirche, Sparkasse, Metzger, Bäcker, Post, Gemischtwarenladen sowie Schule, "Bahnhof Mitte" mit Park- und Ride-Möglichkeit. Trotzdem liegt der Kindergarten im Blick auf sein Klientel, nämlich Familien mit Kindern in der Sackstraße Ansbacher Straße/Weinbergstraße am südlichen Rand des Ortskerns nicht ganz ideal. In seiner Nachbarschaft gibt es nur wenige Familien mit Kindern. So kommen die Kinder vorwiegend aus dem ganzen Bereich des Altorts, der Siedlung Klinge, dem Bereich Hauptstraße, Bahnhofstraße und Nürnberger Straße, weniger aus der Josephsiedlung und dem Bereich Hub. Das bedeutet, daß viele Kinder einen Weg von mehr als einem Kilometer zurücklegen müssen, der zumeist mit dem Auto, gelegentlich mit der Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird. Kinder aus den Ortsteilen werden in Fahrgemeinschaften der Familien zum Kindergarten transportiert. Als großer Vorteil für den Kindergarten ist sein Alter und die damit einhergehende Verbundenheit der Bevölkerung mit der Einrichtung zu sehen. Zum Teil schon in der dritten Generation bringen die Wilhermsdorfer ihre Kinder in den Kindergarten St. Johannes. Die Familienstruktur in Wilhermsdorf ist noch relativ "normal". Die Mehrzahl der Kinder wachsen in intakten Familien mit Geschwistern auf. 1/3 leben in Familien mit Großeltern; bei den anderen wohnen die Großeltern am Ort oder in nächster Umgebung. Nur ein geringer Teil der Zugezogenen haben keine Verwandten hier. Der Anteil von Familien mit ausländischer Abstammung (Türken, Griechen, Italiener) und von rußlanddeutschen Aussiedlern ist ungewöhnlich gering; ebenso die Zahl der Alleinerziehenden. Bei den meisten Familien bestreiten beide Elternteile den Lebensunterhalt; wobei in der Regel die Mütter einer Teilzeitbeschäftigung am Vormittag nachgehen. Ihre Erwerbstätigkeit beruht auf Angestelltenverhältnissen (meist im Großraum Nürnberg) oder Handwerksbetriebe. Nur wenige Menschen leben noch von der Landwirtschaft. Konfessionell ist der Ort evangelisch geprägt. Der Anteil der Katholiken liegt wohl bei 25%, der konfessionell anders Orientierten bei 10 %. Die Mehrheit der Kinder in Wilhermsdorf ist getauft. In Absprache mit den beiden anderen Kindergärten versuchen wir, behinderte Kinder im katholischen Kindergarten zusammenzufassen. Der Anteil sozial auffälliger oder entwicklungsgestörter Kinder ist gering, nimmt jedoch deutlich zu. Im Blick auf die Erwerbstätigkeit der Eltern liegt der Schwerpunkt unserer Öffnungszeiten auf dem Langzeitdienst bis 14.45 Uhr. Um durch Zuzüge verursachter Knappheit an Kindergartenplätzen vorzubeugen, sind wir bereit, nachmittags zusätzlich Kinder aufzunehmen. Wichtig erscheint uns die Pflege der Verbundenheit mit den alten Wilhermsdorfern. Aufgrund der rückläufigen Kinderzahlen mußten wir für September 2006 eine Kindergartengruppe schließen. Dafür war es uns möglich, eine Kinderkrippe für 12 Kinder einzurichten. |
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Unser Einzugsgebiet |
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Der Hauptort Wilhermsdorf |
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Die südlich gelegenen Dörfer |
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| 4. Das evangelische Profil des Kindergartens | ||
| Der
Kindergarten St. Johannes, ehemalig "Evangelischer
Kindergarten Ansbacher Straße", steht schon immer
unter evangelischer Trägerschaft. Zu Beginn wurde der Kindergarten vom Zweigverein des St. Johannisvereins geführt. Nach dessen Auflösung übernahm die Trägerschaft die evangelische Kirchengemeinde. Der 1989 gegründete Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarmbach e.V. übernahm die Rolle eines Fördervereins. In der Vergangenheit mit dem St. Johannesverein verbunden stand dieser als Name für den evangelischen Kindergarten St. Johannes Pate. So sehen wir den Kindergarten in der Tradition Johannes des Täufers, der den Menschen den Weg zum Glauben an Jesus Christus bereitete und des Jüngers, der der jüngste Jünger war und Jesus besonders nahe stand. Unser Standpunkt zum christlichen Glauben: Evangelisch sein heißt für uns: Den christlichen Glauben an Gott, wie er in der Bibel beschrieben wird, zu vermitteln und zu leben. Die vorbehaltlose Annahme des Menschen, der vergebende Zuspruch Gottes und die daraus erwachsende Befreiung des Menschen zum liebenden Handeln sind Werte, nach denen wir in unserer Einrichtung leben und mit den Kindern arbeiten wollen. Als "Wegbegleiter" der Kinder geht es uns darum, daß in den Kindern eine vertrauensvolle und tragfähige Gottesbeziehung entstehen kann. Die Mitarbeiterinnen sind darin Vorbilder und Bezugspersonen und prägen neben den Eltern das gesamtmenschliche, also auch das religiöse Denken, Handeln und Empfinden des Kindes mit. Das geschieht, «indem das Kind im täglichen Zusammensein an den Mitarbeiterinnen und in ihrem Umgang mit ihm Vertrauen erlebt und erfährt.» Die Ziele unserer religiösen Erziehung Unsere Ziele orientieren sich an der Freiheit des Menschen, so wie Jesus sie gelebt und verkündet hat. In diesem Sinn wollen wir unsere Kinder, auch im Respekt vor ihrer religiösen Herkunft christlich begleiten. Toleranz, Achtung, Individualität, Lebendigkeit und Kreativität sind für uns Wegweiser zu einem positiven Lebensgefühl. So sehen wir eine treffende Zielformulierung religiöser Erziehung in einer Aussage von Martin Schneider: "In einem erzieherischen Milieu soll die Interaktion (Wechselwirkung) zwischen Erziehenden und Kindern und zwischen den Kindern untereinander so gestaltet sein, daß Kinder ihre Individualität und ihr Selbst entdecken, erleben, erkennen, bejahen und leben können." Die Inhalte religiöser Erziehung und ihre Umsetzung Biblische Geschichten orientieren sich am jeweiligen Rahmenthema, an Festen und Feiern bzw. an der Situation der Kinder, welche der Kindergartenalltag und das Familienleben mit seinen Höhen und Tiefen mitbestimmen. So kann jede Situation ein Ausgangspunkt religiöser Erziehung werden. Unter dem religiösen Aspekt "Habt doch Vertrauen!" kann z.B. das Gleichnis von der Stillung des Sturms (Markus 4,35-41) beim Übergang zur Schule, in Situationen von Angst und Leid, dem Kind erzählt und darüber geredet werden. Rollenspiele, Lieder, Erfahrungen durch Bilder und Bücher, sowie kreatives Gestalten mit Farben und Materialien bereichern und vertiefen das Erfahrene und das Erlebte.
Auch die Begegnung mit der Schöpfung sehen wir als einen Teil der religiösen Erziehung der Kinder. Die Mädchen und Jungen sollen die Natur mit allen Sinnen bewußt spüren, erleben und erfahren. Sie sollen sensibel werden für die Pflanzen und für die Tiere, die mit uns leben. Wir wollen den Kindern die Natur als Gottes Schöpfung zeigen - in der sie leben, mit der sie leben. Wir nehmen dabei das Interesse der Kinder nach dem "Woher und Wohin" der Dinge, der Welt und der Menschen auf und erleben die Freude der Kinder an der Schöpfung. Auch das Feiern hat seinen Platz in der religiösen Erziehung. So spiegelt sich die Freude an Gottes Schöpfung und am Leben in den Feiern und Festen. Dazu gehören ebenso spontane Feste, Geburtstagsfeiern, sowie geplante Feste, die im Jahreskreis eingebunden sind (z.B. Sommerfest, Herbstfest, Großelternfest) und die am Kirchenjahr orientierten Feiern (z.B. Weihnachten, Ostern, Erntedank). Wichtig ist uns schließlich die Herzensbildung. Ein Kind "mit Herz" lernt sich und andere mit Stärken und Schwächen anzunehmen. Wir versuchen die Gewissensbildung der Kinder zu fördern, indem wir ihnen Zeit widmen, Verständnis zeigen, Zuhören können, Trost spenden und ihnen Wert- und Normvorstellungen vermitteln. Unser Platz in der Gemeinde Unser Evangelischer Kindergarten St. Johannes lebt in und mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf. Die Evangelische Kirchengemeinde, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist der Träger unserer Einrichtung. Ein Kindergartenausschuß, dem neben Kirchenvorstehern auch die Kindergartenleitung und der/die Vorsitzende des Elternbeirates angehören, kann dem Kirchenvorstand kleinere Entscheidungen abnehmen oder grundsätzliche Fragen der Kindergartenarbeit vorbereiten. Ein guter und dauernder Kontakt zwischen Kindergarten und Träger ist für den Kindergarten wichtig. Bei Festen und Aktionen nimmt der Kindergarten am Leben der Kirchengemeinde und der Marktgemeinde (z.B. Spielplatzbau mit Einweihung, Kinderkulturherbst, Weihnachtsmarkt) teil und lädt auch alle Gemeindemitglieder zu sich in den Kindergarten ein (Tag der offenen Tür, Sommerfest etc.). Besonders wichtig sind uns die Familiengottesdienste, die mindestens einmal im Jahr in der Kirche abgehalten werden. Mit den Kindern, mit den Eltern und Angehörigen und mit dem Pfarrer gemeinsam Gottesdienst zu feiern, fördert die Gemeinschaft im christlichen Glauben. "Gott
führt mich und zeigt mir den richtigen Weg für mein
Leben. |
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| 5. Die rechtlichen Grundlagen unserer Arbeit | ||
| Wir beziehen uns in unserer Arbeit auf das BayKiBiG
(Bayerisches Kinderbildungs- und betreuungsgesetz) und auf das KJHG
(Kinder- und Jugendhilfegesetz) Art. 4
Art. 12
Art. 14.
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| 6. Der Kindergarten stellt sich vor | ||
| 6. 1. 1. Aufnahmekriterien / Aufnahmemodus | ||
| a) Im Kindergarten St.
Johannes, werden nur Kinder aufgenommen, die ihr drittes Lebensjahr
erreicht haben. Sofern Plätze frei sind, können auch unter dreijährige
Kinder im Kindergarten aufgenommen werden. b) Der Aufnahme geht eine persönliche Anmeldung in unserer Einrichtung voraus, bei der die anzumeldenden Kinder mitzubringen sind. c) Kinder können im laufenden Kindergartenjahr aufgenommen werden, sofern Plätze frei sind. d) Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen, die einen Beschäftigungsnachweis vorlegen, können bevorzugt einen Kindergartenplatz erhalten. e) Es wird darauf geachtet, daß Kinder, die noch ein weiteres Geschwister in unserer Einrichtung haben, bei uns aufgenommen werden, sofern sie dem Alter nach in einem der drei Wilhermsdorfer Kindergärten einen Platz bekommen würden. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind Kinder, deren Geschwister im neuen Schuljahr eingeschult werden. Die Aufnahme in den Kindergarten wird abgesehen von den Ausnahmen d) und e) strikt nach dem Alter vorgenommen. Es gibt keine Warteliste nach Anmeldetermin! |
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| 6.1.2. Verfahren der Anmeldung und der Aufnahme zum nächsten Kindergartenjahr (Beginn: 1. September) | ||
| a) Der jährlich für das
neue Kindergartenjahr vorgesehene letzte Anmeldetermin ist der
Donnerstag vor Ostern. Familien, die kein nichtschulpflichtiges Kind in
einem Kindergarten haben, wird empfohlen, sich in mehreren Kindergärten
persönlich anzumelden. b) Die Vergabe der freiwerdenden Plätze erfolgt nach den in 7.1.1. d), e) und beschriebenen Kriterien. c) Anmeldungen zu einem späteren Zeitpunkt können für das kommende Kindergartenjahr nur berücksichtigt werden, wenn noch Plätze frei sind. d) Der Kindergarten versendet in der Woche nach Ostern die ersten Aufnahmezusagen. Die Eltern werden gebeten, innerhalb von 10 Tagen schriftlich zu antworten, ob sie den Kindergartenplatz in Anspruch nehmen wollen oder nicht. e) Eltern, deren Kind im neuen Kindergartenjahr keinen Platz erhält, bekommen eine schriftliche Absage. Der Träger schließt mit den Eltern einen Betreuungsvertrag. Die Eltern erhalten die Kindergartenordnung. Sie kommen der Informationspflicht (Krankheit, Telefonnummern, Abholberechtigung) nach. |
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| 6.2. Öffnungszeiten (Stand Januar 2006) | ||
| Im Juni
haben die Eltern im Rahmen einer Bedarfsumfrage die
Möglichkeit, ihre Wünsche für das bevorstehende
Kindergartenjahr zu äußern. Bei einer Zahl von
mindestens fünf Kindern können Früh- bzw. Spätdienst
eingerichtet werden; bei einer Zahl von mindestens 10
Kindern wird warmes Mittagessen angeboten. Die momentanen Öffnungszeiten: Mo. - Do. 7.00 - 16.00 Uhr Aus pädagogischen Gründen bitten wir die Eltern, die Kernzeit einzuhalten, da sonst die inhaltliche Arbeit mit den Kindern in den Kernzeiten gestört wird und nicht möglich ist. Bei Fernbleiben des Kindes haben die Personensorgeberechtigten unverzüglich den Kindergarten zu verständigen. Die Aufsichtspflicht auf
dem Hin- und Rückweg liegt bei den
Personensorgeberechtigten Schließzeiten
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| 6.3. Finanzierung (Stand Januar 2006) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der
Kindergartenplatz kostet zur Zeit unter Absehung des
Gebäudeunterhaltes monatlich 281,92 Euro. Davon finanziert der
Staat 85,23 Euro und die Gemeinde Wilhermsdorf 86,01 Euro
monatlich. Den Rest nach Abzug des Elternbeitrags
finanziert die Kirchengemeinde durch Spenden und die
Landeskirche durch Zuschüsse. Aktivitäten der Eltern füllen die Elternbeiratskasse, aus der wichtige Anschaffungen finanziert werden können. Außerordentliche Anschaffungen unterstützt der Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e.V. Das Spielgeld dient der Anschaffung von Spiel- und Bastelmaterial. Die Instandsetzungsrücklage benötigen wir, um anstehende Instandsetzungen des doch schon sehr alten Kindergartens und seiner Einrichtung zu finanzieren, z.B. Fenster, Möbel, Garten. Um allen Kindern die Teilnahme am warmen Mittagessen zu ermöglichen, wurden zwei geringfügig Beschäftigte Haushaltshilfen angestellt. Die Personalkosten werden anteilig von den Teilnehmern am warmen Mittagessen übernommen. |
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| 6.3.1. Kindergartenbeiträge
(Stand Juli 2006 - eventuelle Änderungen erfragen Sie bitte im Kindergarten!) |
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| 6.4. Mitarbeiter | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 6.4. 1. Pädagogische Mitarbeiter (Stand Januar 2006) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bis 2001 wurde jedes Jahr eine Berufspraktikantin angestellt. Kinderpflegeschüler/innen haben bei uns die Möglichkeit zu praktizieren. Auch Schülerinnen und Schüler der Volksschule Wilhermsdorf können bei uns ihr Schnupperpraktikum machen. Trägervertreter Pfarrer Andreas Kleefeld, seit 1993 Pfarrer der Kirchengemeinde Wilhermsdorf
Vorpraktikantin: In der Regel haben wir jedes zweite Jahr eine Vorpraktikantin. Diese Stelle ist auf ein Jahr begrenzt und ist Teil der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. |
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| 6.4.2. Weiteres Personal | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| 6.5. Stellenbeschreibung | ||
| Jeder Mitarbeiter des Kindergartens St. Johannes ist verpflichtet, die Konzeption zu lesen, diese anzuerkennen und entsprechend umzusetzen. | ||
| 6.5. 1. Allgemeine Erwartungen an das Personal | ||
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| 6.5.2. Leitung | ||
1. Dienstrang:
2. Unterstellung:
3. Überstellung:
4. Stundenumfang:
5. Ziel der Stelle
6. Aufgabenbereiche im Einzelnen
7. Besondere Befugnisse
8. Vertretung der Leitung
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| 6.5.3. Erzieherin | ||
1. Dienstrang:
2. Unterstellung:
3. Ziel der Stellung:
4. Stundenumfang:
5. Aufgabenbereiche im Einzelnen
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| 6.5.4. Kinderpflegerin | ||
1. Dienstrang:
2. Unterstellung:
3. Stundenumfang:
4. Ziele der Stelle
5. Aufgabenbereiche in Einzelnen
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| 6.5.5. Berufspraktikantin | ||
1. Dienstrang:
2. Unterstellung:
3. Stundenumfang:
4. Ziele der Stelle
5. Aufgabenbereiche im Einzelnen
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| 6.5.6. Vorpraktikantin | ||
1. Dienstrang:
2. Unterstellung:
3. Stundenumfang:
4. Ziel der Stelle
4. Einsatzbereiche
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| 6.6. Struktur / Gebäude | ||
| Wir sind ein
dreigruppiger Kindergarten mit 75 Kindergartenplätzen.
Die drei Gruppen mit je 25 Kindern verteilen sich über
drei Etagen.
In diesem Stockwerk befinden sich:
In diesem Stockwerk befinden sich:
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