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Konzeption der Kinderkrippe „Mäusegruppe“ in Wilhermsdorf |
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| Inhaltsverzeichnis | |||||
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Stand Oktober 2010 - Änderungen vorbehalten! |
| 1. Leitbild der Einrichtung | ||
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Jesus Christus hat das Kind in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit gestellt. Entsprechend seinem Vorbild soll in der Kinderkrippe unsere Aufmerksamkeit auf das Wohl und die Entwicklung des Kindes im Alter von 0 bis 3 Jahren gerichtet sein, das uns von seinen Eltern anvertraut ist. Wir wollen seine eigenständige Entwicklung gemeinsam mit den Eltern begleiten, unterstützen, fördern und bestärken. Alle pädagogischen Ziele und Absichten sind auf die eigenaktive Entwicklung des Kindes gerichtet, die vom Erwachsenen, im Sinne einer Orientierungshilfe, behutsam unterstützt, gefördert und bestärkt wird. |
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| 2. Grundlagen | ||
| Die Arbeit in der Kinderkrippe geschieht auf der Grundlage des BayKiBiG und im Horizont des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses. Ferner gilt die jährliche Bedarfsfeststellung des Marktes Wilhermsdorf über 14 Plätze in der Kinderkrippe, sowie die Betriebserlaubnis des Landratsamtes für die gleiche Anzahl an Plätzen. | ||
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| 3. Träger | ||
| Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhermsdorf, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist der Träger der Kinderkrippe. Für den Kirchenvorstand übernimmt der Evangelische Pfarrer von Wilhermsdorf die laufenden Geschäfte. Unterstützt wird er in dieser Aufgabe vom Kindergartenausschuß. | ||
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| 4. Unser Angebot | ||
| Wir bieten den Kindern, gleich welcher religiösen Herkunft, in der Krippe einen geschützten Raum, wo sie sich in vertrauter Atmosphäre geborgen und wohlfühlen können. Wir begleiten und unterstützen jedes Kind von seinem individuellen Standpunkt aus. Es soll sich zu seiner eigenständigen Persönlichkeit weiterentwickeln. Es wird dabei durch die Erfahrungen und Angebote in der Krippe, z. B. bestimmte Bewegungsabläufe, Sinnesreize, Situationen, Materialien, Gegenstände oder Personen, unterstützt. Die Kinderkrippe fördert die grenzenlose Neugier und Offenheit des Kindes für Neues durch eine Vielfalt von Reizen, Impulsen und Angeboten, um Lernerfahrungen zu ermöglichen. Jedes Kind wird mit seinen besonderen Gaben und Fähigkeiten anerkannt und kann so mit Freude lernen. | ||
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| 5. Rahmenbedingungen | ||
| Für die Kinderkrippe stehen die Räumlichkeiten im
Tiefparterre der Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes zur
Verfügung. Sie sind über den Hof der Kindertagesstätte schwellenlos zu
betreten. Ein großer Gruppenraum von 55,10m², ein Ruheraum von 24,2m², in
dem auch die Wickelmöglichkeiten für die Kinder vorgesehen sind, Toilette
mit Dusche, Abstellraum für Kinderwägen, Flur und Garderobe bieten bis zu
14 Kindern Raum zur Entfaltung. Die Räumlichkeiten und die Ausstattung
sind auf die Erfordernisse und die Sicherheit von Kleinkindern
ausgerichtet (Klemmschutz an den Türen, besonders niedrige Tische und
Stühle, großes Spielzeug…). Der Gruppenraum ist mit Bauecke, Puppenecke, Kuschel- und Leseecke, Kaufladen, einem Tisch mit Stühlen für gezielte Beschäftigungen, kreative Angebote bzw. für Tischspiele und einem großen Eßtisch ausgestattet. |
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| 6. Aufnahmekriterien | ||||||||||||||||||||||||||
| In der Kinderkrippe werden Kinder im Alter zwischen 0 und
3 Jahren unabhängig von ihrer konfessionellen Orientierung aufgenommen.
Bei der Aufnahme ist das Alter maßgeblich. Ein besonderes Kriterium für
die Aufnahme ist die Berufstätigkeit Alleinerziehender. Für die Aufnahme gilt eine Buchung von mindestens 10 Stunden in der Woche, die an wenigstens 3 Tagen in der Woche genommen werden müssen. Anzustreben ist jedoch eine Buchung von wenigstens 3-4 Stunden an 5 Tagen in der Woche. Die Beiträge in der Kinderkrippe belaufen sich auf 180% der
Kindergartenbeiträge in den Evangelischen Kindergärten von Wilhermsdorf
zuzüglich Spielgeld 3,50 €, Essensgeld |
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| Folgende Beitragsstaffelung gilt für die Kinderkrippe: | ||||||||||||||||||||||||||
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| Die Elternbeiträge werden vom Kirchenvorstand nach vorheriger Beratung
durch den Kindergartenausschuß festgelegt.
Wird warmes Mittagessen gewünscht, so werden die Mahlzeiten monatlich nach Inanspruchnahme abgerechnet. Dabei werden 1,80 € pro Mahlzeit angesetzt. |
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| 7. Spenden | ||
| Die Kinderkrippe ist zur Finanzierung ihrer Aufgaben neben den Gebühren und der gesetzlichen Förderung auch auf Spenden angewiesen. Spenden an die Kinderkrippe sind willkommen und steuerlich absetzbar. | ||
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| 8. Personal | ||
| Für die Kinderkrippe stehen eine Erzieherin als Leitung der Einrichtung mit z. Zt. 27 Stunden und eine Kinderpflegerin mit 25 Stunden zur Verfügung. Je nach Buchungszeit wird das Personal aufgestockt. Eine weitere Erzieherin arbeitet mit 35 Stunden in der Einrichtung. Im Kinderkrippenjahr 2010/2011 steht uns eine Vorpraktikantin, Jenny Hofmann, zur Verfügung. Daneben unterstützen uns immer wieder Praktikantinnen. | ||
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| 9. Leitung | ||||||||
Die Leitung der Kinderkrippe wird von einer Erzieherin ausgeübt. Diese erfolgt in enger Abstimmung mit der Leitung der Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes. Zur Differenzierung der Zuständigkeiten liegt ein Geschäftsverteilungsplan vor (siehe Anlage). Die Schwerpunkte der Leitung der Kinderkrippe liegen in der konzeptionellen und pädagogischen Arbeit, der Arbeit mit den Eltern, sowie der Personalführung innerhalb der Kinderkrippe. Zusätzlich übernimmt sie auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Sie ist Mitglied im Kindergartenausschuß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf und dem Träger direkt, und in Fragen, die die ganze Kindertagesstätte St. Johannes betreffen, der Leitung der Kindertagesstätte verantwortlich. Sie nimmt am Arbeitkreis Krippe teil. |
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| 10. Kinderpflegerin | ||||||||
Die Kinderpflegerin hat neben den allgemeinen pädagogischen Aufgaben ihre Aufmerksamkeit auf folgende Schwerpunkte zu richten: Pflegerische Tätigkeiten (Speisen bereiten, Füttern, Wickeln, Waschen, Toilettengang etc), kleinere organisatorische Aufgaben (Wochenrückblick schreiben, etc.), Kleingruppenarbeit (Intensivierung, Bastelangebote), Verantwortung für die gesamte Einrichtung in Abwesenheit der Erzieherinnen. |
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| 11. Erzieherin | ||||||||
Die zweite Erzieherin hat neben den allgemeinen pädagogischen Aufgaben ihre Aufmerksamkeit auf folgende Schwerpunkte zu richten: Fotografische Dokumentation der Arbeit in der Kinderkrippe, rhythmisch-musikalische Arbeit mit den Kindern, schriftliche Dokumentation der Arbeit in Abwesenheit der Leitung. Sie übernimmt auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Außerdem hat sie die Verantwortung in Abwesenheit der Leitung. |
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| 12. Team | ||
| Von allen Mitarbeiterinnen in der Krippe wird hinsichtlich der Arbeit große Flexibilität und Übersicht erwartet und die Bereitschaft, alle – auch pflegerische Aufgaben – zu übernehmen. Sie sind für die Belange der Kinder offen, schenken ihnen Aufmerksamkeit und Nähe und beobachten sie in ihrer Entwicklung aufmerksam. Sie fühlen sich für die ganze Einrichtung verantwortlich und bewegen sich in einem ständigen Austausch über die Belange der Kinder. Dazu trägt die wöchentliche Teambesprechung bei, die alle zwei Wochen gemeinsam mit dem Team des Kindergartens St. Johannes erfolgt. Dabei werden organisatorische Absprachen getroffen, Aufteilung von Arbeitsvorbereitungen, Fallbesprechungen, Termine festgelegt, Austausch und Reflektion der pädagogischen Arbeit ermöglicht. Zur weiteren Qualifizierung der Arbeit nehmen alle Mitarbeiterinnen auch regelmäßig an Fortbildungen teil und lesen Fachliteratur. | ||
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| 13. Öffnungszeiten | ||
| Die Öffnungszeit der Kinderkrippe richtet sich nach dem
Bedarf, der uns von den Eltern durch die jährliche Qualitätsumfrage und die
Buchungen gemeldet wird. Derzeit öffnet die Kinderkrippe Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Die Kernzeit ist von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr festgesetzt. Aus pädagogischen Gründen ist diese Zeit für die inhaltliche Arbeit mit den Kindern vorgesehen und daher beim Bringen und Abholen unbedingt einzuhalten. Beim Fernbleiben des Kindes haben die Personensorgeberechtigten die Krippe unverzüglich zu verständigen. |
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| 14. Stellenbeschreibung | ||
| Siehe Konzeption der Kindertagesstätte St. Johannes. Die Aufgabenbereiche im Einzelnen sind dem Kindergarten angeglichen. | ||
| Krippenleitung (Erzieherin) | ||
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| Aufgabenbereiche im Einzelnen | ||
| a) Pädagogisches Konzept | ||
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| b) Pädagogische Arbeit am Kind | ||
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| c) Elternarbeit | ||
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| d) Organisatorischer Bereich: | ||
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| e) Öffentlichkeitsarbeit, Gespräche mit dem Rathaus | ||
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| f) Kontovollmacht | ||
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| g) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur | ||
| Zweite Erzieherin: (soweit die Buchungssituation die Anstellung einer weiteren Erzieherin ermöglicht) |
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| a) Pädagogische Arbeit am Kind | ||
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| b) Organisatorische Aufgaben: | ||
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| c) Pflegerische + hauswirtschaftliche Tätigkeiten | ||
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| d) Vertretung | ||
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| e) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur | ||
| Kinderpflegerin: | ||
| a) Pädagogische Aufgaben | ||
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| b) Pflegerische Aufgaben: | ||
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| c) Organisatorischer Bereich | ||
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| d) Reinigungsarbeiten | ||
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| e) Hauswirtschaftliche Tätigkeiten: | ||
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| f) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur | ||
| Erzieherpraktikantin | ||
| Die Vorpraktikantin arbeitet als Ganztageskraft 40 Stunden
pro Woche. Die Vorpraktikantin beschäftigt sich mit pädagogischen Fragen und erwirbt praktische und theoretische Kenntnisse für Ihren späteren Beruf als Erzieherin. |
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| a) Pädagogische Aufgaben | ||
| - Kontaktaufnahme zu den Kindern, KollegInnen und Eltern - Mitverantwortung beim „Freien Spiel“ - Hospitation und Mitgestaltung bei gezielten Angeboten - Anwendung von verschiedenen Beobachtungsformen - Konfliktbewältigung - Teilnahme an Elternabenden, Festen und Feiern und Teamgesprächen - Reflexion |
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| b) Tätigkeiten im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes | ||
| - Regelmäßige Teilnahme an Anleitungsgesprächen - Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit mit Kleingruppen - Nachbereitung von Seminaren - Mithilfe bei der Erstellung des Rahmenplanes |
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| c) Hauswirtschaftlicher Bereich | ||
| - Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z.B. Tische abwischen,
Essens- und Getränkereste entfernen etc.) - Anfallende Reinigungsarbeiten erledigen |
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| d) Pflegerischer Bereich | ||
| - Mithilfe bei der dekorativen Gestaltung |
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| 15. Tagesablauf | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Tagesablauf bestimmt sich nach den Bedürfnissen der Kinder, den Vorgaben des BayKiBiG (Kernzeit) und der Anwesenheit der Kinder. Gegenwärtig hat die Kinderkrippe folgenden Tagesablauf: | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| 16. Wochenrhythmus | ||||||||||||
Auch die Woche gliedert sich in der Krippe nach einem
inhaltlichen Schema:
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| 16. Bildung | ||
| Schon vor der Geburt beginnt der Säugling seine Umwelt
wahrzunehmen und Reaktionen zu zeigen. Kaum geboren erkundet er seine Welt
und tauscht mit ihr Aktionen aus. Das Kind begreift das Leben ganzheitlich
mit allen seinen Sinnen und Gefühlen. Kinder wollen von sich aus lernen.
Aber jedes Kind weist einzigartige Besonderheiten durch sein Temperament,
seine Anlagen, Stärken, Bedingungen des Aufwachsens und sein
Entwicklungstempo auf. Wir wollen die Kinder durch liebevollen Umgang miteinander in ihrer Eigenart bestätigen und so Rückhalt schaffen für ihr Handeln und Verhalten, damit jedes Kind mit seinem Streben nach Selbständigkeit bestärkt wird und im Lauf der Zeit eigenständiger handeln kann. Die soziale Kompetenz der Kinder zeigt ihnen, daß sie bei Bedarf Zugang zu ihren eigenen Stärken haben. So werden sie ermutigt, ihre Handlungsfähigkeit in immer neuen Situationen zu erproben. Die sozialen Kompetenzen beinhalten:
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| 17. Pädagogisches Arbeiten | ||
| Zuallererst bauen wir den Kontakt zu den Eltern und den
Kindern auf. Eine vertrauensvolle Beziehung schafft erst die Möglichkeit,
einen idealen Raum für positive Entwicklung zu schaffen. Kleine Kinder
suchen und brauchen noch viel Körperkontakt. Pflegerische Tätigkeiten und
intensive Zuwendung nehmen viel Zeit im Krippenalltag in Anspruch. Durch
eine sichere Bindung von Personal – Kind kann sich das Kind frei auf
Personen, Räume und Angebote einlassen. Wir gehen individuell auf jedes
einzelne Kind ein und unterstützen den Forscherdrang und ermutigen
Erfahrungen zu sammeln. Unsere Aufgabe liegt auch darin, die Kinder zu
beobachten, im Team diese Beobachtungen auszutauschen und vorbereitete
Lernsituationen für das Kind zu schaffen. Es werden immer wieder neue Spiel-
und Erfahrungsangebote für die Kinder geschaffen. Um gute pädagogische
Arbeit zu leisten, ist enge Zusammenarbeit im Team notwendig. Für die pädagogische Arbeit nutzen wir den gesamten Tagesablauf und das Spiel der Kinder. Schon bei der Begrüßung gehen wir mit Sprache, Gesten und Mimik mit voller Aufmerksamkeit auf jedes einzelne Kind ein und treten mit ihm in einen Dialog ein. Beim gemeinsamen Frühstück erleben wir die Gruppe als Einheit, wir tun alle das gleiche und nehmen uns Zeit für Gespräche, lassen uns unser Vesper gut schmecken und teilen manchmal etwas mit einem anderen Kind. Beim Morgenkreis kann das Kind bei den Spielen und Liedern mitmachen und erleben, wie das ein Freund macht, und dieses dann nachahmen. Wir sprechen über verschiedene Themen, z.B. das Obst. |
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| 18. Grund- und Basiskompetenzen: | ||
| Emotionalität und Sozialkompetenz: | ||
| Wir wollen eine gute und tragfähige Beziehung zwischen Kind und Kind und Kind und Erwachsenem aufbauen. Die Kinder kommen sich im gemeinsamen Spiel und Aktivitäten näher. Sie nehmen verschiedene Rollen ein und lernen so, besser verstehen, wie sich ein anderer verhält bzw. fühlt. Die Kinder lernen zusammenzuarbeiten, etwas abzusprechen, zu planen und abzustimmen und gemeinsam umzusetzen. Sie lernen Spielregeln für das Zusammenleben zu vereinbaren und einzuhalten. Die Kinder lernen miteinander zu reden und Konflikte zu lösen. | ||
| Religiosität: | ||
| Wir sind eine evangelische Einrichtung. Deshalb wollen wir den Kindern auch christliche Anschauungen, Werte und Rituale näher bringen. Wir wollen den Kindern mit christlicher Nächstenliebe begegnen, indem wir die Kinder als eigene Persönlichkeiten achten und gerne für sie Verantwortung übernehmen. Wir wollen den Kindern Geschichten aus dem Leben Jesu erzählen, zusammen die christlichen Feste feiern, die Kirche besuchen, beten (beim Essen bzw. im Morgenkreis), gelegentlich einen Sing- und Spielgottesdienst feiern. | ||
| Sprache: | ||
| Schon die vorsprachliche Entwicklung im ersten Lebensjahr ist entscheidend für die Erlangung der sprachlichen Kompetenz. Die Sprache begleitet uns ab der Begrüßung bis zum Abschied durch den ganzen Tag. Alltägliches wird mit Sprache begleitet. So wird der Wortschatz erweitert und verstanden. Beim Erzählen wird geübt, sich verbal zu verständigen, und den anderen durch Zuhören wert zu schätzen. Die Dialogfähigkeit hilft auch, mit Konflikten umzugehen. Wir erzählen Geschichten, betrachten Bilderbücher, lernen Kinderreime, Finger- und Wortspiele. Dies soll die Kinder mit Freude an die Sprache heranführen. | ||
| Bewegung: | ||
| Grundlegende Bewegungsfertigkeiten werden ausgebildet. Die Kinder robben, kriechen, krabbeln, laufen, springen, klettern, ziehen, schieben, rollen, werfen und fangen. Diese grob- und feinmotorische Entwicklung hängt eng mit der Ausreifung der geistigen Entwicklung zusammen. Geschicklichkeit, Ausdauer und Stärke werden geübt und verleihen dem Kind Sicherheit. Die Kinder lernen, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und hilfsbereit aufeinander einzugehen. Wir bieten den Kindern Gelegenheiten, sich im Innen- und Außenbereich, beim angeleiteten Turnen, Rhythmik und Bewegungsspielen körperlich auszuleben. Das Kind soll befähigt werden, seinen körperlichen, wie auch geistigen Rhythmus von Anspannung und Entspannung zu entwickeln. |
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| Kunst: | ||
| Die bildnerische Gestaltung äußert sich in Tätigkeiten wie Zeichnen und Malen, Formen und Kneten. Dabei entfaltet sich die Phantasie und Kreativität des Kindes, wie auch die Möglichkeit, seine Gefühle und Eindrücke auszudrücken. Die Kinder haben die Möglichkeit mit unterschiedlichen Materialien Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen Kunstwerke betrachten, uns dadurch inspirieren lassen und darüber austauschen. Mit viel Freude wollen wir ans Werk gehen, beim Malen mit Wasserfarben, Fingerfarben, Wachsmalkreiden, Buntstiften, beim Formen mit selbstgemachter Knete und Ton, beim Reißen und Kleben und Schneiden von Tonpapier, Faltpapier, Buntpapier, Karton usw. | ||
| Musik: | ||
| Wir singen und tanzen viel mit den Kindern; hören Musik an und musizieren mit Orffschen Instrumenten bzw. selbst gebastelten Instrumenten. Durch die Musik können Erlebnisse emotional vertieft werden. Wir wollen uns zur Musik bewegen. Dazu ist es notwendig, gut hinzuhören, um daraus später ein Rhythmusgefühl zu entwickeln. | ||
| Naturwissenschaft: | ||
| Durch die differenzierte Wahrnehmung mit all ihren Sinnen lernen die Kinder besondere Merkmale in der Natur kennen. Das heißt, sie unterscheiden zwischen Farbe, Form und Größe. Außerdem erleben wir mit ihnen die Veränderungen im Jahreskreislauf. Wir wollen Vorgänge und Zusammenhänge begreifen und Beziehungen zu unserer Umwelt, zu Pflanzen und Tieren aufbauen. Dabei erfahren die Kinder die Einzigartigkeit der Lebewesen und Dinge und setzen sich damit auseinander. | ||
| Gesundheitserziehung: | ||
| Hygiene - Es ist uns sehr wichtig, den Kindern hygienische Maßnahmen weiterzugeben. So achten wir z. B. darauf, daß vor dem Einnehmen der Mahlzeiten, nach dem Toilettengang und bei Bedarf die Hände mit Seife gewaschen werden. | ||
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| 19. Individuelle Pflegematerialien und Windeln | ||
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Die Eltern bringen Ersatzwäsche, Windeln und Pflegematerialien für ihr Kind
mit. Jedes Kind hat sein Fach, bei dem die Eltern mitverantwortlich die
benötigten Materialien/ Kleidung befüllen. Jedes Kind hat seine eigene Auflage auf der Wickelunterlage. Diese wird regelmäßig desinfiziert. |
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| 20. Ruhen | ||
| Nach dem Mittagessen ruhen sich alle Kinder, die noch in der Einrichtung sind, zusammen aus. Wir bauen ein „Matratzenlager“ auf und es stehen 3 Gitterbetten zur Verfügung. Für die Kinder im Krippenalter ist es wichtig, sich nach dem ereignisreichen Vormittag mit Spiel, Erlebnissen und gegenseitigem Austausch auszuruhen und nach der Pause wieder aufnahmefähig zu sein. | ||
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| 21. Spazierengehen/Hofnutzung | ||
| Wir gehen fast täglich mit den Kindern von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr in den Garten. Dazu brauchen die Kinder wettertaugliche Kleidung z.B. Gummistiefel und Matschhosen. Immer wieder machen wir auch Ausflüge mit dem Kindertransportwagen. Dabei erleben die Kinder hautnah ihr Dorf mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und rücken ins Augenmerk der Gemeinde. | ||
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| 22. Eingewöhnung | ||
| Wir lehnen uns bei der Eingewöhnung an das Berliner Modell
an. Wir erwarten von den Eltern, daß sie sich aktiv an dem
Eingewöhnungsprozeß beteiligen. Wir wollen den Kindern ermöglichen, sich aus
einer sicheren Position heraus auf eine neue Bezugs- und Vertrauensperson
einzulassen.
In der ersten Kinderkrippenwoche können die Eltern mit ihren Kindern jeweils für 1-2 Stunden die Einrichtung besuchen. Die Kinder sollen sich ganz darauf verlassen können, daß ihre primäre Bezugsperson für sie da ist. Wenn sich die Kinder an die neuen Räume und noch fremden Personen gewöhnt haben, kann die intensivere Kontaktaufnahme beginnen. Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zur Erzieherin aufgebaut hat und bei Bedarf von ihr getröstet werden kann. |
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| 23. Qualitätsmanagement | ||
| Das Qualitätsmanagement erfolgt durch die Vorlage und
regelmäßige Überprüfung dieser Konzeption, sowie eine jährlich schriftliche
Befragung der Eltern. Das Ergebnis der Befragung wird vom Träger, den
Mitarbeiterinnen und dem Elternbeirat ausgewertet und anschließend den
Eltern mitgeteilt. Gegebenenfalls werden nötige Veränderungen aufgrund der
Umfrage vorgenommen. Darüber hinaus dienen auch die Fortbildungspflicht der Mitarbeitenden, die Ersatzbeschaffung von Spielmaterial, sowie der laufende Bauunterhalt der Qualitätssicherung in der Kinderkrippe. |
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| 24. Elternarbeit | ||
| Die Eltern sind für uns die wichtigsten Partner, wenn es um
ihre Kinder geht. Sie sind die Fachpersonen, mit denen wir uns austauschen
und zusammenarbeiten wollen. Ihr Erleben und ihre Beobachtungen vom
Verhalten und Spiel ihrer Kinder sind im Austausch zu unseren Beobachtungen
wichtig, um die Kinder bestmöglich zu stärken und in ihrer Gesamtentwicklung
zu unterstützen. Die Mitarbeiterinnen führen mit den Eltern kurze „Tür- und Angelgespräche“ und regelmäßige Elterngespräche zum Entwicklungsstand der Kinder. Außerdem werden gruppeninterne Elternabende zum gegenseitigen Austausch der Eltern und zur Erörterung von fachlichen Fragen allgemeinen Interesses, sowie themenorientierte Elternabende mit dem Kindergarten St. Johannes angeboten, zu denen auch gerne Fachreferenten eingeladen werden. Auch auf die Mithilfe der Eltern ist die Kinderkrippe angewiesen. So können die Eltern uns bei Festen und Veranstaltungen, bei Bastel- und Reparaturaktionen unterstützen. Wir sind dankbar für jede Mithilfe! |
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| 25. Elternbeirat | ||
| Zu Beginn des Kinderkrippenjahres wird von den Eltern ein Elternbeirat gewählt, der aus einer Person und einer Ersatzperson besteht. Der Elternbeirat begleitet die Arbeit der Kinderkrippe, hält Kontakt mit dem Elternbeirat des Kindergarten St. Johannes, verwaltet die Elternbeiratskasse und erstellt den Jahresbericht für die Kinderkrippe. Der Elternbeirat kann zusammen mit den Eltern und in Absprache mit der Leitung und dem Träger Veranstaltungen durchführen, wodurch Einnahmen erzielt werden, die der Kinderkrippe zugute kommen. Die/der Elternbeiratsvorsitzende hat einen Sitz im Kindergartenausschuß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf. | ||
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| 26. Informationswege | ||
| Neben dem persönlichen Gespräch dienen der Kinderkrippe zur
Kommunikation mit den Eltern, Elternbriefe, Aushänge, sowie die
schriftlichen Dokumentationen zu den einzelnen Kindern. Darüber hinaus wird über die Arbeit in der Kinderkrippe gelegentlich in den Tageszeitungen, immer wieder im Gemeindegruß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf, der Homepage www.wilhermsdorf.info, dem Mitteilungsblatt der politischen Gemeinde und „Unsere Zeitung“ informiert. |
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| 27. Evangelische Kindertagesstätte St. Johannes | ||
| Die Kinderkrippe gehört mit dem zweigruppigen Kindergarten
St. Johannes zur Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes in der
Ansbacher Straße 15. Die Zusammenarbeit von Kindergarten und Kinderkrippe
erfolgt durch regelmäßige gemeinsame Teamgespräche, durch enge Abstimmung
der Leitung der Krippe mit der Leitung der Kindertagesstätte, durch die
Zusammenarbeit der Elternbeiräte dieser Einrichtungen, das Zusammenwirken im
Kindergartenausschuß und in der gemeinsamen Trägerschaft durch die
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhermsdorf. Eine Zusammenarbeit ist vor allem in pädagogisch-konzeptionellen Fragen nötig, da die Kindergartenarbeit auf der Krippenarbeit aufbauen muß. Außerdem in der Betreuung der Kinder in den Randzeiten der Öffnung, bei der gegenseitigen Aushilfe, wenn es zu personellen Engpässen kommt, wenn es um das warme Mittagessen, die gemeinsame Nutzung des Turnraums oder des Gartens geht, bei Buchungsgesprächen, der Terminplanung. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Vertretung der Einrichtungen gegenüber dritten Institutionen und bei der Durchführung gemeinsamer Feste kann eine Zusammenarbeit sinnvoll sein. |
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| 28. Vernetzung | ||
| Die Kinderkrippe arbeitet bei Bedarf mit der Frühförderung, dem Jugendamt, dem ASD, der Erziehungsberatungsstelle, dem Gesundheitsamt und mit Therapeuten zusammen. Wir sind dem bayerischen Landesverband der evangelischen Kindertagesstätten angeschlossen und nutzen die Fachberatung und den Arbeitskreis des Landesverbandes. | ||
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| 29. Diakonieverein | ||
| Im Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e.V. findet die Kinderkrippe einen Förderverein, der die Krippe bei außergewöhnlichen Anschaffungen oder zusätzlichen Personalstunden fördern kann. Insofern ist es gut, wenn Eltern durch eine Mitgliedschaft im Diakonieverein diese Aufgaben unterstützen. | ||
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| 30. Gedanke | ||
| „Nicht das „Machbare“ ist unser Ziel in der Kinderbetreuung, -erziehung und -bildung. Wir haben
stets die Pflicht, Prof. Dr. W. Fthenakis |
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| 31. Gebet | ||
| Ein Bewegungsgebet, mit dem wir in der Krippe gerne den Tag
begrüßen. Laß uns den neuen Tag begrüßen |
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