Konzeption
der Kinderkrippe „Mäusegruppe“
in Wilhermsdorf
 
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Stand Oktober 2010 - Änderungen vorbehalten!

 

  1. Leitbild der Einrichtung  
 

Jesus Christus hat das Kind in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit gestellt. Entsprechend seinem Vorbild soll in der Kinderkrippe unsere Aufmerksamkeit auf das Wohl und die Entwicklung des Kindes im Alter von 0 bis 3 Jahren gerichtet sein, das uns von seinen Eltern anvertraut ist. Wir wollen seine eigenständige Entwicklung gemeinsam mit den Eltern begleiten, unterstützen, fördern und bestärken. Alle pädagogischen Ziele und Absichten sind auf die eigenaktive Entwicklung des Kindes gerichtet, die vom Erwachsenen, im Sinne einer Orientierungshilfe, behutsam unterstützt, gefördert und bestärkt wird.

 
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  2. Grundlagen  
  Die Arbeit in der Kinderkrippe geschieht auf der Grundlage des BayKiBiG und im Horizont des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses. Ferner gilt die jährliche Bedarfsfeststellung des Marktes Wilhermsdorf über 14 Plätze in der Kinderkrippe, sowie die Betriebserlaubnis des Landratsamtes für die gleiche Anzahl an Plätzen.  
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  3. Träger  
  Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhermsdorf, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist der Träger der Kinderkrippe. Für den Kirchenvorstand übernimmt der Evangelische Pfarrer von Wilhermsdorf die laufenden Geschäfte. Unterstützt wird er in dieser Aufgabe vom Kindergartenausschuß.  
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  4. Unser Angebot  
  Wir bieten den Kindern, gleich welcher religiösen Herkunft, in der Krippe einen geschützten Raum, wo sie sich in vertrauter Atmosphäre geborgen und wohlfühlen können. Wir begleiten und unterstützen jedes Kind von seinem individuellen Standpunkt aus. Es soll sich zu seiner eigenständigen Persönlichkeit weiterentwickeln. Es wird dabei durch die Erfahrungen und Angebote in der Krippe, z. B. bestimmte Bewegungsabläufe, Sinnesreize, Situationen, Materialien, Gegenstände oder Personen, unterstützt. Die Kinderkrippe fördert die grenzenlose Neugier und Offenheit des Kindes für Neues durch eine Vielfalt von Reizen, Impulsen und Angeboten, um Lernerfahrungen zu ermöglichen. Jedes Kind wird mit seinen besonderen Gaben und Fähigkeiten anerkannt und kann so mit Freude lernen.  
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  5. Rahmenbedingungen  
  Für die Kinderkrippe stehen die Räumlichkeiten im Tiefparterre der Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes zur Verfügung. Sie sind über den Hof der Kindertagesstätte schwellenlos zu betreten. Ein großer Gruppenraum von 55,10m², ein Ruheraum von 24,2m², in dem auch die Wickelmöglichkeiten für die Kinder vorgesehen sind, Toilette mit Dusche, Abstellraum für Kinderwägen, Flur und Garderobe bieten bis zu 14 Kindern Raum zur Entfaltung. Die Räumlichkeiten und die Ausstattung sind auf die Erfordernisse und die Sicherheit von Kleinkindern ausgerichtet (Klemmschutz an den Türen, besonders niedrige Tische und Stühle, großes Spielzeug…).

Der Gruppenraum ist mit Bauecke, Puppenecke, Kuschel- und Leseecke, Kaufladen, einem Tisch mit Stühlen für gezielte Beschäftigungen, kreative Angebote bzw. für Tischspiele und einem großen Eßtisch ausgestattet.
 
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  6. Aufnahmekriterien  
  In der Kinderkrippe werden Kinder im Alter zwischen 0 und 3 Jahren unabhängig von ihrer konfessionellen Orientierung aufgenommen. Bei der Aufnahme ist das Alter maßgeblich. Ein besonderes Kriterium für die Aufnahme ist die Berufstätigkeit Alleinerziehender.

Für die Aufnahme gilt eine Buchung von mindestens 10 Stunden in der Woche, die an wenigstens 3 Tagen in der Woche genommen werden müssen. Anzustreben ist jedoch eine Buchung von wenigstens 3-4 Stunden an 5 Tagen in der Woche.

Die Beiträge in der Kinderkrippe belaufen sich auf 180% der Kindergartenbeiträge in den Evangelischen Kindergärten von Wilhermsdorf zuzüglich Spielgeld 3,50 €, Essensgeld
2,50 €, Instandsetzungsrücklage 2,50 € und hauswirtschaftliche Hilfe 15,00 €. Besuchen Geschwister Kinderkrippe und/oder einen der Evangelischen Kindergärten, reduziert sich der Beitrag je Kind um 20%.

 
  Folgende Beitragsstaffelung gilt für die Kinderkrippe:  
 
Buchungsdauer Kinderkrippenbeitrag
> 2-3 Stunden 117,00 €
> 3-4 Stunden 126,00 €
> 4-5 Stunden 135,00 €
> 5-6 Stunden 144,00 €
> 6-7 Stunden 153,00 €
> 7-8 Stunden 162,00 €
> 8-9 Stunden 171,00 €
> 9-10 Stunden 180,00 €
> 10-11 Stunden 189,00 €
> 11-12 Stunden 198,00 €
> 12 Stunden 207,00 €
 
  Die Elternbeiträge werden vom Kirchenvorstand nach vorheriger Beratung durch den Kindergartenausschuß festgelegt.

Wird warmes Mittagessen gewünscht, so werden die Mahlzeiten monatlich nach Inanspruchnahme abgerechnet. Dabei werden 1,80 € pro Mahlzeit angesetzt.

 
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  7. Spenden  
  Die Kinderkrippe ist zur Finanzierung ihrer Aufgaben neben den Gebühren und der gesetzlichen Förderung auch auf Spenden angewiesen. Spenden an die Kinderkrippe sind willkommen und steuerlich absetzbar.  
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  8. Personal  
  Für die Kinderkrippe stehen eine Erzieherin als Leitung der Einrichtung mit z. Zt. 27 Stunden und eine Kinderpflegerin mit 25 Stunden zur Verfügung. Je nach Buchungszeit wird das Personal aufgestockt. Eine weitere Erzieherin arbeitet mit 35 Stunden in der Einrichtung. Im Kinderkrippenjahr 2010/2011 steht uns eine Vorpraktikantin, Jenny Hofmann, zur Verfügung. Daneben unterstützen uns immer wieder Praktikantinnen.  
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  9. Leitung  
 
Gisela Höng - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!   Erzieherin,
seit
Januar 2004
im
Kindergarten
bzw. der
Kinderkrippe
St. Johannes,
Teilzeit

Gisela Höng

   

Die Leitung der Kinderkrippe wird von einer Erzieherin ausgeübt. Diese erfolgt in enger Abstimmung mit der Leitung der Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes. Zur Differenzierung der Zuständigkeiten liegt ein Geschäftsverteilungsplan vor (siehe Anlage). Die Schwerpunkte der Leitung der Kinderkrippe liegen in der konzeptionellen und pädagogischen Arbeit, der Arbeit mit den Eltern, sowie der Personalführung innerhalb der Kinderkrippe. Zusätzlich übernimmt sie auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Sie ist Mitglied im Kindergartenausschuß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf und dem Träger direkt, und in Fragen, die die ganze Kindertagesstätte St. Johannes betreffen, der Leitung der Kindertagesstätte verantwortlich. Sie nimmt am Arbeitkreis Krippe teil.

 
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  10. Kinderpflegerin  
 
Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!   Erzieherin,
(angestellt als
Kinderpflegerin)
seit Sept. 1992
im Kiga bzw.
Kinderkrippe
St. Johannes
(mit 2 Jahren
Erziehungsurlaub)
Teilzeit

Carmen Klemm

   

Die Kinderpflegerin hat neben den allgemeinen pädagogischen Aufgaben ihre Aufmerksamkeit auf folgende Schwerpunkte zu richten: Pflegerische Tätigkeiten (Speisen bereiten, Füttern, Wickeln, Waschen, Toilettengang etc), kleinere organisatorische Aufgaben (Wochenrückblick schreiben, etc.), Kleingruppenarbeit (Intensivierung, Bastelangebote), Verantwortung für die gesamte Einrichtung in Abwesenheit der Erzieherinnen.

 
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  11. Erzieherin  
 
Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!   Erzieherin,
(angestellt als
Kinderpflegerin)
seit September 2007
im Kindergarten
bzw. in der
Kinderkrippe
St. Johannes,
Teilzeit

Katrin Greiner

   

Die zweite Erzieherin hat neben den allgemeinen pädagogischen Aufgaben ihre Aufmerksamkeit auf folgende Schwerpunkte zu richten: Fotografische Dokumentation der Arbeit in der Kinderkrippe, rhythmisch-musikalische Arbeit mit den Kindern, schriftliche Dokumentation der Arbeit in Abwesenheit der Leitung. Sie übernimmt auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Außerdem hat sie die Verantwortung in Abwesenheit der Leitung.

 
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  12. Team  
  Von allen Mitarbeiterinnen in der Krippe wird hinsichtlich der Arbeit große Flexibilität und Übersicht erwartet und die Bereitschaft, alle – auch pflegerische Aufgaben – zu übernehmen. Sie sind für die Belange der Kinder offen, schenken ihnen Aufmerksamkeit und Nähe und beobachten sie in ihrer Entwicklung aufmerksam. Sie fühlen sich für die ganze Einrichtung verantwortlich und bewegen sich in einem ständigen Austausch über die Belange der Kinder. Dazu trägt die wöchentliche Teambesprechung bei, die alle zwei Wochen gemeinsam mit dem Team des Kindergartens St. Johannes erfolgt. Dabei werden organisatorische Absprachen getroffen, Aufteilung von Arbeitsvorbereitungen, Fallbesprechungen, Termine festgelegt, Austausch und Reflektion der pädagogischen Arbeit ermöglicht. Zur weiteren Qualifizierung der Arbeit nehmen alle Mitarbeiterinnen auch regelmäßig an Fortbildungen teil und lesen Fachliteratur.  
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  13. Öffnungszeiten  
  Die Öffnungszeit der Kinderkrippe richtet sich nach dem Bedarf, der uns von den Eltern durch die jährliche Qualitätsumfrage und die Buchungen gemeldet wird.

Derzeit öffnet die Kinderkrippe Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr,
Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

Die Kernzeit ist von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr festgesetzt. Aus pädagogischen Gründen ist diese Zeit für die inhaltliche Arbeit mit den Kindern vorgesehen und daher beim Bringen und Abholen unbedingt einzuhalten.

Beim Fernbleiben des Kindes haben die Personensorgeberechtigten die Krippe unverzüglich zu verständigen.
 
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  14. Stellenbeschreibung  
  Siehe Konzeption der Kindertagesstätte St. Johannes. Die Aufgabenbereiche im Einzelnen sind dem Kindergarten angeglichen.  
     
  Krippenleitung (Erzieherin)  
 

Leitung der Kinderkrippe in der Kindertagesstätte St. Johannes in der Ansbacher Str.15;
die Leitung der Krippe wird vor allem im Bereich Konzeption, Personal und Bau eng mit dem Kindergarten St. Johannes abgestimmt.

 
     
  Aufgabenbereiche im Einzelnen  
  a) Pädagogisches Konzept  
 

Die Leitung der Krippe erarbeitet mit der Kinderpflegerin, gegebenenfalls mit weiteren Mitarbeiterinnen und den Eltern in Rücksprache mit der Kindertagesstättenleitung und dem Pfarrer die pädagogische Konzeption.
Sie achtet auf die Durchführung der Konzeption.

 
     
  b) Pädagogische Arbeit am Kind  
 

Sie verantwortet die pädagogische Arbeit in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen

  • Begleitung im Freispiel
  • Anleitung bei Tischspielen
  • Sinnesanregungen (Tasten, fühlen, riechen, hören, schmecken, sehen)
  • Förderung der sozialen Kompetenz (Streit schlichten, trösten etc.)
  • Sprachförderung (Sprechen, Singen, Fingerspiele, Bücher etc.)
  • Rhythmisches Spiel (Instrumente, Klatschen etc.)
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik

Aufgabenschwerpunkt: Kreatives und künstlerisches Angebot, Turnen und Rhythmik, Hinführung an Tischspiele, Morgenkreis

 
     
  c) Elternarbeit  
 

Sie verantwortet

  • Elternabende
  • Elternsprechstunden
  • Themenabende
  • Portfolioheft für Eltern

Dieses kann, je nach Thematik auch gemeinsam mit dem Kindergarten erfolgen

 
     
  d) Organisatorischer Bereich:  
 
  • Urlaubsplanung (in Zusammenarbeit mit dem Team)
  • Fortbildung
  • Terminliche Abstimmung (Planung)
    Termine müssen mit der Kindertagesstättenleitung abgesprochen werden
    Gemeinsame Veranstaltungen werden gemeinsam vorbereitet und durchgeführt
  • Teamgespräche
    Regelmäßige Absprachen mit den Mitarbeiterinnen (alle zwei Wochen)
    Dienstgespräche mit dem Kindergartenteam (alle zwei Wochen)
  • Gebäude/Garten
    Schäden, Instandsetzungswünsche, Probleme werden der Kindertagesstättenleitung mitgeteilt
    Bei Aktionen um Garten und Haus wirken auch das Personal der Krippe und die Eltern der Krippe mit
  • Vertretungen/Aushilfen
    Wenn es sich um kurze Ausfälle und Überbrückungen handelt, vertreten sich die
    Mitarbeiterinnen innerhalb des Teams und der Kindertagesstätte gegenseitig
  • Personalfragen
  • Die Krippenleitung wird für den Bereich der Krippe beteiligt.
 
     
  e) Öffentlichkeitsarbeit, Gespräche mit dem Rathaus  
 

Die Krippenleitung ist verantwortlich, wenn es ausschließlich um die Krippe geht; im Zweifelsfall Klärung, ob auch beide Leiterinnen beteiligt sein sollten (z. B. Gespräch im Rathaus, Leiterinnentreffen)

 
     
  f) Kontovollmacht  
 

Die Leitungen haben Vollmacht für alle Kindertagesstättenkonten

 
     
  g) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur  
     
  Zweite Erzieherin:
         (soweit die Buchungssituation die Anstellung einer weiteren Erzieherin ermöglicht)
 
     
  a) Pädagogische Arbeit am Kind  
 

Verantwortet diese in Zusammenarbeit mit der Leitung und der Kinderpflegerin
Aufgabenschwerpunkt: Rhythmisch–musikalisches Angebot, Fotografische Dokumentation, Traumstunde, Hinführung an Tischspiele

 
     
  b) Organisatorische Aufgaben:  
 
  • Anschaffungen für die Krippe
  • Spielgeldkasse
  • Vespergeldkasse
  • Dienstplangestaltung
    Wird in Zusammenarbeit mit der Leitung und der Kinderpflegerin entwickelt
 
     
  c) Pflegerische + hauswirtschaftliche Tätigkeiten  
 

Sie übernimmt diese Tätigkeiten gemeinsam mit der Leitung und der Kinderpflegerin

 
     
  d) Vertretung  
 

In Abwesenheit der Leitung hat die Zweite Erzieherin die Verantwortung für die Einrichtung.

 
     
  e) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur  
     
  Kinderpflegerin:  
     
  a) Pädagogische Aufgaben  
 

Sie tätigt diese in Absprache mit der Leitung und gegebenenfalls der zweiten Erzieherin. Sie informiert
sich über alle wichtigen Belange der Einrichtung. Sie nimmt vorbereitet an allen
Dienstbesprechungen teil. Sie hält besondere Ereignisse in einem Beobachtungsheft fest.
Aufgabenschwerpunkt: Bilderbuchbetrachtung, Kinderlieder,

 
     
  b) Pflegerische Aufgaben:  
 

Wickeln, Toilettengang, Füttern etc.

 
     
  c) Organisatorischer Bereich  
 
  • Einkäufe
  • Wochenplan
  • Vorbereitung von Angeboten
  • Küchendienst (Mo + Di)
  • Dekoration der Kinderkrippenräume
 
     
  d) Reinigungsarbeiten  
 
  • regelmäßige Reinigung des Spielmaterials, der Materialschränke und der Spielecken des Gruppen- und Nebenraum
  • Einmal im Jahr Spielzeug waschen
  • Einmal wöchentlich warmes Wasser laufen lassen
 
     
  e) Hauswirtschaftliche Tätigkeiten:  
 
  • Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z.B. Tische abwischen, Essens- und Getränkereste entfernen etc.)
  • Blumenpflege
  • Instandsetzung von defektem Spielmaterial
 
     
  f) Teilnahme an Fortbildungen und Auseinandersetzung mit Fachliteratur  
     
  Erzieherpraktikantin  
     
  Die Vorpraktikantin arbeitet als Ganztageskraft 40 Stunden pro Woche.
Die Vorpraktikantin beschäftigt sich mit pädagogischen Fragen und erwirbt praktische und theoretische Kenntnisse für Ihren späteren Beruf als Erzieherin.
 
     
  a) Pädagogische Aufgaben  
  - Kontaktaufnahme zu den Kindern, KollegInnen und Eltern
- Mitverantwortung beim „Freien Spiel“
- Hospitation und Mitgestaltung bei gezielten Angeboten
- Anwendung von verschiedenen Beobachtungsformen
- Konfliktbewältigung
- Teilnahme an Elternabenden, Festen und Feiern und Teamgesprächen
- Reflexion
 
     
  b) Tätigkeiten im Rahmen des Ausbildungsrahmenplanes  
  - Regelmäßige Teilnahme an Anleitungsgesprächen
- Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit mit Kleingruppen
- Nachbereitung von Seminaren
- Mithilfe bei der Erstellung des Rahmenplanes
 
     
  c) Hauswirtschaftlicher Bereich  
  - Ordnungsarbeiten im Gruppenraum (z.B. Tische abwischen, Essens- und Getränkereste entfernen etc.)
- Anfallende Reinigungsarbeiten erledigen
 
     
  d) Pflegerischer Bereich  
  - Mithilfe bei der dekorativen Gestaltung  
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  15. Tagesablauf  
  Der Tagesablauf bestimmt sich nach den Bedürfnissen der Kinder, den Vorgaben des BayKiBiG (Kernzeit) und der Anwesenheit der Kinder. Gegenwärtig hat die Kinderkrippe folgenden Tagesablauf:  
     
 
7.00 Uhr: Öffnung der Kinderkrippe (eine Betreuungsperson hat Frühdienst)
bis 8.30 Uhr: Bringzeit mit Freispiel und gleitendem Frühstück
ab 8.30 Uhr: Beginnt die Kernzeit mit Lernangeboten entsprechend dem
Rahmenplan, intensivem Freispiel, angeleiteten Angeboten, wie: Basteln, Intensivförderung, Bilderbuchbetrachtung, Turnen, Rhythmik, ......
8.45-9.00 Uhr: Morgenkreis mit Begrüßungsritual (Begrüßungslied und Gebet)
9.00-9.15 Uhr: Gemeinsames Frühstück, plus aufgeschnittene Rohkost, Joghurt, Müsli
und Getränke
9.15-10.15 Uhr: Zeit für gezielte Beschäftigungen, anschließend gemeinsames
Aufräumen
10.15-11.00 Uhr: Bewegungseinheit mit Aufenthalten im Freien
bis 11.00 Uhr: sind alle Kinder mindestens einmal gewickelt
11.00 Uhr: Mittagessen
um 11.30 Uhr: kann abgeholt werden
ab 11.30 Uhr: Traumstunde mit Entspannungsmusik
ab 12.30 Uhr: Ruhiges Spielangebot bzw. Geschichten lesen, situative Angebote
  Es kann jederzeit abgeholt werden
16.00 Uhr: schließt die Kinderkrippe
 
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  16. Wochenrhythmus  
  Auch die Woche gliedert sich in der Krippe nach einem inhaltlichen Schema:
Montag: Turn- und Rhythmiktag
Dienstag: Musik
Mittwoch: Bildnerische und kreative Angebote
Donnerstag: Bildernische und kreative Angebote
Freitag: Freispiel
 
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  16. Bildung  
  Schon vor der Geburt beginnt der Säugling seine Umwelt wahrzunehmen und Reaktionen zu zeigen. Kaum geboren erkundet er seine Welt und tauscht mit ihr Aktionen aus. Das Kind begreift das Leben ganzheitlich mit allen seinen Sinnen und Gefühlen. Kinder wollen von sich aus lernen. Aber jedes Kind weist einzigartige Besonderheiten durch sein Temperament, seine Anlagen, Stärken, Bedingungen des Aufwachsens und sein Entwicklungstempo auf.

Wir wollen die Kinder durch liebevollen Umgang miteinander in ihrer Eigenart bestätigen und so Rückhalt schaffen für ihr Handeln und Verhalten, damit jedes Kind mit seinem Streben nach Selbständigkeit bestärkt wird und im Lauf der Zeit eigenständiger handeln kann.

Die soziale Kompetenz der Kinder zeigt ihnen, daß sie bei Bedarf Zugang zu ihren eigenen Stärken haben. So werden sie ermutigt, ihre Handlungsfähigkeit in immer neuen Situationen zu erproben.

Die sozialen Kompetenzen beinhalten:

  • einen guten Kontaktaufbau zu Erwachsenen und Kindern,
  • die Fähigkeit, sich in andere Personen hineinzuversetzen und über Eindrücke zu sprechen und sich auszutauschen,
  • die Fähigkeit, sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen, um das Verhalten von anderen Kindern und Erwachsenen besser zu verstehen,
  • die Kommunikationsfähigkeit mit richtigen Begriffen, wie auch der Gestik und Mimik,
  • die Kooperationsfähigkeit: die Kinder sollen lernen, zusammenzuarbeiten, im Spiel, bei alltäglichen Arbeiten, wie z.B. Tisch decken oder gemeinsame Projekten.
  • beim Konfliktmanagement sollen den Kindern Möglichkeiten aufgezeigt werden, Kompromisse zu finden.
 
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  17. Pädagogisches Arbeiten  
  Zuallererst bauen wir den Kontakt zu den Eltern und den Kindern auf. Eine vertrauensvolle Beziehung schafft erst die Möglichkeit, einen idealen Raum für positive Entwicklung zu schaffen. Kleine Kinder suchen und brauchen noch viel Körperkontakt. Pflegerische Tätigkeiten und intensive Zuwendung nehmen viel Zeit im Krippenalltag in Anspruch. Durch eine sichere Bindung von Personal – Kind kann sich das Kind frei auf Personen, Räume und Angebote einlassen. Wir gehen individuell auf jedes einzelne Kind ein und unterstützen den Forscherdrang und ermutigen Erfahrungen zu sammeln. Unsere Aufgabe liegt auch darin, die Kinder zu beobachten, im Team diese Beobachtungen auszutauschen und vorbereitete Lernsituationen für das Kind zu schaffen. Es werden immer wieder neue Spiel- und Erfahrungsangebote für die Kinder geschaffen. Um gute pädagogische Arbeit zu leisten, ist enge Zusammenarbeit im Team notwendig.

Für die pädagogische Arbeit nutzen wir den gesamten Tagesablauf und das Spiel der Kinder. Schon bei der Begrüßung gehen wir mit Sprache, Gesten und Mimik mit voller Aufmerksamkeit auf jedes einzelne Kind ein und treten mit ihm in einen Dialog ein. Beim gemeinsamen Frühstück erleben wir die Gruppe als Einheit, wir tun alle das gleiche und nehmen uns Zeit für Gespräche, lassen uns unser Vesper gut schmecken und teilen manchmal etwas mit einem anderen Kind. Beim Morgenkreis kann das Kind bei den Spielen und Liedern mitmachen und erleben, wie das ein Freund macht, und dieses dann nachahmen. Wir sprechen über verschiedene Themen, z.B. das Obst.

 
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  18. Grund- und Basiskompetenzen:  
  Emotionalität und Sozialkompetenz:  
  Wir wollen eine gute und tragfähige Beziehung zwischen Kind und Kind und Kind und Erwachsenem aufbauen. Die Kinder kommen sich im gemeinsamen Spiel und Aktivitäten näher. Sie nehmen verschiedene Rollen ein und lernen so, besser verstehen, wie sich ein anderer verhält bzw. fühlt. Die Kinder lernen zusammenzuarbeiten, etwas abzusprechen, zu planen und abzustimmen und gemeinsam umzusetzen. Sie lernen Spielregeln für das Zusammenleben zu vereinbaren und einzuhalten. Die Kinder lernen miteinander zu reden und Konflikte zu lösen.  
     
  Religiosität:  
  Wir sind eine evangelische Einrichtung. Deshalb wollen wir den Kindern auch christliche Anschauungen, Werte und Rituale näher bringen. Wir wollen den Kindern mit christlicher Nächstenliebe begegnen, indem wir die Kinder als eigene Persönlichkeiten achten und gerne für sie Verantwortung übernehmen. Wir wollen den Kindern Geschichten aus dem Leben Jesu erzählen, zusammen die christlichen Feste feiern, die Kirche besuchen, beten (beim Essen bzw. im Morgenkreis), gelegentlich einen Sing- und Spielgottesdienst feiern.  
     
  Sprache:  
  Schon die vorsprachliche Entwicklung im ersten Lebensjahr ist entscheidend für die Erlangung der sprachlichen Kompetenz. Die Sprache begleitet uns ab der Begrüßung bis zum Abschied durch den ganzen Tag. Alltägliches wird mit Sprache begleitet. So wird der Wortschatz erweitert und verstanden. Beim Erzählen wird geübt, sich verbal zu verständigen, und den anderen durch Zuhören wert zu schätzen. Die Dialogfähigkeit hilft auch, mit Konflikten umzugehen. Wir erzählen Geschichten, betrachten Bilderbücher, lernen Kinderreime, Finger- und Wortspiele. Dies soll die Kinder mit Freude an die Sprache heranführen.  
     
  Bewegung:  
  Grundlegende Bewegungsfertigkeiten werden ausgebildet.
Die Kinder robben, kriechen, krabbeln, laufen, springen, klettern, ziehen,
schieben, rollen, werfen und fangen. Diese grob- und feinmotorische Entwicklung hängt eng mit der Ausreifung der geistigen Entwicklung zusammen. Geschicklichkeit, Ausdauer und Stärke werden geübt und verleihen dem Kind Sicherheit.
Die Kinder lernen, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und hilfsbereit aufeinander einzugehen. Wir bieten den Kindern Gelegenheiten, sich im Innen- und Außenbereich, beim angeleiteten Turnen, Rhythmik und Bewegungsspielen körperlich auszuleben. Das Kind soll befähigt werden, seinen körperlichen, wie auch geistigen Rhythmus von Anspannung und Entspannung zu entwickeln.
 
  Kunst:  
  Die bildnerische Gestaltung äußert sich in Tätigkeiten wie Zeichnen und Malen, Formen und Kneten. Dabei entfaltet sich die Phantasie und Kreativität des Kindes, wie auch die Möglichkeit, seine Gefühle und Eindrücke auszudrücken. Die Kinder haben die Möglichkeit mit unterschiedlichen Materialien Erfahrungen zu sammeln. Wir wollen Kunstwerke betrachten, uns dadurch inspirieren lassen und darüber austauschen. Mit viel Freude wollen wir ans Werk gehen, beim Malen mit Wasserfarben, Fingerfarben, Wachsmalkreiden, Buntstiften, beim Formen mit selbstgemachter Knete und Ton, beim Reißen und Kleben und Schneiden von Tonpapier, Faltpapier, Buntpapier, Karton usw.  
  Musik:  
  Wir singen und tanzen viel mit den Kindern; hören Musik an und musizieren mit Orffschen Instrumenten bzw. selbst gebastelten Instrumenten. Durch die Musik können Erlebnisse emotional vertieft werden. Wir wollen uns zur Musik bewegen. Dazu ist es notwendig, gut hinzuhören, um daraus später ein Rhythmusgefühl zu entwickeln.  
     
  Naturwissenschaft:  
  Durch die differenzierte Wahrnehmung mit all ihren Sinnen lernen die Kinder besondere Merkmale in der Natur kennen. Das heißt, sie unterscheiden zwischen Farbe, Form und Größe. Außerdem erleben wir mit ihnen die Veränderungen im Jahreskreislauf. Wir wollen Vorgänge und Zusammenhänge begreifen und Beziehungen zu unserer Umwelt, zu Pflanzen und Tieren aufbauen. Dabei erfahren die Kinder die Einzigartigkeit der Lebewesen und Dinge und setzen sich damit auseinander.  
     
  Gesundheitserziehung:  
  Hygiene - Es ist uns sehr wichtig, den Kindern hygienische Maßnahmen weiterzugeben. So achten wir z. B. darauf, daß vor dem Einnehmen der Mahlzeiten, nach dem Toilettengang und bei Bedarf die Hände mit Seife gewaschen werden.  
     
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  19. Individuelle Pflegematerialien und Windeln  
  Die Eltern bringen Ersatzwäsche, Windeln und Pflegematerialien für ihr Kind mit. Jedes Kind hat sein Fach, bei dem die Eltern mitverantwortlich die benötigten Materialien/ Kleidung befüllen.
Jedes Kind hat seine eigene Auflage auf der Wickelunterlage. Diese wird regelmäßig desinfiziert.
 
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  20. Ruhen  
  Nach dem Mittagessen ruhen sich alle Kinder, die noch in der Einrichtung sind, zusammen aus. Wir bauen ein „Matratzenlager“ auf und es stehen 3 Gitterbetten zur Verfügung. Für die Kinder im Krippenalter ist es wichtig, sich nach dem ereignisreichen Vormittag mit Spiel, Erlebnissen und gegenseitigem Austausch auszuruhen und nach der Pause wieder aufnahmefähig zu sein.  
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  21. Spazierengehen/Hofnutzung  
  Wir gehen fast täglich mit den Kindern von 10.15 Uhr bis 11.00 Uhr in den Garten. Dazu brauchen die Kinder wettertaugliche Kleidung z.B. Gummistiefel und Matschhosen. Immer wieder machen wir auch Ausflüge mit dem Kindertransportwagen. Dabei erleben die Kinder hautnah ihr Dorf mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und rücken ins Augenmerk der Gemeinde.  
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  22. Eingewöhnung  
  Wir lehnen uns bei der Eingewöhnung an das Berliner Modell an. Wir erwarten von den Eltern, daß sie sich aktiv an dem Eingewöhnungsprozeß beteiligen. Wir wollen den Kindern ermöglichen, sich aus einer sicheren Position heraus auf eine neue Bezugs- und Vertrauensperson einzulassen.

In der ersten Kinderkrippenwoche können die Eltern mit ihren Kindern jeweils für 1-2 Stunden die Einrichtung besuchen. Die Kinder sollen sich ganz darauf verlassen können, daß ihre primäre Bezugsperson für sie da ist. Wenn sich die Kinder an die neuen Räume und noch fremden Personen gewöhnt haben, kann die intensivere Kontaktaufnahme beginnen. Die Eingewöhnungsphase ist beendet, wenn das Kind eine tragfähige Beziehung zur Erzieherin aufgebaut hat und bei Bedarf von ihr getröstet werden kann.

 
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  23. Qualitätsmanagement  
  Das Qualitätsmanagement erfolgt durch die Vorlage und regelmäßige Überprüfung dieser Konzeption, sowie eine jährlich schriftliche Befragung der Eltern. Das Ergebnis der Befragung wird vom Träger, den Mitarbeiterinnen und dem Elternbeirat ausgewertet und anschließend den Eltern mitgeteilt. Gegebenenfalls werden nötige Veränderungen aufgrund der Umfrage vorgenommen.
Darüber hinaus dienen auch die Fortbildungspflicht der Mitarbeitenden, die Ersatzbeschaffung von Spielmaterial, sowie der laufende Bauunterhalt der Qualitätssicherung in der Kinderkrippe.
 
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  24. Elternarbeit  
  Die Eltern sind für uns die wichtigsten Partner, wenn es um ihre Kinder geht. Sie sind die Fachpersonen, mit denen wir uns austauschen und zusammenarbeiten wollen. Ihr Erleben und ihre Beobachtungen vom Verhalten und Spiel ihrer Kinder sind im Austausch zu unseren Beobachtungen wichtig, um die Kinder bestmöglich zu stärken und in ihrer Gesamtentwicklung zu unterstützen.

Die Mitarbeiterinnen führen mit den Eltern kurze „Tür- und Angelgespräche“ und regelmäßige Elterngespräche zum Entwicklungsstand der Kinder. Außerdem werden gruppeninterne Elternabende zum gegenseitigen Austausch der Eltern und zur Erörterung von fachlichen Fragen allgemeinen Interesses, sowie themenorientierte Elternabende mit dem Kindergarten St. Johannes angeboten, zu denen auch gerne Fachreferenten eingeladen werden.

Auch auf die Mithilfe der Eltern ist die Kinderkrippe angewiesen. So können die Eltern uns bei Festen und Veranstaltungen, bei Bastel- und Reparaturaktionen unterstützen. Wir sind dankbar für jede Mithilfe!

 
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  25. Elternbeirat  
  Zu Beginn des Kinderkrippenjahres wird von den Eltern ein Elternbeirat gewählt, der aus einer Person und einer Ersatzperson besteht. Der Elternbeirat begleitet die Arbeit der Kinderkrippe, hält Kontakt mit dem Elternbeirat des Kindergarten St. Johannes, verwaltet die Elternbeiratskasse und erstellt den Jahresbericht für die Kinderkrippe. Der Elternbeirat kann zusammen mit den Eltern und in Absprache mit der Leitung und dem Träger Veranstaltungen durchführen, wodurch Einnahmen erzielt werden, die der Kinderkrippe zugute kommen. Die/der Elternbeiratsvorsitzende hat einen Sitz im Kindergartenausschuß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf.  
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  26. Informationswege  
  Neben dem persönlichen Gespräch dienen der Kinderkrippe zur Kommunikation mit den Eltern, Elternbriefe, Aushänge, sowie die schriftlichen Dokumentationen zu den einzelnen Kindern.

Darüber hinaus wird über die Arbeit in der Kinderkrippe gelegentlich in den Tageszeitungen, immer wieder im Gemeindegruß der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf, der Homepage www.wilhermsdorf.info, dem Mitteilungsblatt der politischen Gemeinde und „Unsere Zeitung“ informiert.

 
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  27. Evangelische Kindertagesstätte St. Johannes  
  Die Kinderkrippe gehört mit dem zweigruppigen Kindergarten St. Johannes zur Evangelischen Kindertagesstätte St. Johannes in der Ansbacher Straße 15. Die Zusammenarbeit von Kindergarten und Kinderkrippe erfolgt durch regelmäßige gemeinsame Teamgespräche, durch enge Abstimmung der Leitung der Krippe mit der Leitung der Kindertagesstätte, durch die Zusammenarbeit der Elternbeiräte dieser Einrichtungen, das Zusammenwirken im Kindergartenausschuß und in der gemeinsamen Trägerschaft durch die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhermsdorf.

Eine Zusammenarbeit ist vor allem in pädagogisch-konzeptionellen Fragen nötig, da die Kindergartenarbeit auf der Krippenarbeit aufbauen muß. Außerdem in der Betreuung der Kinder in den Randzeiten der Öffnung, bei der gegenseitigen Aushilfe, wenn es zu personellen Engpässen kommt, wenn es um das warme Mittagessen, die gemeinsame Nutzung des Turnraums oder des Gartens geht, bei Buchungsgesprächen, der Terminplanung. Auch in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Vertretung der Einrichtungen gegenüber dritten Institutionen und bei der Durchführung gemeinsamer Feste kann eine Zusammenarbeit sinnvoll sein.

 
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  28. Vernetzung  
  Die Kinderkrippe arbeitet bei Bedarf mit der Frühförderung, dem Jugendamt, dem ASD, der Erziehungsberatungsstelle, dem Gesundheitsamt und mit Therapeuten zusammen. Wir sind dem bayerischen Landesverband der evangelischen Kindertagesstätten angeschlossen und nutzen die Fachberatung und den Arbeitskreis des Landesverbandes.  
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  29. Diakonieverein  
  Im Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e.V. findet die Kinderkrippe einen Förderverein, der die Krippe bei außergewöhnlichen Anschaffungen oder zusätzlichen Personalstunden fördern kann. Insofern ist es gut, wenn Eltern durch eine Mitgliedschaft im Diakonieverein diese Aufgaben unterstützen.  
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  30. Gedanke  
  „Nicht das „Machbare“
ist unser Ziel in der Kinderbetreuung, -erziehung und -bildung.

Wir haben stets die Pflicht,
das „Optimale“ für unsere Kinder zu fordern
und für kindgerechte Lebens-, Bildungs- und Erziehungsbedingungen in den Tageseinrichtungen für Kinder einzutreten.“

Prof. Dr. W. Fthenakis

 
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  31. Gebet  
  Ein Bewegungsgebet, mit dem wir in der Krippe gerne den Tag begrüßen.

Laß uns den neuen Tag begrüßen
Mit Händen (recken)
Mund (gähnen)
Und Füßen (strampeln).
Mein lieber Gott, geh du mit mir
Auf allen meinen Wegen (Hände falten).
Für diesen Morgen dank ich dir,
gib du mir deinen Segen

(Hände wie eine Schale öffnen)!

 

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