Symbol des Kindergarten Regenbogen  

Konzeption des
Kindergartens Regenbogen
in Wilhermsdorf

 
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Inhaltsverzeichnis

 
         
 

Stand: Februar 2011
Änderungen vorbehalten!

 
   
Glaubenssatz/Gedanken
1. Vorwort
2. Geschichte
3. Träger
4. Förderverein
5. Gesetzliche Grundlagen
6. Pädagogische Leitziele
7. Rahmenbedingungen
7.1 Die Lage der Einrichtung
7.2 Einzugsbereich
7.3 Raum und Fläche
7.4 Größe der Einrichtung und Gruppenzusammensetzung
7.5 Anmeldung/Aufnahme
7.6 Öffnungszeiten
7.7 Ferienzeiten
7.8 Finanzierung/Elternbeiträge
7.9 Ernährung/Mittagsbetreuung/Traumstunde
8. Personal
8.1 Mitarbeiterinnen
8.2 Aufgaben und Kompetenzen
8.2.1 Aufgaben und Kompetenzen der Leiterin
8.2.2 Aufgaben und Kompetenzen der pädagogischen Mitarbeiterinnen
8.3 Verfügungszeit/Dienstbesprechungen
8.4 Fortbildungen
9 Ziele pädagogischer Arbeit und Begründung
10 Umsetzung der pädagogischen Ziele im Kindergartenalltag
10.1 Grundhaltung des pädagogischen Personals
10.2 Beobachtung
11 Mögliche Formen unserer pädagogischen Arbeit
11.1 Spiel
11.2 Freispiel
11.3 Angebote während der Freispielzeit
11.4 Gezielte Angebote
11.4.1 Gezielte Angebote für Vorschulkinder
11.5 Sing-, Spiel- und Gesprächskreis
11.6 Gruppenübergreifende Angebote
11.7 Projektarbeit
11.8 Gemeinsame Aktionen mit und ohne Eltern
   
12 Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche
12.1 Religiöse Erziehung
12.2 Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte
12.3 Sprachliche Bildung und Erziehung
12.4 Medienbildung und -erziehung, Informationstechnische Bildung
12.5 Mathematische Bildung
12.6 Naturwissenschaftliche und technische Bildung
12.7 Umwelt und Naturbewußtsein
12.8 Ästhetische, bildnerische, kulturelle Bildung und Erziehung
12.9 Musikalische Bildung und Erziehung
12.10 Bewegungserziehung und Förderung
12.11 Gesundheitserziehung und Verhalten bei Gefahr
13 Tagesablauf aus der Sicht eines Kindes
14 Zusammenarbeit mit den Eltern
14.1 Information
14.2 Individuelle Elternarbeit
14.3 Gruppeninterne Elternarbeit
14.4 Gruppenübergreifende Elternarbeit
14.5 Elternabende
14.6 Kindergartenbeirat
15 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
15.1 Fachdienste
15.2 Grund und Hauptschule
15.3 Andere Kindertageseinrichtungen
15.4 Beratungsstellen
16 Öffentlichkeitsarbeit
17 Qualitätsmanagement
18 Schlußgedanke
 
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  Glaubenssatz/Gedanken  
  Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit;
sterben hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit;
lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit;
schweigen hat seine Zeit;
reden hat seine Zeit.

Prediger 3, 1-7

 
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  1. Vorwort  
 

Wir, das Team des evangelischen Kindergartens "Regenbogen" in Wilhermsdorf, möchten allen Interessierten des Kindergartens mit dieser Konzeption einen Einblick in unsere pädagogische Einrichtung und die damit verbundene pädagogische Arbeit ermöglichen.

 
 

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2. Geschichte

 
 

Im März 1996 wurde mit dem Bau des vorerst zweigruppigen Kindergartens begonnen. Bauträger war die politische Gemeinde Wilhermsdorf. Am 19. Dezember 1996 fand die Schlüsselübergabe an den zukünftigen Betriebsträger, die evangelische Kirchengemeinde Wilhermsdorf statt. Die Einweihung des zweiten evangelischen Kindergartens erfolgte am 2. März 1997 durch Herrn Dekan Helmut Wittmann.

 
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  3 Träger  
  Der Betriebsträger des Evangelischen Kindergartes Regenbogen ist die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Wilhermsdorf, vertreten durch den Kirchenvorstand. Der zuständige Pfarrer der Kirchengemeinde ist als Vorsitzender des Kirchenvorstandes unmittelbarer Dienst- und Fachvorgesetzter des Personals.

Der Träger hat die Gesamtverantwortung für das pädagogische Konzept der Einrichtung und den ordnungsgemäßen Betrieb; dementsprechend bestehen seine Aufgaben u. a. in:

  • der Einstellung von qualifiziertem Personal
  • der Begleitung des Kindergartenteams
  • der Teilnahme an Dienstbesprechungen
  • der Teilnahme an Elternabenden und Elternbeiratssitzungen (bei Bedarf)
  • der Repräsentation des Trägers bei öffentlichen Veranstaltungen des Kindergartens
  • der Sicherung und Wahrung des ordnungsgemäßen Betriebs und der Finanzierungsplanung
  • der Anregung, Begleitung und Umsetzung von Innovationen

Unterstützt wird er von einem beratenden Ausschuß, bestehend aus dem Pfarrer, Mitgliedern des Kirchenvorstandes, den Leitungen und Elternbeiratsvorsitzenden der beiden evangelischen Kindergärten und der Kinderkrippe.

Als evangelischer Kindergarten ist unser Kindergarten ein Teil der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Wilhermsdorf. In diesem Sinn stellen wir die Arbeit in unserer Einrichtung in die christliche Tradition der Kirche. Wir gehen von der Annahme aus, daß der christliche Glaube und die christliche Überlieferung zu einem Menschenbild und Lebensverständnis anleiten, das sich auch in gegenwärtigen Lebenssituationen des privaten, öffentlichen und beruflichen Lebens erproben und einbinden läßt. Aus der christlichen Botschaft heraus wollen wir deutlich machen, daß jeder Mensch als Gotteskind einen ganz besonderen Wert hat. Er verdient es, geliebt und angenommen und auf dem Weg zum Erwachsenwerden, im steten Wechsel von Versuch und Irrtum, begleitet zu werden.

 
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  4. Förderverein  
  Der Diakonieverein St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e. V. fungiert seit 1997 als Förderverein für den Evangelischen Kindergarten Regenbogen und sorgte seit dem mit zahlreichen Spenden für eine ansprechende Ausstattung. So wurden unter anderem der Wasserlauf und die Schaukelanlage durch den Diakonieverein finanziert. Außerdem bezuschußt der Förderverein die Anstellung von Praktikantinnen.  
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  5. Gesetzliche Grundlagen  
 

Der Kiga Betrieb geschieht auf der Grundlage des
- Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG)
- und seinen Ausführungsverordnungen
- Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BayPeP)
- KJHG
- Infektionsschutzgesetzes und des Sozialdatenschutgesetzes
 

 
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  6. Pädagogische Leitziele  
 

In Wir wollen für Kinder aller gesellschaftlichen Schichten, Konfessionen und Nationen ein differenziertes, vielschichtiges, bildendes soziales und christliches Angebot schaffen. Wir sehen als Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit die Persönlichkeit des Kindes und sein Bedürfnis nach Geborgenheit, Spiel, Erleben, Kreativität und Lernen. Besonders wichtig ist uns, den Kindern eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen.

Die Kindergartenarbeit soll das Kind in seiner Entwicklung unterstützen. Das alltägliche "Miteinanderleben und -lernen" mit Eltern und Kindern ist so zu organisieren, daß Raum, Zeit und Lebenswelt bewußt erfahren werden können, um die Grundlage von Entwicklung zu festigen.

Dieser Ansatz orientiert sich an der Lebenssituation des Kindes. Er legt die Erzieherinnen nicht auf ein bestimmtes Lernprogramm fest. Vielmehr werden Analysen und Erfahrungen, Anregungen und Materialien so eingesetzt, daß Erzieherinnen und Eltern die Möglichkeit haben, von Fall zu Fall zu entscheiden, was für das Kind und die Gruppe hilfreich ist, um ihr Leben zu bewältigen.

Die pädagogischen Anregungen werden so vermittelt, daß sie nicht wie ein Rezept nachvollzogen werden müssen, sondern zur individuellen Umsetzung reizen und motivieren. In unserer pädagogischen Arbeit gehen wir von den realen Lebenssituationen der Kinder aus. Grundlage des Lernens sind also die vielfältigen Alltagserfahrungen der Kinder. Dies soll den Erfahrungshorizont der Kinder vergrößern, ihre Selbständigkeit und das Selbstbewußtsein fördern und zu solidarischem Denken und Handeln anregen.

Da wir ein evangelischer Kindergarten sind, orientieren wir uns am christlichen Menschenbild. Wir feiern mit den Kindern die christlichen Feste im Jahreskreis und besprechen ihre Bedeutung und das Brauchtum. Wir beten mit den Kindern und halten einmal im Monat Kindergottesdienst. Selbstverständlich achten wir bei der Umsetzung unserer Arbeit auf die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen.

 
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  7. Rahmenbedingungen  
  7.1 Die Lage der Einrichtung  
 

Der Kindergarten liegt in der Siedlung Hub, ca. 2 km südlich vom Ortskern von Wilhermsdorf entfernt. Um die starke Hanglage des Geländes zu überbrücken, wurde das Gebäude auf zwei verschiedenen Ebenen errichtet.

 
 

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  7.2 Einzugsbereich  
 

Die Kinder kommen hauptsächlich aus dem Gebiet, das um den Kindergarten angesiedelt ist, und den Eingemeindungen Wilhermsdorfs. Eltern haben jedoch die Wahlmöglichkeit zwischen den drei Kindergärten, die es am Ort gibt.

 
 
 
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  7.3 Raum und Fläche  
 

Gebäude:
Außenspielfläche ca. 2300 qm
Gebäude ca. 429 qm
große Parkfläche

Übersicht über die einzelnen Nutzflächengrößen:

"Blaue Gruppe"
ca. 50 qm + Spielebene ca. 25 qm
Nebenraum/Kinderküche ca. 16 qm

"Gelbe Gruppe" ca. 50 qm + Spielebene ca. 25 qm
Nebenraum/Kinderküche ca. 16 qm

Mehrzweckraum ca. 65 qm
Eßbereich für Mittagskinder
Waschraum
Putzraum
Personal WC
Personalküche
Büro
Foyer unten ist Garderobe
Foyer oben dient als Aktions- und Begegnungsstätte für beide Gruppen
Windfang
Vorratskellerraum
Kellerraum mit Brennofen, Waschmaschine und Trockner
Heizungsraum
Kleiner Abstellkeller

 
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  7.4 Größe der Einrichtung und Gruppenzusammensetzung  
 

Der Kindergarten ist als zweigruppige Tagesstätte konzipiert und umfaßt 50 Ganztagesplätze.

In unserer Einrichtung werden Kinder in der Regel ab dem 3. Lebensjahr, ggf. auch Jüngere, aufgenommen und bleiben bis zum Schuleintritt. Es handelt sich um alters- und geschlechtsgemischte Gruppen. Wir achten bei der Gruppeneinteilung darauf, daß eine möglichst große Bandbreite des Altersspektrums entsteht. In einer Kindergruppe mit breiter Altersmischung steht jedes Kind in einem sozialen Bezugsfeld, in dem neben der wichtigen Orientierung an Gleichaltrigen auch die Orientierung an Kindern unterschiedlichen Alters hinzukommt. Mit Kindern etwa gleichen Alters konkurrieren Kinder häufiger, gegenüber deutlich andersaltrigen Kindern hat dieses Vergleichen jedoch weniger Bedeutung für das Kind. (Schäfer 1993, Petersen 1989 b)

"In einer Gruppe mit breiter Altersstreuung sind deshalb weniger und ggf. andere Konkurrenzsituationen zu beobachten, hingegen mehr Situationen, die Gelegenheit zur Unterstützung und Annahme von Hilfe bieten. "(Staatsinstitut für Frühpädagogik München 1995).

Durch die Altersmischung finden in unseren Gruppen somit mehr soziale Interaktionen statt. Diese wiederum unterstützen den gesamten Sozialisationsprozeß. Die großen Kinder helfen den kleinen und die jüngeren Kinder orientieren sich an den älteren.

 
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  4.5 Anmeldung/Aufnahme  
 

Die Anmeldung eines Kindes zum Kindergartenbesuch kann nach telefonischer Terminvereinbarung im Kindergarten vorgenommen werden. Beim Anmeldegespräch, bei dem wir auch das Kind kennen lernen möchten, hat die Familie die Möglichkeit, den Kindergarten zu besichtigen. Außerdem erhalten sie Informationen zur Organisation der Tageseinrichtung (Buchungszeiten, Beiträge, Aufnahmemodalitäten), über den Tagesablauf und die pädagogischen Ziele der Arbeit im Kindergarten. Ausführliche Aufnahmekriterien stehen im Beiblatt zur Kindergartenkonzeption.

Die Aufnahme zu Beginn eines Kindergartenjahres (1. September) erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren Plätze, dem Alter der Kinder entsprechend und wird mit den beiden anderen Einrichtungen abgesprochen. Danach werden die Erziehungsberechtigten schriftlich benachrichtigt.

Ein Einführungselternabend informiert die zukünftigen Kindergarteneltern genauer über die pädagogische Arbeit des Kindergartens. Anhand von Bildern zeigen wir den Tagesablauf im Kindergarten. Es werden organisatorische Fragen geklärt, Fragen und Wünsche beantwortet und schriftliche Informationen für die Eltern weitergegeben.
Zusätzlich können Eltern mit ihrem Kind an einem Schnuppernachmittag in die jeweilige Gruppe zum Kennen lernen kommen.

Auch während des Jahres erfolgen Aufnahmen, wenn Kindergartenplätze frei werden.

 
 

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7.6 Öffnungszeiten:

 
 

Der Kindergarten ist eine familienergänzende und –unterstützende Einrichtung. Wir bemühen uns deshalb mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten die Interessen der Eltern zu berücksichtigen.

Der Bedarf an Öffnungszeiten wird jährlich anhand einer Umfrage neu ermittelt und dementsprechend vom Träger in Absprache mit der Leiterin festgelegt.

 
     
  Aktuelle Öffnungszeiten:  
 
Montag bis Donnerstag:   von 7:00 Uhr - 16:45 Uhr
Freitag   von 7:00 Uhr - 14:00 Uhr
 
 

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7.7 Ferienzeiten:

 
 

Zu Beginn jedes Kindergartenjahres (Herbst) wird ein Ferienplan erstellt. Die Schließzeiten werden mit dem zuständigen Träger und Kindergartenbeirat abgesprochen und rechtzeitig bekannt gegeben.

Schließtage sind in der Regel

Weihnachten – Pfingsten - Sommer

Die Schließzeiten einer Einrichtung sollen nach gesetzlichen Vorschriften 30 Arbeitstage nicht überschreiten.

 
 

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7.8 Finanzierung/Elternbeiträge

 
 

Der Kindergartenbeitrag und alle weiteren Kosten werden mittels Lastschrift eingezogen. Der monatliche Elternbeitrag ergibt sich aus den gebuchten Betreuungsstunden plus Zusatzkosten (Spielgeld, Instandsetzungsrücklage, Hauswirtschaftliche Hilfe, Essensgeld).
Das Spielgeld dient ausschließlich zur Anschaffung des Beschäftigungsmaterials für die Kinder.

 
     
 

Die Gebühren für die Kinderbetreuung betragen:
Monatsbeitrag nach gebuchter Stundenkategorie
+ Spielgeld 3,50 €
+ Instandhaltungspauschale 2,50 €
+ Haushaltshilfe 15,00 € (Bei Betreuung über Mittag)

 
     
 

Buchungskategorie und Elternbeitrag

 

Beiträge und Staffelung festlegen.

Beitrags-
staffelung
nach
Stunden

Regelkind

Ermäßigung für
Geschwister-
kind

Ermäßigung für Geschwister unter 3 Jahre

   Kinder unter
      3 Jahren

 

 100%

 80%

 160%

 180%

<= 2

----- ----- ----- -----

> 2 - 3

65,00 €

52,00 €

101,00 €

117,00 €

> 3 - 4

70,00 €

56,00 €

112,00 €

126,00 €

> 4 - 5

75,00 €

60,00 €

116,00 €

135,00 €

> 5 - 6

80,00 €

64,00 €

128,00 €

144,00 €

> 6 - 7

85,00 €

68,00 €

132,00 €

153,00 €

> 7 - 8

90,00 €

72,00 €

144,00 €

162,00 €

> 8 - 9

95,00 €

76,00 €

147,00 €

171,00 €

> 9 - 10

100,00 €

80,00 €

160,00 €

180,00 €

 
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  7.9 Ernährung/Mittagsbetreuung/Traumstunde  
 
  • Während der „Freispielzeit“ haben die Kinder die Möglichkeit, ihr von zu Hause mitgebrachtes, gesundes und vollwertiges Frühstück einzunehmen. So lernen sie auf ihr eigenes Körpergefühl zu hören, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu übernehmen.

  • Warmes Mittagessen kann durch die Eltern für die Kinder im Kindergarten bestellt werden. Kosten entnehmen sie dem Beiblatt zur Konzeption.
    Wir legen beim gemeinsamen Mittagessen großen Wert auf ungestörte, angenehme Atmosphäre, pflegen Tischkultur. Wir beginnen das Mittagessen mit einem Tischgebet. Die Kinder helfen beim Tisch decken u. v. m.

  • Nach dem Mittagessen beginnt die sogenannte Traumstunde. Bei Geschichten und meditativer Musik können die Kinder wunderbar entspannen.

  • Aus Rücksicht, die Mittags- und Ruhezeit im Kindergarten nicht zu stören, ist Abholen und Bringen zwischen 12:00 Uhr und 13:30 Uhr nicht möglich.

 
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  8 Personal  
 

In unserer Einrichtung sind Mitarbeiter/innen in folgenden Funktionen und Diensten tätig

  • Leitung des Kindergartens

  • Gruppenleitung

  • im Gruppendienst

  • hauswirtschaftlichen Tätigkeiten

  • im Reinigungsdienst

  • in sonstigen Tätigkeiten

  • Hausmeisterdienst

  • im Praktikum

 
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  8.1 Mitarbeiterinnen  
 

Unser Kindergartenteam setzt sich aus pädagogischen Fachkräften und pädagogischen Ergänzungskräften zusammen. Der Personalschlüssel ist abhängig von den Buchungszeiten und der Auslastung der zur Verfügung stehenden Plätze und wird der jeweiligen Situation angepasst. Der „Qualitätsschlüssel“ und der „Betreuungsschlüssel“ sind einzuhalten.

Die Dienstzeiten des Personals sind durch einen Dienstplan festgelegt. Da die Wochenöffnungszeit des Kindergartens mehr als 40 Stunden beträgt, ist in belegungsschwächeren Zeiten nur ein Teil des Personals anwesend.

Nach Absprache können bei uns Praktikantinnen hospitieren oder Schülerinnen ihr Schnupperpraktikum und Jugendliche soziale Arbeit ableisten.

Zur Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich ist in der Mittagszeit eine Hauswirtschaftskraft von Montag bis Donnerstag beschäftigt.

Weiter arbeitet in der Einrichtung eine Mitarbeiterin im Reinigungsdienst. Sie trägt die Verantwortung für die Reinigungsarbeiten. Für die Planung und Durchführung der Arbeit ist sie der Leitung gegenüber verantwortlich.

Ein weiterer Mitarbeiter trägt die Verantwortung für Straßenreinigung, Winterdienst und Gartenarbeiten. Für Planung und Durchführung der Arbeit ist er der Leitung gegenüber verantwortlich.

Die Hausmeistertätigkeit wird ehrenamtlich durchgeführt.

 
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  8.2 Aufgaben und Kompetenzen  
  8.2.1 Aufgaben und Kompetenzen der Leiterin  
 

Die Leiterin des Kindergartens ist gleichzeitig Gruppenleiterin in der „Blauen Gruppe“.

Die Kindergartenleiterin trägt dem Träger gegenüber die Verantwortung für die Einrichtung.

Sie sorgt für die Rahmenbedingungen eines ungestörten Betriebes. Ihr obliegt die Verantwortung für die inhaltlich pädagogische Arbeit in der Einrichtung. Sie sorgt für die Umsetzung dieser Konzeption im Kindergarten. Sie übt die Dienstaufsicht und Mitarbeiterführung gegenüber dem im Kindergarten angestellten Personal aus. Sie ist an Beurteilungen und Anstellungen beteiligt. Sie ist für die regelmäßige Erstellung des Dienstplanes verantwortlich. Dabei bemüht sie sich um ein vertrauensvolles und offenes Arbeitsklima. Sie informiert das Team über alle wichtigen Vorgänge und bezieht es in wichtige Entscheidungen mit ein.

Sie übt das Hausrecht in der Einrichtung aus. Sie führt die Spielgeld- und Essenskasse. Sie sorgt für den termingerechten Einzug der Elternbeiträge und plant mit dem Träger größere Investitionen und Anschaffungen.

Sie arbeitet vertrauensvoll und offen mit Kindergartenbeirat und Eltern zusammen.

Zu ihren Obliegenheiten gehören der Kontakt zu den Behörden und Institutionen des Marktes, des Landkreises und der Kirche wie Gemeindeverwaltung, Landratsamt, Jugendamt, Gesundheitsamt.

Im Falle ihrer Abwesenheit wird die Kindergartenleitung von der Leitung der zweiten Gruppe in der Einrichtung vertreten.

 
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  8.2.2 Aufgaben und Kompetenzen der pädagogischen Mitarbeiterinnen  
 

Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen (Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Praktikantinnen) arbeiten im Kindergarten als Team. Wir sind davon überzeugt, dass ein gleichberechtigtes Arbeiten aller Pädagoginnen trotz unterschiedlicher Qualifikation und Verantwortlichkeit möglich und sinnvoll ist. Flexibilität ist wichtig. Alle sind verantwortlich für das Gesamte und bringen ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Neigungen in die Arbeit ein. Hohe Motivation, professionelles Verantwortungs- und Selbstbewußtsein werden erwartet.

Bestimmte Aufgabenstellungen und Verantwortungen sind im Team geregelt und aufgeteilt. Diese sind nicht starr festgelegt und können je nach Bedarf gewechselt oder verändert werden. Diese internen Regelungen werden in den Teamsitzungen besprochen. Bei Personalengpässen springen die Mitarbeiterinnen auch in der anderen Gruppe ein und betreuen die Kinder. (Im Ausnahmefall hilft sich das Personal der anderen Kindertagesstätten der Evangelischen Kirchengemeinde Wilhermsdorf gegenseitig aus) Deshalb ist die gruppenübergreifende Kommunikation über pädagogische Belange sehr wichtig. Alle Pädagoginnen sollen mit der inhaltlichen Arbeit und den Kindern des gesamten Hauses vertraut sein.

Um einen reibungslosen Tagesablauf zu gewährleisten, hat das Kindergartenteam noch verschiedene gruppenübergreifende Aufgaben zu erledigen. Hier geht es um die Betreuung der Kinder beim Essen, das Aufstellen der Betten, Abspülen, Blumenpflege usw.

Gespräche mit Eltern über pädagogische Inhalte werden nur von den pädagogischen Mitarbeiterinnen geführt. Praktikantinnen werden davon ausgenommen.

 
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  8.3 Verfügungszeit/Dienstbesprechungen  
 

Neben der direkten Arbeit mit den Kindern steht dem Personal für weitere Aufgaben Zeit zur Verfügung. Verfügungszeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil für pädagogisches Arbeiten. Sie dient zur Vor- und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit, Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen, Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten, Schreiben von Beurteilungen, Zusammenarbeit mit medizinischen, pädagogischen und psychologischen Fachkräften, Kooperation mit der Schule, Fallbesprechungen, Vorbereiten von Festen und Feiern, Dokumentation und Auswertung von Beobachtungen, Verwaltungsaufgaben, Reinigungsarbeiten u. v. m.

Das Gesamtteam trifft sich einmal wöchentlich zur Dienstbesprechung und einmal im Jahr (Ende August) zu einer zwei- bis dreitägigen Planungstagung. Die Inhalte dieser Besprechung variieren je nach Bedarf. Teil einer Besprechung können sein: Organisatorische Fragen - konzeptionelle Änderungen - Impulse oder inhaltliche Fragen z. B. über Elternarbeit, Öffnung der Einrichtung, neue pädagogische Strömungen, Projekte, Rahmenthemen, Fallbesprechungen, Aufgabenverteilung, Trägerinformationen usw..

Regelmäßige Besprechungen bieten die Möglichkeit, die Arbeit zu reflektieren, zu planen und Informationen auszutauschen.

Darüber hinaus haben die Mitarbeiterinnen die Aufgabe, sich innerhalb der Gruppen in regelmäßigen Gesprächen über anliegende Fragen auszutauschen.

 
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  8.4 Fortbildungen  
 

Grundsätzlich ist für die Arbeit im Kindergarten eine Vertiefung der pädagogischen Grundqualifikationen durch Fort- und Weiterbildung und Aneignung von Fachwissen notwendig. Jede pädagogische Mitarbeiterin hat das Recht und die Pflicht, sich regelmäßig mit neuen pädagogischen Erkenntnissen vertraut zu machen und sich weiter zu qualifizieren. Flexibilität und Bereitschaft für Neuerungen in der pädagogischen Arbeit müssen vorhanden sein, um eine offene, an den Kindern orientierte Planung zu verwirklichen. Auch Erzieherinnen sollen sich selbst als "Lernende" verstehen. Fortbildungsinhalte sollen nicht im Widerspruch zur Konzeption der Einrichtung stehen, sondern auf dieser aufbauen und sie weiterentwickeln. Jeder Mitarbeiterin stehen bis zu 8 Fortbildungstage im Jahr zur Verfügung. Die Fortbildungen müssen vom Träger und der Leiterin genehmigt bzw. angeordnet werden. Die Inhalte der Fortbildungen werden dem Team mitgeteilt und nach Möglichkeit in der Kindergartenarbeit umgesetzt.

 
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  9 Ziele pädagogischer Arbeit und Begründung  
 

Auf der Grundlage des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG), und des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes (PeP), stehen neben der Entwicklung und Förderung der Basiskompetenzen, die Förderung kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Unser oberstes Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Kindes. Darauf gründet die Pädagogik für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern.

Folgende drei Bereiche, die in Verbindung stehen und sich gegenseitig beeinflussen, gehören zur Persönlichkeitsentwicklung:

Die Förderung aller drei Kompetenzbereiche soll dazu beitragen, daß sich das Kind in seiner Persönlichkeit entfalten und entwickeln kann. Ein Kind mit gestärkter Persönlichkeit hat die Chance Lebensaufgaben und Anforderungen besser bestehen und meistern zu können.

 
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  10 Umsetzung der pädagogischen Ziele im Kindergartenalltag  
  10.1 Grundhaltung des pädagogischen Personals  
 

Vor aller Methode ist eine vertrauensvolle Beziehung und gutes Einvernehmen mit den Kindern unerläßlich. Deshalb basiert unser Umgang mit den Kindern auf partnerschaftlich -demokratischen Prinzipien.

Das heißt für uns:

  • Das Kind so anzunehmen, wie es ist, es unabhängig von seinem Tun wertschätzen

  • Die Stärken eines Kindes erkennen. Wird es in seinen Fähigkeiten und seinem Selbstwert bestärkt, erlebt es ein Scheitern nicht als Schwäche, sondern als Herausforderung

  • Die Bedürfnisse der Kinder erkennen und dementsprechend handeln

  • Eine vertrauensvolle, freundschaftliche Beziehung zu den Kindern aufzubauen und zu pflegen

  • Vorbild im täglichen Miteinander zu sein

  • Die Kinder in Planung und Gestaltung des Alltags einzubeziehen

 
 

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  10.2 Beobachtung  
 

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen ist Bestandteil des erzieherischen Alltags und bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln im Kindergarten. Die Ergebnisse von Beobachtungen über Entwicklungsverläufe der Kinder sind u. a. auch Grundlage für Gespräche mit Eltern evtl. Schule und Fachdiensten. Als geeignete Hilfsmittel dienen Beobachtungsbögen und Dokumentationen.

 
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11 Mögliche Formen unserer pädagogischen Arbeit

 
 

11.1 Spiel

 
 

Seit September 2005 ist der Bay. Bildungs- und Erziehungsplan für alle bayerischen Kindergärten, Kindertagesstätten und Horte bindend. Der Plan unterstreicht den Wert frühkindlicher Bildung und die Wichtigkeit hochwertiger pädagogischer Arbeit. Das Spiel ist und bleibt aber weiterhin pädagogisches Grundprinzip.

Auszug aus der AVBayKiBiG §14: „Das pädagogische Personal hat die Aufgabe dafür zu sorgen, daß die Kinder die Bildungs- und Erziehungsziele vor allem durch angeleitetes und freies Spiel erreichen.“

Das Spiel ist also eine wichtige Methode für alle Bereiche der Kindergartenarbeit und durchdringt somit alle Schwerpunkte und Lernbereiche. Es bildet die Grundlage dafür, daß wir unsere Ziele erreichen.

Für das Kind ist Spiel nicht Spielerei, sondern die ihm angemessene Form:

  • Seine Umwelt zu erkunden und sich mit ihr aktiv auseinander zu setzen

  • Seine sozialen, geistigen, motorischen und emotionalen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben

  • Seinen Lebensrhythmus zu finden und das Erlebte zu verarbeiten

  • Seine Lernfreude und Leistungsfähigkeit zu entwickeln und zu unterstützen

  • Den Raum der Freiheit und des Glücks zu erleben

 
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  11.2 Freispiel  
 

Das Freispiel ist die Zeit im Tagesablauf, in der das Kind den Spielpartner, das Material, den Ort und den Zeitumfang auswählen und seine eigenen Ideen allein oder mit anderen Kindern verwirklichen kann. Dem allgemeinen Entwicklungsstand des Kleinkindes entspricht die Regelung, dass das Freispiel einen zeitlich viel größeren Raum einnimmt als das gezielte Angebot.

Während der Freispielzeit hat das Kind ein breites Feld, verschiedene Verhaltensmöglichkeiten in bestimmten Situationen spielerisch auszuprobieren und so die Vielfalt an möglichen Verhaltensweisen und Reaktionen kennen zu lernen.

Die Kinder entscheiden während der Freispielzeit eigenständig, wie lang, mit wem und wie sie spielen möchten.

Das Freispiel bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Phantasie zu entwickeln und ihre individuellen Fähigkeiten zu entdecken. Die Kinder fühlen sich ernst genommen und mit einbezogen, wenn ihre Ideen in der jeweiligen Situation aufgegriffen und umgesetzt werden. Das Spiel wird lebendiger, interessanter, macht mehr Spaß und verläuft nicht nach einem vorgefertigten Plan oder Schema.

Großen Anklang findet dabei das Rollenspiel während der Freispielzeit. Die Kinder agieren in kleinen Grüppchen miteinander, verwenden die dafür bereitgestellten Utensilien (Kleider, Tücher usw.) und leben intensiv ihre dargestellten Rollen aus.

Von den Erzieherinnen fordert die Freispielzeit ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Phantasie und Flexibilität.

(Prof. Dr. Th. Hellbrügge, Das sollten Eltern heute wissen, Kindler, München)
"Der Öffentlichkeit ist viel zu wenig bekannt, daß Spielen eine wesentliche Voraussetzung für die menschliche Reifung darstellt. Der Mangel an Spielraum und Spielzeit kann zu empfindlichen Störungen der kindlichen Entwicklung führen. Durch das Spiel werden die schöpferischen Kräfte des Kindes geweckt, seine körperliche Geschicklichkeit gefördert und seine Sinne geübt. Durch das Spiel werden Phantasie und Nachdenken angeregt, Urteilskraft und Willenskraft ausgebildet."

 
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  11.3 Angebote während der Freispielzeit  
 

Angebote während der Freispielzeit sollen die Kinder motivieren, aus eigenem Antrieb daran teilzunehmen. Meist können die Kinder hier mit der Erzieherin Angebote in Anspruch nehmen, die in der Gesamtgruppe nicht so gut möglich sind. Das bezieht sich z. B. auf Bastelangebote, freies Malen mit Wasserfarben, Weben, Spiele usw. Sie sollen dem Kind helfen, sich auch für Neues und Unbekanntes zu interessieren. Durch die verschiedensten Anregungen mit Naturmaterialien, didaktischen Spielmaterialien, Materialien aus dem täglichen Lebensbereich wie Schachteln, Rollen, Papier, Wolle usw. und der kindgerechten Raumgestaltung fördern und unterstützen wir das Spielverhalten der Kinder.

 
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  11.4 Gezielte Angebote  
 

Regelmäßig, dem Alter entsprechende Beschäftigungen sollen das Kind allmählich zur konzentrierten Auseinandersetzung mit einer Sache führen, denn Konzentration und Ausdauer sind Fähigkeiten, die erlernt werden können. Im gezielten Angebot liegt der Schwerpunkt darin, daß sich das Kind über einen begrenzten Zeitraum konzentriert und daß es lernt, seine eigenen Wünsche aufzuschieben. In verantwortungsbewußt durchgeführten Beschäftigungen, geordnet und sich langsam steigernd, aber immer lustbetont, werden dem Kind bestimmte Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt, die Voraussetzung zu Lebensbewältigung sind. Solche Angebote finden in der Gesamtgruppe, Kleingruppe und wenn möglich, als Einzelförderung statt. Die angeleiteten Beschäftigungen werden von uns methodisch vorbereitet und mit den Kindern spielerisch umgesetzt. Zu gezielten Beschäftigungen gehört in unserer Einrichtung z. B. das Gestalten mit Ton, Begegnung mit Kunst, Bewegungserziehung, Betrachten von Bilderbüchern, Experimente, Lieder singen, Erproben von Rhythmus und Musikinstrumenten usw.

 
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  11.4.1 Gezielte Angebote für Vorschulkinder  
 

Der Gesetzgeber hat die pädagogische Vorstellung der "ganzheitlichen Erziehung und Bildung" zur Grundlage der Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten gemacht. Damit ist ausgedrückt, daß das pädagogische Arbeitsfeld des Kindergartens weiter gesteckt ist, als das der Schule. Vorverlagerte, schulbezogene Leistungsanforderungen werden in unserer Einrichtung nicht vom Kind gefordert.

Aufgabe der Tageseinrichtung ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf den Übergang zur Schule vorzubereiten. Sie beginnt am Tag der Aufnahme in den Kindergarten; sie steht in den ersten Jahren nicht im Vordergrund, schwingt aber im Hintergrund stets mit. Sie bezieht sich auf die Stärkung der Basiskompetenzen und auf die Entwicklung schulnaher Kompetenzen, auf denen die Schule aufbauen kann z. B. Sprachentwicklung, Begegnung mit der Schriftkultur, Kreativität, Interesse, Vorfreude und damit Bereitschaft zu wecken, ein Schulkind zu werden.

Deshalb fordert die Pädagogik, daß das Lernen für die Kinder ohne angstmachende Leistungsforderungen möglich sein muß. Klare Unterschiede zwischen Kindergarten und Schule sind wichtig, um die Kinder in ihrem Lern- und Entwicklungsfortschritt anzuregen.

Wir arbeiten nach diesem Prinzip und fördern die Kinder individuell. Unser Ziel ist es, dem Alter entsprechend spezielle Aufgaben und Inhalte anzubieten, die dem Kind die Möglichkeit geben, sich nach und nach zu einer immer selbständigeren Persönlichkeit zu entwickeln. Und neben seinen intellektuellen Fähigkeiten auch - und das ist in unserer Zeit ganz besonders wichtig - seine sozialen Empfindungen und Fähigkeiten zu entwickeln. Die Bereiche des kognitiven und des emotionalen Lernens müssen in der Erziehung des Kindes von Anfang an gleichgewichtig nebeneinander stehen, wenn eine ausgewogene und harmonische Persönlichkeit heranwachsen soll.

"Die körperlichen Voraussetzungen (z. B. Entwicklungs- und Gesundheitszustand), geistige Voraussetzungen (z. B. Wahrnehmung, Lernen, Denken), die motivationalen, sozialen Voraussetzungen (z. B. Anstrengungsbereitschaft, Verhalten in der Gruppe) sind wichtig für die Schulreife." (aus: Das ökologisch-systemische Schulreifemodell, Schulpsychologischer Dienst der Stadt Nürnberg).

 
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  11.5 Sing-, Spiel- und Gesprächskreis  
 

Gerade für die sprachliche Kommunikation im Elementarbereich stellt der Sing-, Spiel- und Gesprächskreis eine dominante Arbeitsform dar. Wir singen Lieder und musizieren, lernen Fingerspiele, üben Sing- und Kreisspiele und führen Gespräche. Diese Zeit ist wichtig, um Gruppenbewußtsein und Gemeinschaftssinn zu fördern und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Der Blickkontakt der Gruppe untereinander ist gegeben. Einer kann auf den anderen eingehen und hat die Möglichkeit mitzumachen. Auf jeden Fall ist das Kind immer in der Gruppe und am Ort des Geschehens.

 
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  11.6 Gruppenübergreifende Angebote  
 

Gruppenübergreifende Angebote, geplant oder spontan, sind Angebote an die Kinder der anderen Gruppe, sich anzuschließen.

Kinder brauchen einerseits die feste Bindung in einer Gruppe und ebenso das Loslassen. Die Öffnung der Gruppen, z. B. das Spielen im Foyer des Kindergartens oder die Teilnahme an Neigungsgruppen, ermöglicht den Kindern erweiterte Räumlichkeiten und mehr Kontakte zu den Kindern und Erwachsenen der anderen Gruppe. Sie können Freunde treffen, finden anderes Spielmaterial und weitere Spielmöglichkeiten. Durch den erweiterten Handlungsspielraum wird die Entwicklung der drei Kompetenzen besonders gefördert.

 
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  11.7 Projektarbeit  
 

Erzieherinnen beschäftigt fortwährend die Frage: „Wie können wir die Arbeit gestalten und planen, damit sie sich möglichst nah an der Lebenswelt der Kinder orientiert?“ Projektarbeit ist eine methodische Umsetzung des Situationsansatzes. Dabei handelt es sich um Pläne, Vorhaben und Probleme, an deren Bearbeitung sich bestimmte Gruppen aktiv beteiligen. Im Gegensatz zu vorgefertigten Programmen, in denen der Erwachsene bestimmt, was aus seiner Sicht lernenswert erscheint, entscheiden hier die Kinder über die Inhalte. Aus lernpsychologischer Sicht ist dies ein optimaler Weg, neue Informationen im Zusammenhang mit vorhandenem Wissen abzuspeichern. In Projekten wird ein Thema von vielen Seiten beleuchtet und die Kinder können sich intensiv mit dem Bereich beschäftigen, der sie besonders interessiert. Für die Erzieherinnen ist die Planung eines Projektes nicht immer einfach. Sie fertigen einen Entwurf an und müssen nach vielen Seiten offen bleiben – es gilt, das Projekt den Fragen der Kinder anzupassen.

Aus der Projektarbeit ergeben sich lehrreiche Prozesse, ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“

 
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  11.8 Gemeinsame Aktionen mit und ohne Eltern  
 

Wir Dazu gehören verschiedene Aktionen und Feiern im Jahreskreis z. B. Ausflüge, Kreativangebote „Vater – Kind – Töpfern“, Aktion Gartengestaltung, Kunstprojekte, Faschingsfete, Abschlußfest, Theaterbesuche, projektbezogene Aktionen mit Eltern und Kindern, Kindergottesdienst usw.

Die Feste des Kirchenjahres sind Bestandteil der Kindergartenarbeit und haben dabei ein besonderes Gewicht z. B. Advent, Weihnachten, Ostern, Erntedank, St. Martin, u. a.

Die Gestaltung von Festen und Aktionen wird jährlich neu überdacht und möglichst abwechslungsreich ausgerichtet.
Der Geburtstag jedes Kindes wird in der Kindergartengruppe gefeiert. Es liegt im Ermessen der jeweiligen Erzieherinnen, wie sie diesen Tag für die Kinder zu einem Festtag werden lassen.

 
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  12 Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche  
  12.1 Religiöse Erziehung  
 

Zum menschlichen Leben gehört die religiöse Dimension. Religion und religiöse Erziehung beginnen nicht erst dann, wenn im Kindergarten religiöse Fragen ausdrücklich aufgenommen oder wenn bestimmte Geschichten erzählt, Lieder gesungen und Gebete gesprochen werden. Religiöse Erziehung, wie wir sie verstehen, beginnt bereits etwa beim Umgang mit der Zeit und mit den Zeiten des Lebens, bei der Gestaltung der Räume und des Lebensraums Kindergarten. Wir versuchen den Kindern die Botschaft des Evangeliums zu vermitteln. Dies bedeutet aber nicht die mechanische Übermittlung von religiösen Grundkenntnissen, Lehrsätzen und Glaubensformeln, sondern dies geschieht durch die Integration der Religionspädagogik in die alltägliche pädagogische Arbeit. Aus unserer Sicht hat Religion mit Sinn- und Wertfragen zu tun - mit Fragen, wie sie in jedem Leben, bei Kindern und Erwachsenen auftreten können: "Wer bin ich?" "Existiert Gott?" usw.

Wir wollen den Kindern helfen, lebendige Erfahrungen mit dem Glauben zu machen, wie etwa Annahme, Liebe, Geborgenheit, Vertrauen, Verständnis, Vergebung, Neuanfang.

Worauf soll diese religiöse oder christliche Erziehung hinauslaufen?

Es ist uns wichtig, daß das Kind ein Mensch wird, der fähig ist, zu lieben und sich für andere einzusetzen. Es soll sich als Gottes Kind verstehen lernen und für die Schöpfung Verantwortung übernehmen. Wichtig ist, daß es später nicht einfach nachahmt, was andere ihm vormachen, sondern ein eigenes Gewissen entwickelt, zu eigener Gefühlsfähigkeit und Verantwortungsfähigkeit kommt und dadurch seinen eigenen Weg findet. Wichtig ist, daß es von seiner Angst immer wieder freikommt und Zuversicht gewinnt. Oder, daß es staunen kann über alles Große und Geheimnisvolle im Leben; daß es Ehrfurcht empfindet, wo andere Leute nichts Besonderes sehen, daß es nachdenkt, wo andere gedankenlos über ihre Erfahrungen hinwegleben. Daß es glücklich wird, das heißt, im Einklang lebt mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit dem, der es in dieses Leben hineingestellt hat.

Das Kind soll im Zusammenwirken aller Gelegenheit haben, durch Geschichten, durch das Feiern von christlichen Festen und Kindergottesdiensten mit dem christlichen Glauben und seinen Traditionen und Wurzeln vertraut zu werden. Die Feste des Kirchenjahres und die dazugehörenden biblischen Geschichten, Gebete und Lieder sind Bestandteil der Kindergartenarbeit.

Weiter sind christliche Verhaltensweisen wie Liebe, Nächstenliebe, Versöhnung, Toleranz, Teilen, Gemeinschaft, Gottvertrauen, Dankbarkeit und Rücksichtnahme Werte, welche die Kinder im alltäglichen Miteinander erfahren und erleben.
Unser Ziel besteht in einer auch in religiöser Hinsicht anregungsreichen Umwelt, die von den Kindern selbst angenommen und aufgenommen werden muß, was immer auch situationsbezogen geschehen wird.

Unterschiedliche religiöse oder ethnische Überzeugungen sowie Traditionen und Moralvorstellungen hinsichtlich der Art der Lebensführung werden geachtet.

 
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  12.2 Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte  
 

Beziehungs- und Liebesfähigkeit

In einer anheimelnden Atmosphäre und in sicherheitsvermittelnden Beziehungen erfahren die Kinder durch Beachtung und Anerkennung, sich selbst zu lieben und wertzuschätzen, sie lernen, ein Selbstwertgefühl zu entwickeln. So lernen sie, ihren eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, eine verantwortungsvolle Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen und ein Gruppengefühl heranzubilden.
Liebesfähigkeit schließlich meint die Liebe zum Leben und die Empfindsamkeit und Fürsorge für sich und andere.

Gefühlswahrnehmung, Gefühlssteuerung und Ausdruck

Kinder, welche die Möglichkeit haben, ihre unterschiedlichen Gefühle wie Freude, Trauer, Angst und Wut auszudrücken und zu äußern, entwickeln die Fähigkeit, sie besser wahrzunehmen und mit ihnen umzugehen. Dies ist nur möglich, wenn den Kindern hierzu der entsprechende Freiraum geschaffen wird und Hilfestellung und Anregungen von Seiten der Erzieherinnen angeboten werden. In unseren Kindergruppen gibt es Gefühlsäußerungen, Konflikte, auch heftige Emotionen sowie Auseinandersetzungen. Die Kinder lernen, diese zu verarbeiten, damit umzugehen oder sie zu akzeptieren.

Im täglichen Umgang miteinander, z. B. beim Spiel oder gemeinsamen Essen, erlebt das Kind sich als Teil einer Gemeinschaft und lernt auch die Interessen und Bedürfnisse anderer zu berücksichtigen. Die Kinder machen die Erfahrung, dass auch Enttäuschungen ertragen werden müssen und dass eigene Bedürfnisse manchmal zugunsten der Gemeinschaft zurückgestellt werden müssen.
 

Sozialverhalten

Die Erziehung zum Sozialverhalten war schon immer ein Schwerpunkt der Kindergartenarbeit und für unsere Einrichtung von besonderer Bedeutung. Allgemein erleben Kinder im Kindergarten eine Gemeinschaft außerhalb der Familie. Zum Zusammenleben in Gruppen gehören bestimmte Fähigkeiten, die erst durch Erfahrungen gewonnen werden können. Zum Beispiel: Kooperationsbereitschaft, Absprachen von Interessen, das Durchsetzen von Bedürfnissen, die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer. Das soziale Lernfeld stellt hohe Ansprüche an die wachsende Gemeinschaftsfähigkeit der Kinder und findet deshalb in unserem Kindergarten große Beachtung. Dabei geben wir den Kindern Zeit, sich von ihrer entwicklungsbedingten Egozentrik zu mehr Sozialverhalten zu entwickeln. Wir lassen die Kindern Erfahrungen sammeln, begleiten und unterstützen sie in ihrem Handeln, geben Hilfestellung und setzen Grenzen.

Entfaltung der Kontaktfähigkeit

Im Kindergarten haben die Kinder die Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen. Z. B. im Spiel und im Umgang miteinander, treten die Kinder in Kontakt, reden miteinander, finden Spielpartner und Freunde. Durch Aktionen wie Sing- und Spielkreis, gemeinsame Mahlzeiten und Ausflüge, Arbeitsgemeinschaften wird ein "Wir-Bewusstsein" erlebt. Ebenso werden Kontakte zu allen im Kindergarten durch eine relativ offene Gruppenarbeit und gruppenübergreifende Angebote gepflegt.
Die pädagogischen Fachkräfte helfen den Kindern dabei, indem sie sich offen und wertschätzend verhalten, mit den Kindern über soziales Verhalten sprechen und neuen Kindern in der Gruppe bei der Kontaktaufnahme Hilfestellung geben.

Zusammenarbeit und Mitverantwortung in der Gruppe

In allen Gruppen treten Konflikte auf, die situationsangepasste Lösungen erfordern. Mit Unterstützung der Erzieherin lernt das Kind, kompromissbereit zu handeln und vereinbarte Regeln des Kindergartenalltags anzuerkennen und einzuhalten. Methodisch bieten sich für diese Gespräche Kleingruppenbesprechungen und Gespräche mit der gesamten Gruppe an. Die Kinder treffen sich mit ihren Erzieherinnen und besprechen einen anstehenden Konflikt, finden Lösungsmöglichkeiten und treffen Gruppenregeln. Abstimmungen innerhalb der Gruppe prägen auch das demokratische Verhalten. Außerdem werden den Kindern altersgemäße Verpflichtungen übertragen, wobei sie eine gewisse Selbständigkeit und Mitverantwortung für die Gruppe übernehmen sollen.

Einüben von tolerantem und demokratischem Verhalten

Kinder sollen Meinungen, Ideen und Vorschläge anderer anhören und achten. Jede Meinung ist wichtig und darf geäußert werden. Es ist außerdem wichtig, dass Mehrheitsentscheidungen anerkannt und akzeptiert werden. Kinder, die ihre Ansprüche vertreten und durchsetzen können, gleichzeitig aber auch bereit sind, ihre Wünsche zugunsten anderer zurückzustellen, wenn es dafür einsichtige Begründungen gibt, werden sich in der Gruppe oder in einem Team konstruktiv, kompromissbereit und demokratisch verhalten können. Projektthemen wie z. B. das Jahresthema "Generationen" vertiefen auch die Toleranz der Kinder gegenüber anderen Menschen.

Durch die Altersmischung der Kinder werden die größeren Kinder von uns angehalten, den Kleineren beizustehen und ihnen behilflich zu sein. Das beinhaltet auch kleinere Aufgaben, wie das Schuhe binden, Einbeziehen in das Spiel und die Fürsorge für die Kleineren und Schwächeren. Verpönt sind dabei z. B. körperliche Übergriffe. (Dies wurde in Gruppengesprächen herausgearbeitet und als allgemeine Gruppenregel aufgestellt).

Bedeutung von Regeln und Grenzen

Im Leben von Gruppen gibt es Regeln und Grenzen, um ein soziales Miteinander zu gewährleisten. Regeln geben den Kindern und den Erwachsenen Orientierung und Sicherheit für das Verhalten.

Damit ein konfliktarmes Miteinander möglich ist, werden mit den Kindern gemeinsam Regeln und Absprachen getroffen. Die Regeln sind kindgemäß und klar formuliert. Die Folgen einer Regelverletzung müssen den Kindern bekannt sein. Auf die Einhaltung von Regeln wird geachtet. Auf Grenzüberschreitungen wird mittels abgesprochener Konsequenzen Einhalt geboten. Konsequent zu sein hat nichts mit Demütigung der Kinder zu tun. Grenzen setzen und konsequent sein gründet auf gegenseitiger Achtung. Kinder zu achten zieht nach sich, auch von Kindern die Achtung zu erwarten, die man ihnen entgegenbringt.

Zusätzlich gibt es je nach Situation individuelle Absprachen.

In unserm Kindergarten gibt es Regeln und Absprachen, an die sich alle verbindlich halten sollen.

  • höflich zueinander sein, bedanken, grüßen, Rücksicht nehmen

  • Erwachsene wie Kinder halten Ordnung im Haus und achten auf Sauberkeit z. B. schmutzige Schuhe abstreifen, Abfall in den Mülleimer

  • Im Freigelände gilt: die Blumen, die Bäume, die Kinder, die Tiere und die Kunstwerke: „Alles und jeder hat seinen Platz im Garten, den wir respektieren“,

  • Keine Gewalt im Kindergarten

  • die gültigen Regeln in den verschiedenen Spielbereichen beachten

  • Die Regeln haben sich aus sozialen Gegebenheiten herausgebildet, haben aufsichtspflichtrechtliche oder pädagogische Hintergründe.

Leitsatz: „Soviel Freiheit wie möglich soviel Grenzen wie nötig!“

 
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  12.3 Sprachliche Bildung und Erziehung  
 

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg sowie für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Sprache ist das typische Ausdrucks- und Verständigungsmittel und stellt mit dem Denken eine funktionelle Einheit dar. Wenn ein Kind Anerkennung seines gegenwärtigen Sprachverhaltens erfährt und seinem Mitteilungsbedürfnis Raum gegeben wird, wird es Freude am Sprechen finden und bereit sein, sprachliche Anregungen aufzunehmen. Im Kindergartenalltag bieten sich viele Ansatzpunkte wie z. B. beim Singen, Reimen, beim Geschichten hören und erzählen, im Gesprächskreis beim freien Erzählen, im Rollenspiel und mit Bilderbüchern den Wortschatz des Kindes zu erweitern, Begriffe zu vertiefen und seine sprachliche Ausdrucksfähigkeit zu steigern. Der Umgang mit Reimen, Wortspielen und Gedichten soll zur Entwicklung eines differenzierten phonologischen Bewußtseins anregen.

Für Kinder mit Migrationshintergrund, die bilingual erzogen werden, findet im Kindergarten in Zusammenarbeit mit der Grundschule der Vorkurs Deutsch statt. Dieser ist eine Form der Sprachförderung für Kinder mit speziellem Bedarf.

 
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  12.4 Medienbildung und -erziehung, Informationstechnische Bildung  
 

Kinder wachsen von Geburt an mit Medien auf. Ziel ist, die Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten von alltäglichen informationstechnischen Geräten und von Medien in ihrer Lebenswelt kennen zu lernen. Außerdem sollen sie durch einen sachgerechten, kritischen und verantwortlichen Umgang Medienkompetenz erreichen. Der angemessene Umgang mit Medien muß gelernt werden. Für die Benutzung von z. B. Kassettenrecorder, Video oder PC usw. gelten mit den Kindern vereinbarte Regeln. Die Medienbildung und Medienerziehung ist nicht einzeln oder getrennt von anderen Bildungs- und Erziehungsbereichen zu sehen. Der Einsatz von Medien wird bei Bedarf in die alltägliche Kindergartenarbeit sinnvoll eingebunden. Die Kinder sollen dadurch erkennen, daß sie mit Hilfe von Medien Informationen abrufen und sie als hilfreiches Werkzeug benutzen können.

 
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  12.5 Mathematische Bildung  
 

Mathematische Bildung erlangt in der heutigen Wissensgesellschaft zentrale Bedeutung. Für die Entwicklung mathematischer Kompetenzen der Kindergartenkinder stehen im Vordergrund nicht das kognitive Lernen mathematischer Inhalte, sondern spielerische und ganzheitliche Lernerfahrungen in Bezug auf Mathematik. Die Umsetzung muß dem Alter entsprechend und damit praktisch und konkret, mit allen Sinnen und spielerisch erfolgen. Dabei ist zu beachten, daß vieles, was Kinder im Alltag erleben und verrichten, vieles mit dem Kinder spielen und was sie bearbeiten, bereits mathematische Grunderfahrungen beinhalten.

Die Mathematik und insbesondere Zahlen, geometrische Formen und Mengen lassen sich überall entdecken z.B. der Teller, der Ball, die Uhr – all diese Dinge sind rund, es sind Kreise. Das Buch, die Bilder der Baustein sind Quadrate und haben vier Ecken.

Im Kindergartenalltag sind mathematische Inhalte in vielen herkömmlichen Angeboten enthalten. Z. B. Zählen der anwesenden Kinder im Morgenkreis (wie viele sind da, wie viele fehlen?). Tisch- und Würfelspiele, Zuordnungs-, Fädel- und Sortierspiele, Fingerspiele, Reime und Abzählverse, rhythmische Spielangebote, sportliche Aktivitäten und Wettspiele machen Kindern die Welt der Mathematik sichtbar und täglich erfahrbar.

 
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  12.6 Naturwissenschaftliche und technische Bildung  
 

Laut Bildungsplan sollen Kinder lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten Natur zu verstehen und selbst Experimente durchzuführen. Sie sollen lebensweltbezogene Aufgaben bewältigen können, die naturwissenschaftliche oder technische Grundkenntnisse erfordern.

Das Forschungsinteresse der Kinder gilt in diesem Alter vor allem dem Wasser, der Luft, der Erde, dem Feuer, dem Wetter bis hin zu fernen Welten, aber auch den Funktions- und Gebrauchsmöglichkeiten technischer Geräte. Sie haben Spaß und Freude am Beobachten, Experimentieren und Forschen.

Projektthema: „Ein Weltall voller Wunder“
Vergleichen der Planeten, große und kleine Planeten, welche Namen haben sie?
Bilder über das Sonnensystem sammeln. Astronautenprüfung ablegen.
Fantasiereise zur Milchstraße. Gibt es auf anderen Planeten Leben? Was ist
Sauerstoff? u. v. m.

 
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  12.7 Umwelt und Naturbewußtsein  
 

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt gerade für Kinder zunehmend an Bedeutung. Ihnen gehört die Zukunft und sie sollen nach und nach eine Bereitschaft zu umweltbewußtem und umweltgerechten Handeln entwickeln und damit erkennen, daß sie Verantwortung für die Umwelt übernehmen können.

Umweltbildung und -erziehung im Elementarbereich nimmt traditionell ihren Ausgang von der Naturbegegnung und von Erlebnissen mit Tieren und Pflanzen. Die Natur regt in hohem Maße zur Fantasie und Kreativität an. Unser Ziel ist es, das Interesse der Kinder an der Umwelt und an Naturvorgängen zu wecken. Wir möchten ihnen daher möglichst viele Gelegenheiten geben, sie ins Staunen über die Schönheit und Vielfalt von Flora und Fauna zu versetzen. Sie sollen dabei Einsichten in elementare Sinn- und Sachzusammenhänge gewinnen und eine Beziehung zu Pflanzen und Tieren aufbauen, um sie mit Fürsorglichkeit und Achtsamkeit zu behandeln.

Die Kinder sollen lernen, Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Sie sollen ein Verantwortungsgefühl entwickeln und bemüht sein, auch in Zusammenarbeit mit anderen, die Umwelt zu schützen und sie auch noch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Die Lage unseres Kindergartens sowie das großzügige, naturnahe Außengelände mit Obst- und Nußbäumen, Beerensträuchern, Gartenfrüchten, Gewürzpflanzen, Blumen u. v. m. ist ein ideales Lern- und Erlebnisparadies für die Kinder. Die geschützte Naturhecke bietet für viele Vögel, Insekten und andere Tiere einen natürlichen Lebensraum und für unsere Kinder herrliche Beobachtungsmöglichkeiten.

Im Alltagsgeschehen des Kindergartens läßt sich umweltbezogenes Denken und Handeln in vielfältiger Weise integrieren, z.B. Obst und Früchte ernten und verwerten, sensibler Umgang mit Lebewesen, Achtsamkeit für Lebensmittel und andere Konsumgüter, Mülltrennung - Müllvermeidung, Gebrauch des Trinkwassers usw.

Leitsatz unsererseits:
"Die Kinder sollen das Bewußtsein bekommen, daß die Natur von uns Menschen geschützt werden muß und wir mit ihr behutsam umgehen müssen."

 
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  12.8 Ästhetische, bildnerische, kulturelle Bildung und Erziehung  
 

Ästhetische Bildung und Erziehung hat immer auch mit Kunst und Kultur zu tun. In der Beschäftigung mit Kunst und Kultur entfalten Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential und ihr Urteilsvermögen und lernen nicht nur eigene, sondern ungewohnte künstlerische Ausdrucksformen kennen und schätzen.

Kreativität ist die Fähigkeit, im Denken neue, auch unerwartete und überraschende Wege zu gehen. Die Kreativität von Kindern stärken heißt auch, ihnen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen.

Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Jedes Kind muß die Möglichkeit haben, seine Individualität unabhängig von seiner geistigen und körperlichen Entwicklung ausdrücken zu können. Kinder zeigen uns mit ihren bildlichen Äußerungen ihre Sicht der Welt und interpretieren sie in „künstlerischer Freiheit“.

Im spielerischen Umgang mit Materialien wie Farben, Formen, Gerüchen und Eindrücken werden sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit und die motorische Geschicklichkeit gefördert. Dies ist die Basis für das Entdecken und Erfinden von Neuem und somit für jeden kreativen Prozeß.

Unter dem Begriff "Kreativität" verstehen wir nicht nur bildnerisches und konstruktives Gestalten, sondern auch darstellendes Spiel, Musizieren, Tanzen, Singen sowie Hinführen zu ästhetischem Empfinden.

Beim bildnerischen und darstellenden Gestalten erfährt das Kind Wertschätzung, Anerkennung, Spaß, Freude und Gestaltungslust.

Haben die Kinder erst einmal eine Vorstellung über ihre eigenen Gestaltungsmöglichkeiten gewonnen, können sie sich auch mit Kunst und anderen Kulturkreisen auseinandersetzen.

Förderung von Kreativität bei Kindern bedeutet für das pädagogische Personal:

  • differenzierte Fachkompetenz im gestalterischen Bereich

  • Freude an schöpferischer Arbeit mit Kindern

  • Offene, neugierige Erwachsene mit einer wertschätzenden Haltung auch für das Kleine, Unscheinbare und scheinbar Alltägliche helfen den Kindern, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten

  • Entscheidend für kreatives Arbeiten mit Kindern ist die Balance zwischen unterstützender Einflußnahme und dem Gewährenlassen

  • Kindern Freiraum und Zeit lassen, Dinge zu „be-greifen“

Umsetzung im Kindergarten

  • Wir legen im gestalterischen Bereich sehr viel Wert auf kindereigene Kreationen, ohne Einsatz von Schablonen bei themenbezogenen und freien Arbeiten.

  • Einsatz vielfältiger und auch zeitaufwendiger Techniken zur freien und gezielten Beschäftigung z. B. Modellierarbeiten mit Ton frei oder nach vorgegebenen Themen. (Im Kindergarten befindet sich ein Brennofen)

  • Druck- und Spritztechniken, Seidenmalerei, Arbeiten an der Werkbank, Verarbeitung wertloser Materialien, Material zur freien Verfügung

  • Kindergarten als Begegnungsort für Kunst und Musik

  • Wir legen Wert auf eine anregend gestaltete Umgebung, damit die Kinder die Möglichkeit haben, auszuprobieren, wo ihre individuellen Begabungen liegen.

  • Sie sollen freien Zugang zu Mal- und Bastelmaterialien haben

 
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  12.9 Musikalische Bildung und Erziehung  
 

Musikpädagogik im Elementarbereich beruht auf einem spielerischen, ganzheitlichen und prozeßorientierten Ansatz, der nicht auf das musikalische Ergebnis fixiert ist. Kinder begegnen mit Neugier und Faszination der Welt der Musik. Sie haben Freude daran, Geräuschen, Tönen und Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren sowie die Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen. Gehörte Musik setzen Kinder in der Regel spontan in Bewegung um.

Der Umgang mit Musik fordert und fördert die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Neben der Möglichkeit Emotionen und Stimmungen zum Ausdruck zu bringen, werden u. a. soziale Kompetenz, motorische Entwicklung, Körperbewußtsein, Sprache, Kulturverbundenheit, Gehör, Phantasie und Kreativität gefördert.

Dieses Verständnis von Musik und Musikalität fordert im Kindergartenalltag dazu auf, Musik täglich und vielseitig erlebbar zu machen.

Beispiele zur pädagogischen Umsetzung:

  • tägliches gemeinsames Singen

  • instrumentale Begleitung, Gitarre, Flöte

  • Rhythmusinstrumente wie Orff’sche Instrumente

  • Klanggeschichten

  • Tänze, Bewegungsspiele und Rhythmikangebote u. v. m.

 
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  12.10 Bewegungserziehung und Förderung  
 

Bewegung ist ein elementares Bedürfnis der Kinder. Sie ist neben Sprechen, Singen und Tanzen eines der wichtigsten Ausdrucksmittel und zugleich Grundlage ihrer Handlungsfähigkeit.

In der frühen Kindheit ist Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale, sprachliche und soziale Entwicklung und damit für die gesamte Entwicklung von herausragender Bedeutung.

Deshalb ist es für Kinder im Vorschulalter unverzichtbar, der natürlichen Bewegungsfreude Raum zu geben, das Wohlbefinden und die motorischen Fähigkeiten zu stärken. Dadurch erlangt es zunehmend Sicherheit in seiner Körperbeherrschung. Seine Wahrnehmungsfähigkeit sowie sein Gleichgewichtssinn werden durch körperliche Aktivitäten gefördert.

Praxisbeispiele:

  • Freies Gestalten von Bewegungsspielen

  • Offenes Bewegungsangebot im Sinn einer vorbereiteten Umgebung, welches die Kinder im Tagesablauf nutzen können z. B. Rutschbahn, Schaukel, Kletter- und Hangelmöglichkeiten, Schlittenfahren auf unserem Hausberg u. v. m.

  • Festgelegte und angeleitete Bewegungsangebote z. B. Turnstunden, Gesellschafts-, Sing- und Bewegungsspiele, Spaziergänge

  • Spezifische Bewegungsangebote z. B. Tanz, Rhythmik

Angesichts der veränderten Lebensbedingungen, unter denen Kinder heute aufwachsen, sollte Bewegung so oft wie möglich im Freien stattfinden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig auf entsprechend praktische Kleidung hinzuweisen.

Eine zusätzliche Möglichkeit seitens der Eltern, die Bewegungsentwicklung der Kinder positiv zu unterstützen wäre z. B. den Kindergartenweg zu Fuß zurück zu legen. Dies könnte zum Abbau von Spannungen und Aggressionen führen und zu innerer Ausgeglichenheit beitragen.

 
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  12.11 Gesundheitserziehung und Verhalten bei Gefahr  
 

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheit. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sie ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden.

Kinder sollen lernen, selbstbestimmt Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden und ihre Gesundheit und ihren Körper zu übernehmen. Dazu ist Voraussetzung entsprechend Wissen über gesundheitsbewußtes Leben und gesundheitsförderndes Verhalten zu vermitteln.

Dies umfaßt folgende Bereiche:

  • Bewußtsein, den eigenen Körper wahrzunehmen

    • Signale des eigenen Körpers wahrnehmen und damit umgehen lernen

  • Ernährung

    • Essen als Genuß mit allen Sinnen erleben

    • Das Gefühl von Hunger, Appetit auf etwas Bestimmtes und Sattsein erkennen

    • Sich eine Eßkultur und Tischmanieren aneignen

    • Wissen über gesunde Ernährung und die Folgen von ungesunder Ernährung erhalten

  • Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene

    • Vermittlung von Fertigkeiten für die richtige Mund- und Zahnpflege

    • Hände waschen nach dem Toilettengang, Nase putzen, Kleidungswechsel zum Schlafen,

    • Sauberhaltung von Spielzeug und Räumlichkeiten

  • Wohlbefinden stärken

    • Kennen lernen von Möglichkeiten, wirksam mit Belastungen umzugehen z. B. mit Angst, Streß, Ärger, Frustration

    • Sich Ruhe und Schlaf gönnen, wenn man müde und erschöpft ist

    • Gespür dafür entwickeln, was einem gut tut und der Gesundheit dient

  • Sexualität

    • Zu jedem Kind gehört irgendwann die Entdeckung, daß es Mädchen und Jungen auf der Welt gibt. Das Wahrnehmen der unterschiedlichen Körperlichkeit ist eine wichtige Phase im Selbstfindungsprozeß von Kindern. Die Lust am eigenen Körper ist Ausdruck der Sexualität des Kindes.

      Da pädagogische Arbeit einen Ausgleich sucht zwischen den Bedürfnissen der Einzelnen und den Bedingungen für ein angenehmes Zusammenleben mit anderen, wird es auch im Bereich der kindlichen Sexualität darum gehen, ein richtiges Maß zu finden. Dazu gehört situationsbezogen auf Fragen und Handeln der Kinder zu reagieren und nicht mit Verboten oder Mißbilligungen das Thema negativ zu besetzen. Unsicherheiten oder Hemmungen und die unterschiedlichen biografischen Erfahrungen sind zu respektieren und Verständigung untereinander zu suchen. Eine Verständigung ist selbstverständlich auch mit den Eltern anzustreben, da sie in diesem Fall nicht übergangen werden dürfen.

  • Sicherheit und Schutz

    • Mögliche Gefahrenquellen erkennen und einschätzen lernen

    • Grundwissen über richtiges Verhalten bei Unfällen und Feuer erwerben

    • Grundkenntnisse über sicheres Verhalten im Straßenverkehr entwickeln

    • Grundverständnis darüber erlangen, daß bestimmte Handlungen mit Konsequenzen für die Gesundheit verbunden sein können

 
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  13 Tagesablauf aus der Sicht eines Kindes  
 

Morgens wecke ich meine Eltern und wir frühstücken zusammen. Nachdem wir uns gewaschen und angezogen haben, mache ich mich mit meiner Mami oder meinem Papi auf den Weg in den Kindergarten. Am liebsten ist es mir, wenn wir zu Fuß gehen. Wenn ich dann da bin, freue ich mich schon auf meine Freunde und bin gespannt, was heute so alles los ist. Ein paar Kinder sind meist schon vor mir da; die mußten so früh aufstehen, weil Mami und Papi zur Arbeit mußten.

Manchmal gehe ich zum Maltisch. Hier gibt es ganz viele tolle Sachen z. B. Tapetenkleister, Wolle, Stoffe, Papier, Kataloge und natürlich Farben. Dort kann ich schneiden, kleben, malen und Bilder machen, so wie ich es mag. Diese bringe ich dann oft meiner Mami mit nach Hause.

Natürlich ist auch in der Bauecke immer allerhand los. Sehr gerne spiele ich mit der Holzeisenbahn, dem Bauernhof oder mit den Legobausteinen. Doch das beste im Zimmer ist die Puppen- und Kuschelecke. Zur oberen Spielebene muß man eine Treppe hoch und kann dann auf die anderen herunterschauen, ohne, daß uns die Erzieherin sieht. Das finden wir alle besonders spitze! In der Puppenecke toben wir manchmal, wir spielen dort "Mutter, Vater, Kind und Hund" oder wir ziehen schöne Kleider an und legen uns zum Kuscheln auf die Matratze.

Wenn ich Bescheid sage, darf ich selbst bestimmen, ob ich ins Foyer gehen will, um dort Bilderbücher anzuschauen oder mit Kindern der anderen Gruppe zusammenzutreffen.

An verschiedenen Tagen können wir tanzen, töpfern und turnen.

Ab und zu vermisse ich meine Freundin aus der "anderen Gruppe", die ich dann einfach kurz besuche.

Bei soviel Arbeit muß ich mich zwischendurch natürlich mit meiner Brotzeit und Tee stärken. Dazu setze ich mich an den Eßtisch. Ich hab es gerne, wenn ich Obst dabei habe, denn dann schneidet mir die Erzieherin daraus tolle Sachen. Am meisten liebe ich das Bananenrennauto oder die Apfelschiffe Wenn ich fertig gefrühstückt habe, muß ich daran denken, daß ich meine Kindergartentasche wieder aufräume. Ich soll auch darauf achten, daß mein Vesperplatz sauber ist, damit das nächste Kind ihn genauso ordentlich vorfindet wie ich.

Nach dem Freispiel setzen wir uns zusammen zum Singen, Vorlesen und zum Reden. Wir dürfen sagen, welche Spiele und Lieder wir uns wünschen und berichten unsere Ideen und Erlebnisse. Manchmal bin ich da traurig, weil ich nicht so lange warten will, bis ich drankomme, aber ich sehe ja ein, daß im Kindergarten viele Kinder sind, die alle als erster drankommen wollen. Oftmals ist es auch so, daß einige Kinder ins andere Zimmer gehen und dort arbeiten. An manchen Tagen geht’s auch in die Turnhalle. Das macht echt Spaß, was wir dort so alles spielen.

Wenn ein Kind Geburtstag hat, gibt es natürlich eine gebührende Geburtstagsfeier mit Saft und Kuchen, Geschenken und Liedern.

Der Vormittag ist nun schon bald zu Ende. Wenn das Wetter es zuläßt, können wir in unserem wunderschönen, riesengroßen Garten spielen und toben. Dort gibt es viele Dinge zu entdecken.

Von dort werde ich entweder abgeholt oder darf zum Mittagessen im Kindergarten bleiben. Vor dem Essen müssen wir die Hände waschen. Wenn alle Kinder sitzen und zur Ruhe gekommen sind, sprechen wir gemeinsam ein Tischgebet und wünschen uns einen guten Appetit. Der Eßtisch ist immer schön gedeckt und es brennt eine Kerze während wir essen. Beim Essen schaut die Erzieherin, daß wir Messer und Gabel benützen.

Gemeinsam schmeckt es viel besser als allein.

Wir können so viel essen, bis wir satt sind.

Nach dem Essen geht’s zur Toilette, danach ruhen wir uns ein bißchen aus. Man liest uns Geschichten vor und wir hören beruhigende Musik. Obwohl ich oft keine Lust zum Schlafen habe, fallen mir ab und an doch die Augen zu.

Aber dann bin ich wieder fit für den Nachmittag, um mich mit meinen Freunden, die von zu Hause wiederkommen, in neue Abenteuer zu stürzen, bis mich meine Mami am Spätnachmittag abholt.

 
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  14 Zusammenarbeit mit den Eltern  
 

Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Eltern wird in unserer Einrichtung für sehr wichtig erachtet, um Bildung und Erziehung der Kinder als gemeinsame Aufgabe zu bewältigen. Familie und Kindergarten sind gemeinsam für das Wohl von Kindern verantwortlich. Sie prägen beide die kindliche Entwicklung in entscheidendem Maße. Offenheit und Solidarität wollen wir erreichen, indem wir Elternarbeit in verschiedenen Formen anbieten.

 
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  14.1 Information  
 

Jahresplanung: Zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres entscheiden wir uns im Team gemeinsam für ein übergeordnetes Thema, welches uns in den beiden Gruppen das Jahr über begleitet.

Wochenrückblick: Der Wochenrückblick an der Magnettafel der jeweiligen Gruppe, gibt Eltern einen Überblick über pädagogische Inhalte und gruppeninternen Begebenheiten der vergangenen Woche.

Elternbriefe: Sie dienen der Information über Termine, Ferienregelung, Feste und Feiern und andere wichtige Ereignisse.

„Briefkasten“ Beim Gruppenraum: Darin findet jede Familie ihren Elternbrief.

Aushänge an der Tür im Eingangsbereich: Hier werden wichtige Termine, Hinweise und Informationen etc. bekannt gegeben.

Internet: Kindergarten Regenbogen

E-Mail: ev.kindergarten.regenbogen@t-online.de

 
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  14.2 Individuelle Elternarbeit  
 

Die häufigste Form des Kontaktes mit Eltern ist das kurze Tür - und Angelgespräch beim Bringen und Holen der Kinder.

Das reicht aber nicht aus, so daß wir für Eltern persönliche Gespräche ohne Kinder anbieten, denn eine wirkungsvolle Bildungs- und Erziehungsarbeit hängt entscheidend von einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Familien und Kindertageseinrichtung ab.

Die Elternsprechstunde sollten alle Eltern wahrnehmen.

Wichtig ist uns, daß die Gespräche in einer ungestörten, angenehmen Atmosphäre stattfinden.

Vor dem Kindergarteneintritt erfolgt ein persönliches Anmeldegespräch sowie ein "Schnuppertag" mit dem Kind, zum ersten Kennenlernen.

 
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  14.3 Gruppeninterne Elternarbeit  
 

Jede Gruppe gestaltet Elternarbeit nach individuellen Bedürfnissen und Interessen z. B. Kreativangebote für Eltern oder Gruppenelternabend.

 
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  14.4 Gruppenübergreifende Elternarbeit  
 

Im alltäglichen Kindergartengeschehen ergeben sich verschiedene Möglichkeiten für die Eltern zur aktiven Mitarbeit. Bei der Durchführung von Projekten z. B. bei der Gartengestaltung, bei Festen und öffentlichen Veranstaltungen können Mütter und Väter hilfreich unterstützen. Außerdem ist die Mithilfe bei kleineren hauswirtschaftlichen Tätigkeiten sehr nützlich, z. B. Leergut entsorgen, Einkäufe erledigen.

 
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  14.5 Elternabende  
 

Elternabende als eine klassische Form der Elternarbeit sind im Laufe des Kindergartenjahres weiterhin von Bedeutung. Es werden Fachleute eingeladen, die zu einem ausgewählten, aktuellen Thema referieren, Fragen beantworten und Raum zur Diskussion gewähren. Auch hier ist noch einmal zu betonen, daß Kindergarten und Elternhaus eine gemeinsame Verantwortung für Erziehung und Bildung der Kinder haben und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit angestrebt werden soll. Dies kann nur gelingen, wenn Eltern die angebotenen Elternabende und Veranstaltungen annehmen und sich aktiv am Kindergartenleben beteiligen.

Vor Beginn jedes neuen Kindergartenjahres findet für die zukünftigen Kindergarteneltern ein Informationsabend statt, an dem die Arbeitsweisen und Grundlagen unseres pädagogischen Konzeptes vorgestellt werden. Bei einem Elternabend im Oktober wird der Elternbeirat gewählt.

Eine weitere Form der gruppenübergreifenden Elternarbeit sind projektbezogene Aktionen mit Eltern und Kindern, z. B. Infoabende zu bestimmten von den Eltern gewünschten Themen, Ausflüge und Theaterbesuche.

 
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  14.6 Kindergartenbeirat  
 

In unserem Kindergarten wird zu Beginn des Kindergartenjahres ein Kindergartenbeirat gewählt. Die Zusammensetzung und Aufgabenstellung ergibt sich aus Artikel 14 des Bayerischen Kinderbildungs- und –betreuungsgesetzes (BayKiBiG)

Der Kindergartenbeirat ist ein beratendes Gremium und fördert die Zusammenarbeit zwischen Kindergartenträger, Kindergarten, Eltern und Grundschule. Der Kindergartenbeirat sowie das pädagogische Personal treffen sich regelmäßig zu Kindergartenbeiratssitzungen. Der Beirat wird vom Träger und der Kindergartenleitung informiert und angehört, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Aktivitäten des Kindergartenbeirates:
Organisation und Durchführung von Messebesuchen, Tombola, Kleiderbasar, Elternabenden z. B. Schultüten anfertigen, Infoabend des ADAC, Erste Hilfe Kurs, usw. Planung und Durchführung von Eltern-Kinder Aktivitäten z. B. gemeinsame Ausflüge usw. Mithilfe bei Festen und Feiern des Kindergartens, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung der Elternbeiratskasse.

 
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  15 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen  
  15.1 Fachdienste  
 

Die Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen von Fachdiensten, z. B. Frühförderung, Jugendamt, Ärzten, Ergotherapeuten, Logopäden finden auf verschiedenen Ebenen statt. Zum einen in Form von Gesprächen, die zur Aufklärung und Information dienen, zum anderen als Beratungsgespräche, die zu erzieherischen Fragen notwendig sind.

 
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  15.2 Grund und Hauptschule  
 

Tageseinrichtungen und Grundschule haben den gesetzlichen Auftrag partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Im Interesse der Kinder ist es sinnvoll, dass zwischen Grundschule und Elementarbereich regelmäßig Kontakt gepflegt wird. Erfahrungsaustausch, wie er zwischen Grundschule und unserem Kindergarten praktiziert wird, vermittelt Erzieherinnen sowie Lehrerinnen Inhalte, Methoden, Einstellungen und Ziele ihrer pädagogischen Arbeit.

Gegenseitige Akzeptanz und Klärung der Erwartungen erleichtern vor allem den Kindern den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit Rektor und Kollegen der Grundschule und den Eltern zum Wohle der Kinder die bestmöglichsten Lösungen für den Eintritt in die Schullaufbahn zu finden. Dies ist in weiten Teilen nur mit der Zustimmung der Eltern gestattet. Schule und Kindergarten benötigen von den Eltern Einwilligungen für die Fachdialoge über die Kinder. Wir erachten es deshalb für hilfreich, wenn Eltern uns gegenüber der Schule für Ihre Kinder von der Schweigepflicht entbinden

Schule und Kindergarten gestalten gemeinsam einen Informationselternabend über Schulfähigkeit.

Eltern werden durch individuelle Elterngespräche begleitet.

Die Kinder werden im Einschulungsjahr zu einem "Schnupperunterricht" eingeladen usw.

Darüber hinaus wird bei Bedarf gemeinsam mit der Schule die Spracherziehung für Kinder mit Migrationshintergrund durchgeführt.

 
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  15.3 Anderen Kindertageseinrichtungen  
 

Der verstärkte fachliche und organisatorische Austausch der Erzieherinnen mit Kolleginnen anderer Einrichtungen öffnet den Blick für Unterschiede in der Pädagogik und der Rahmenbedingungen und klärt bzw. regelt mögliche Unklarheiten. Im dreimonatigen Rhythmus treffen sich alle Leiterinnen des Dekanatsbezirkes mit der zuständigen Fachberaterin zur Leiterinnenkonferenz. Es werden aktuelle Themen des Kindergartenbereiches diskutiert und erarbeitet.

Zwischen den drei örtlichen Kindergärten finden Infoaustausch, Kontaktgespräche, Besprechungen z. B. über Neuaufnahmen, Kapazitäten der Einrichtung, Veränderung der Rahmenbedingungen usw. statt. Die Evangelischen Kindertagesstätten unterstützten sich im Bedarfsfall gegenseitig.

 
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  15.4 Beratungsstellen  
 

Zur jährlichen Untersuchung der Kindergartenabgänger kommt eine Vertreterin des Gesundheitsamtes in den Kindergarten. Die Eltern sind nach Möglichkeit bei dieser Untersuchung anwesend, um auftretende Fragen direkt abklären zu können.
Der ortsansässige Zahnarzt arbeitet im Rahmen der Gesundheitserziehung mit unserer Einrichtung zusammen.
Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, die Beratungsstellen der Diakonie in der Ottostraße, Fürth, oder des Landratsamtes in Fürth in Anspruch zu nehmen.
 

 
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  16 Öffentlichkeitsarbeit  
 

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Teil der Kindergartenarbeit, denn durch sie wird die eigene Arbeit für Außenstehende transparent. Außerdem dient sie zur Pflege bestehender Beziehungen. Das Bild (Image) das in der Öffentlichkeit besteht, ist die Grundlage für die gesellschaftliche Akzeptanz der Einrichtung.

  • Öffentlichkeitsarbeit beginnt bei allen Beteiligten im Kindergarten. Durch die Art und Weise, wie wir in unserem Kindergarten mit den Menschen umgehen und arbeiten, prägen wir das Bild unserer Einrichtung in der Öffentlichkeit.

  • Eltern und Familienangehörige sind die wichtigsten Multiplikatoren für den Kindergarten. Ihre Eindrücke und Meinungen prägen entscheidend das Bild unserer Einrichtung. Uns ist es wichtig, Eltern über die pädagogische Arbeit zu informieren und von unserer Arbeit zu überzeugen.

  • Der Träger der Einrichtung vertritt den Kindergarten nach außen

  • Kommune und Nachbarn: Eine gute Verbindung zu unseren Nachbarn, zur Marktgemeinde, zu Sozialen Einrichtungen, Vereinen, Geschäfte, Banken, Firmen und Betriebe des Ortes ist für uns besonders wichtig.

  • Fachöffentlichkeit. Der Kontakt zu benachbarten Einrichtungen (Arbeitskreise, Fortbildungen etc.), Fachberatung, Fachschulen (Praktikantinnen), Jugend- und Gesundheitsamt, andere Behörden und zur ortsansässigen Grundschule ist ein wichtiger Faktor für öffentliche Beziehungen

  • Politische Öffentlichkeit: Regelmäßige Gespräche mit der Politischen Gemeinde (Bürgermeister, Gemeinderat), dem Kirchenvorstand oder dem Regionalteam helfen, unsere Arbeit transparent zu machen.

Wege der Öffentlichkeitsarbeit

  • Öffentliche Feste und Veranstaltungen in der Gemeinde. Tombola an der Kirchweih, Teilnahme am Weihnachtsmarkt, Familiengottesdienst usw.

  • Projekte im Kindergarten, zu deren Abschluß die Öffentlichkeit eingeladen war Kinderbilderausstellung, Garteneinweihung, Tag der offenen Gartentür, Kunstprojekte usw.

  • Medien: „Kirche im Blick“, Mitteilungsblatt, „Unsere Zeitung“, „Fränkische Landeszeitung“, „Fürther Nachrichten“, Aushänge im Kindergarten und in den Schaukästen der Kirchengemeinde, Homepage der Kirchengemeinde www.wilhermsdorf.info

  • Erscheinungsbild: Wir legen Wert auf ein gepflegtes, sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild unseres Kindergartens, des Gebäudes, der Einrichtung, des Gartens

 
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  17 Qualitätsmanagement  
 

Um die Arbeit in unserem Kindergarten immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und weiterzuentwickeln, gibt es mehrere Werkzeuge des Qualitätsmanagements:

  • Jährliche Qualitätsumfrage mit Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse

  • Regelmäßige Erfragung der gewünschten Öffnungszeiten

  • Begehung durch den Sicherheitsbeauftragten des Dekanatsbezirks

  • Weiterentwicklung der Konzeption

  • Wir sind dankbar für jede Anregung und konstruktive Kritik

 
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  18 Schlußgedanke  
  Du hast ein Recht,
genauso geachtet zu werden
wie ein Erwachsener.

Du hast das Recht,
so zu sein, wie du bist.
Du mußt dich nicht verstellen
und so sein,
wie es die Erwachsenen wollen.

Du hast ein Recht
auf den heutigen Tag,
jeder Tag deines Lebens gehört dir,
keinem sonst.

Du, Kind,
wirst nicht erst Mensch,
du bist Mensch........
Janusz Korczak

 

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