Die katholische Kirche St. Michael  
         
     
  Wenn sie auf das jeweilige Bild klicken, erhalten Sie eine Großansicht in einem separaten Fenster.  

  nach oben  
  Zur Geschichte der Kirche  
         
  Grundstein - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Die Kirche St. Michael wurde in den Jahren 1961 bis 1963 erbaut.

Der Kirchenbau wurde erforderlich, da sich in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg viele katholische Flüchtlinge in Wilhermsdorf niederließen. Auch durch spätere Zuzüge in den Neubausiedlungen war die kath. Kirchengemeinde zahlenmäßig gewachsen und benötigte ein eigenes Gotteshaus. Derzeit gehören zur Kirchengemeinde in Wilhermsdorf etwa 950 Gemeindeglieder.

Die Kirche hat (ohne Empore) ca. 260 Sitzplätze.

Zur Pfarrei Wilhermsdorf gehören auch die Gemeinden Markt Erlbach und Neuhof, sowie zahlreiche kleinere Orte.

 
         
  nach oben      

  Der Eingangsbereich  
       
 

Kath. Kirche St Michael  und Pfarrhaus - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Der Weg in die Kirche ist ein Ereignis: Über eine breite Steintreppe steigt man viele Stufen zur Kirche hoch. Unweigerlich richtet sich der Blick auf den Turm, der wie ein Finger nach oben weist - und die Gedanken schon auf die Macht aus der Höhe, auf Gott, ausrichten will. Man geht unter dem Turm durch. Hier können nun Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, über einen zweiten Zugang von der Bergstraße her dazustoßen.
Hl. Antonius - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Jetzt sieht man das Eingangsportal, das man über weitere Stufen erreicht. (Behindertengerecht ist der Zugang zur Kirche nicht - das ist bei der extremen Hanglage und der sonst vorhandenen Bebauung nur sehr schwer zu verwirklichen.)

Kriegerdenkmal 1. Weltkrieg - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Neben der Eingangstür ist ein kleines Becken mit Weihwasser, damit man sich beim Betreten der Kirche damit bekreuzigen kann. Rechts neben der Eingangstür sieht man an der Wand eine Statue. Es handelt sich um den Heiligen Antonius (er war ein Einsiedler) - sein Erkennungszeichen ist das Schwein zu seinen Füßen.

Links von der Eingangstür befindet sich der Zugang zur Empore. Über der Tür sieht man eine Madonne mit Jesus, Bestandteil eines Kriegerdenkmals zum Gedächtnis an die Toten des 1. Weltkrieges.

 
       
  nach oben    

  Der Taufstein und das Weihwasser  
       
  Weihwasserkessel und Taufstein - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!

Wenn man das Eingangsportal öffnet, fällt der Blick auf die gegenüberliegende Raumseite. Dort kommen der Weihwasserkessel und der Taufstein sofort in den Blick.

Ein großer Kupferkessel mit einem Hahn: Darin wird der Gemeinde Weihwasser zum Mitnehmen für den Hausgebrauch angeboten.

Der schlichte Taufstein in Eingangsnähe der Kirche - das sagt uns: Die Taufe ist die erste Station für einen Menschen, der sein Leben mit Jesus Christus in der christlichen Gemeinde führen will. Durch die Taufe wird man in die Gemeinde aufgenommen.

 
       
  nach oben    

  Die Orgel  
       
  Orgel - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Die von der Passauer Orgelbaufirma Eisenbarth erstellte Orgel besitzt 1128 Orgelpfeifen aus Holz und Zinn.

Die Pfeifen und der Orgelprospekt wurden in der Firmenwerkstatt in Passau hergestellt. Am 10. Oktober 1968 wurde mit der Montage der Orgel in der Kirche begonnen.
Im Verlauf der Arbeiten kam der Orgelbaumeister Ludwig Eisenbarth selbst nach Wilhermsdorf, um die Pfeifen einzusetzen und zu stimmen.

Am Sonntagabend, 3. November 1968 um 18.00 Uhr wurde die Orgel feierlich eingeweiht.
Bei der Einweihung spielte der Bamberger Domorganist Wolfgang Wünsch.
Dekan Prälat Pieger aus Fürth hielt die Festansprache.
Verantwortlicher Ortspfarrer während des Orgelbaues war Pfr. Reck.

 
 
Disposition der Orgel in St. Michael, Wilhermsdorf
Hauptwerk Prinzipal 8'
Rohrgedackt 8'
Oktav 4'
Koppelflöte 4'
Schwegel 2'
Mixtur 4 f. 1 1/3'
 
Schwellwerk Gedackt 8'
Harfpfeife 8'
Rohrflöte 4'
Prinzipal 2'
Sesquialtera 2 f. 2 2/3'
Zimbel 3 f. 1'
 
Pedal Subbaß 16'
Gedaktbaß 8'
Oktavbaß 8'
Pommer 4'
 
Normalkoppeln, 1 freie Kombination,
mechanische Spiel- und elektrische Registertraktur,
Schleifladen
 
Disposition und Orgelprospektgestaltung:
Fa. Ludwig Eisenbarth, Passau.
 
  nach oben    

  Der Kirchenraum  
       
  Kirchenschiff - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Schaut man vom Altarraum in das Kirchenschiff, sieht man die Bilder von Jesus und der 12 Apostel an der Brüstung der Orgelempore.

Rechts und links im Kirchenschiff sind jeweils sieben Bilder zu den Kreuzwegstationen, dazu für jeden Apostel eine Kerze und ein Kreuz an der Wand angebracht.

Rechts unter der Empore sieht man die zwei Beichtstühle, die allerdings nur noch selten in Gebrauch sind.

 
       
  An der Schwelle zum Altarraum hängt an der Südseite das Bild des Erzengels Michael, des Namenspatrons der Kirche.

Der Erzengel Michael ist der Führer der himmlischen Heerscharen, Beschützer der Kirche, Kämpfer gegen den Satan und Geleiter der Seelen. Er gilt auch als Beschützer der christlichen Heere und Völker.

Er ist im Kampf gegen den Satan dargestellt.

Das Bild entstand nach einem Gemälde von Guido Reni.
Die Kopie wurde von Ignaz Augustin, Neuhof/Zenn, angefertigt.

Engel mit Schwert - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!  
       
  nach oben    

  Der Altarraum  
       
  Altarraum - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!

Der Altarraum mit dem herrlich gestalteten Glasfenster,
das auf die Kreuzigung Jesu, das Abendmahl
und die Ausgießung des Hl. Geistes hinweist.

Altarraum - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!  
       
  Der Altar - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! Marienaltar - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!  
  Der Altar mit dem Tabernakel,
dem Aufbewahrungsort
für die geweihten Hostien.
Es zeigt 3 Bilder, die Vater, Sohn
und Hl. Geist symbolisieren.
Der Marienaltar mit
Madonna (15. Jh. - Mitte), der
Hl. Katharina (mit Schwert - links) und
der Hl. Barbara (mit Kelch - rechts)
 

  Zum Seitenanfang Zur Startseite  

  webmaster@wilhermsdorf.info