| Die Gruft der Hauptkirche | |||
| Die Gruft | ||||
| nach oben | ||||
| Die Gruft | ||||
![]() |
Unter den breiten Steintreppen,
die von rechts und links zum Hauptportal der Kirche
emporführen, geht man durch eine unscheinbare Tür in
den Vorraum. Von da aus kann man schon den vorderen Raum
überblicken. Der Prunksarg der Gräfin Franziska Barbara von Hohenlohe fällt sofort ins Auge. Am Sarg vorbei geht man in den hinteren Raum. |
|||
| nach oben | ||
| Der Prunksarg der Gräfin | ||
![]() Der Prunksarg der Gräfin Franziska Barbara von Hohenlohe (23.07.1666 - 03.04.1718) ist mit Ornamenten und mit vielen Bibelworten verziert, die vom Glauben der Verstorbenen zeugen. |
||||
![]() |
Leider sind einige Worte auf dem Sargdeckel durch unsachgemäße Behandlung heute nicht mehr lesbar. | ![]() |
| Im Prunksarg befindet sich der eigentliche Sarg, in dem bis heute die Gräfin ruht. |
| nach oben | ||||
| Die weiteren Särge und die Kindersärge | ||||
| In den
beiden Erwachsenensärgen ruhen der Freiherr Erasmus Wurster von Kreuzberg (12.04.1742 - 24.06.1793) und seine Frau Dorothea Marie
Kreß von Kreßenstein (14.03.1742 - 01.01.1771). In den vier Kindersärgen liegen vermutlich deren Kinder. |
||||
| nach oben | ||||
| Die Nutzung - einst und jetzt | ||||
| Die Gruft
wurde früher im vorderen Bereich wie ein normaler Keller
genutzt, in dem Leute ihre Kartoffeln u. a. lagerten. Der
hintere Raum war den Toten vorbehalten. Heute sind die Särge auf beide Räume verteilt: Der Prunksarg der Gräfin steht im vorderen Bereich, die anderen Särge im hinteren Raum. |
||||
| nach oben | ||||
| Die Andacht | ||||
| Früher
zog die ganze Gemeinde im Verlauf des
Kirchweihgottesdienstes die vom Altarraum in die Gruft
hinabführende Treppe abwärts und erwies im Vorbeiziehen
am Sarg der Erbauerin der Kirche die Ehre. Da dieser Treppenabgang zugemauert ist, ist dieser Brauch nicht mehr möglich. Stattdessen findet einmal im Jahr - zur (Herbst-)Kirchweih - zu Ehren der Gräfin Franziska Barbara eine Andacht am Sarg in der Gruft statt. Die Andacht ist neben dem Gedenken an die Erbauerin auch ein Zeichen der Ehrerbietung für eine Frau, die sich sehr zum Wohl Ihres Ortes und seiner Bürger eingesetzt hat. |
||||
| Zum Seitenanfang | Zur Startseite |