Der Altar  
       
  Der Altar:    
       
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  Die Form des Altars  
  Klicken Sie auf das Bild und sie erhalten in einem neuen Fenster eine VergrößerungEs handelt sich um ein mächtiges Viersäulenretabel.
Zum Altartisch führen zwei Stufen.

Der Altartisch weist an den Seiten Steinreliefs auf.

Der Altar ist in drei Hauptszenen gegliedert:

 

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  Der Altartisch  
  Der Altartisch ist verputzt. An den Seiten trägt er je ein Steinrelieff in Form einer Allegorie. Auf der einen Seite erkennt man die Tugenden Glaube und Hoffnung (Fides und Spes), auf der anderen Seite die mildtätige Liebe und die Stärke (Caritas und Fortitudo).  

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  Die Predella  
  Die Predella (unterster Teil des geschnitzten Altars) zeigt die Abendmahlsszene.  
     
  Bei Klick: Vergrößerung in neuem FensterMk 14,12-25 Das Abendmahl
12 Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, als man das Passalamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst?
13 Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm,
14 und wo er hineingeht, da sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern?
15 Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und vorbereitet ist; dort richtet für uns zu.
16 Und die Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passalamm.
17 Und am Abend kam er mit den Zwölfen.
Bei Klick: Vergrößerung in neuem Fenster18 Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir ißt, wird mich verraten.
19 Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich's?
20 Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht.
21 Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.
22 Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib.
23 Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus.
24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.
25 Wahrlich, ich sage euch, daß ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs neue davon trinke im Reich Gottes.
 

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  Die Kreuzigung  
  Der Schöpfer des Altars will uns die Erinnerung an Jesu Tod am Kreuz durch sein Werk nahebringen. Dieses Aufopfern des Gottessohnes sollen wir nie vergessen. Es ist für uns ein Grund, dankbar zu sein.  
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Jesus Christus hängt am Kreuz. Unter dem Kreuz steht weinend Maria und der Jünger Johannes.

Joh 19,25-27
25 Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
26 Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebhatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
27 Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

 

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  Das Wappen  
     
      Über der Kreuzigungsszene prangt das Allianzwappen der Adligen von Hohenlohe-Welz.

Links finden sie ein Bild vom Altar,

Rechts eine Skizzierung des Wappens.

Daneben stehen auf dem verkröpftem Gebälk
die beiden Apostel Petrus und Paulus,
hinter ihnen auf den Giebelschenkeln Vasenaufsätze.

   

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  Die Apostel Petrus und Paulus  
     
  Bei Klick: Vergrößerung in separatem Fenster Die beiden Apostel sind in der für sie typischen Art dargestellt:  
Petrus ist an dem Schlüssel zu erkennen.

Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. (Mt. 16,19)
 

Paulus trägt das Schwert, das das Wort Gottes symbolisiert.

Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und an den Beinen gestiefelt, bereit, einzutreten für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. (Eph 6,13-17)

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  Der Auferstandene  
  Der mittlere Bereich des Altars zeigt die Szene, als der auferstandene Jesus (mit der Fahne als Zeichen des Sieges über den Tod) seinen Jüngern zum zweiten Mal erscheint. Bei seinem ersten Erscheinen war Thomas nicht da. Thomas zweifelt. Jesus geht auf seinen Zweifel ein. Er darf mit seinen Händen den Auferstandenen sogar berühren.  
  Bei Klick: Vergrößerung in einem separaten Fenster!Bei Klick: Vergrößerung in einem separaten Fenster!Joh 20,24-31
24 Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben.
26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch!
27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
 

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  Der dreieinige Gott  
     
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Die Trinität (Dreieinigkeit) bildet den Abschluß des Altars nach oben.

Die Taube, das Zeichen des Heiligen Geistes
(nicht zu Verwechseln mit der sogenannten "Friedenstaube") fliegt über dem Vater und dem Sohn.

Der Vater überreicht dem Sohn die Herrschaftskrone. Damit erfüllt sich Gottes Wort, das er durch die Propheten verheißen hat.



Jesaja 9,5-6
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;
auf daß seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, daß er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.

Daniel 7,13-14
Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.
Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.

Markus 13,26
Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit.

 

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  Die Handwerker  
  Den Altar schufen im Jahr 1712:
  • Der Schreiner Georg Ansorg aus Wilhermsdorf.
  • Der Bildhauer Stephan Hirstel aus Wilhermsdorf.
  • Der Maler und Vergolder Johann Christoph Roesler aus Neustadt/Aisch.
 

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