Gemeindegruß Passion/Ostern 2008
- INHALTSVERZEICHNIS -
 
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Titelseite S. 1
Impressum S. 2
Liebe Gemeinde S. 3
  Nachrichten aus der Kirchengemeinde  
Pfarrer Andreas Kleefeld wird Pfarrer
im Dekanatsbezirk Regensburg
S. 4
Nachrichten aus dem Kirchenvorstand S. 5
Gemeindeversammlung S. 9
Gemeindeleben in Zahlen S. 18
Taufen, Trauungen, Beerdigungen S. 19
Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden S. 20
Unsere Jubelkonfirmandinnen und
Jubelkonfirmanden
S. 21

Nachrichten aus der Diakonie

Starke Eltern – Starke Kinder S. 26

Nachrichten aus dem Dekanatsbezirk

Pfarrer Dieter Hertel in Sugenheim S. 27
Was ist ein Sakrament S. 28
  Aus den Vereinen und Verbänden  
Aus dem Posaunenchor S. 29
Landeskirchliche Gemeinschaft/EC S. 30
Der Gottesdienstplan S. 32
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  Impressum  
  Der Gemeindegruß erscheint viermal im Jahr.
Die Auflage beträgt ca. 1400 Exemplare.
Redaktion und verantwortlich für den Inhalt - ausgenommen zugesandte Stellungnahmen und Veröffentlichungen:
Pfarrer Andreas Kleefeld, Pfarrer Rainer Schmidt  und Gemeindereferent Jürgen Bär
 
       
  Bankverbindungen:    
  Spenden: Sparkasse Wilhermsdorf  240 203 463  
  Kirchgeld, Kirchstuhlgeld, Kindergarten, Gebühren und sonstige Zahlungen: CVW Privatbank AG         4 004 205
Sparkasse Wilhermsdorf  240 202 044
 
  Diakonieverein: CVW Privatbank AG         4 002 148
Sparkasse Wilhermsdorf  240 200 261
 
       
  Bürozeiten: Montags
von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr
dienstags und mittwochs
von 7.00 Uhr bis 11.30 Uhr
oder nach Vereinbarung
 
       
  Internet: www.wilhermsdorf.info  
       
  Anschriften:    
  Evang.-Luth. Pfarramt: Pfarrer Andreas Kleefeld
Marktplatz 6
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/1484
Fax. 09102/1481
Email:
pfarramt.wilhermsdorf@elkb.de
 
       
  Sprengel Hub: Pfarrer Rainer Schmidt
Kirchfarrnbach B1
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/1801
Fax 09102/993143
E-Mail: pfarramt.kirchfarrnbach@elkb.de
 
       
  Gemeindereferent: Herr Jürgen Bär
Beethovenstraße 14
91448 Emskirchen
Tel. und Fax: 09104/977
Email:
j.baer@baereneck.de
Internet:
www.wilhermsdorf.info
 
       
  Vertrauensmann des Kirchenvorstandes: Herr Thomas Reinhardt
Weinbergstraße 6
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/2493
Fax 09102/999157
 
       
  Diakonieverein St. Johannes
in den Kirchengemeinden
Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e. V.:
Adresse wie Evang.-Luth. Pfarramt Wilhermsdorf  
       
  Diakoniestation: Ansbacher Straße 6
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/1373 (Anrufbeantworter)
 
       
  Hausmeisterin im Gemeindehaus: Frau Heide Scherer
Weiherstraße 16
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/8242
 
       
  Evang. Kindergarten St. Johannes: Leitung: Frau Stefanie Schuh
Ansbacher Straße 15
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/2963
Fax: 09102/993107
 
       
  Evang. Kinderkrippe Mäusegruppe Leitung: Frau Gisela Höng
Ansbacher Straße 15
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/993109
Fax: 09102/993107
 
       
  Evang. Kindergarten Regenbogen: Leitung: Frau Reinhilde Rauscher
Jahnsdorfer Straße 2
91452 Wilhermsdorf
Tel. und Fax: 09102/96632
 
       
  Ganztagsbetreuung Leitung: Frau Marina Förder
Schulstraße 2
Tel./Fax 09102/996529
 
       
  Mesnerin: Frau Bringfriede Wagner
Ulsenbachstraße 14
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/768
 
       
  CVJM c/o Franziska Mitländer
Wurster-von-Kreuzberg-Straße 2
91452 Wilhermsdorf
Tel. 09102/996570
 
       
  Landeskirchliche Gemeinschaft/EC Herr Angel Robles, Prediger
Erlanger Straße 26
91489 Wilhelmsdorf
Tel. 09104/823663
 

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  Liebe Gemeinde  
     
 
HABEN SIE
RICHTIG
GEWÄHLT?
Liebe Gemeinde!

Die Kommunalwahl ist vorüber und die neugewählten „Amtsträger“ sind bekannt. Das Ergebnis ist für manche vermutlich sehr erfreulich - für andere eher frustrierend. Aber wie auch immer: Alle müssen damit leben und die Gewählten haben jetzt den Auftrag und die Möglichkeit, den Menschen in Wilhermsdorf und den dazugehörenden umliegenden Ortschaften zu dienen.

Es wird nicht immer einfach sein, einen Weg zu finden, der für alle gangbar und tragbar ist. Immer wieder muß gegen Einzelinteressen oder sogar gegen Parteiinteressen gehandelt werden, wenn das Allgemeinwohl vorangebracht werden soll. Möglicherweise muß ein Gemeinderat sogar gegen seine eigenen Wünsche oder gegen die Wünsche seiner Wähler stimmen, wenn er wirklich das Gemeinwohl voranstellt. Das erfordert Rückgrad und einen festen, begründeten Standpunkt. Das erfordert aber auch die nötige Beweglichkeit, seinen Standpunkt zu verändern, wenn sich herausstellt, daß es für das Gemeinwohl nötig ist.

Woher nimmt man die nötige Festigkeit - und andererseits auch die Fähigkeit, sich neu zu orientieren? Denn es ist sicher nicht einfach, sich kritisieren und korrigieren zu lassen und eine neue Position zu vertreten, die man den Mitmenschen erst wieder erklären und ihnen gegenüber mit Argumenten vertreten muß.

Für mich ist Josua ein Vorbild. Er hat sich immer wieder an Gottes Wort und Willen orientiert. Er ließ Gott als Korrektiv in seinem Leben zu. Er hat auch Fehler gemacht - aber diese Fehler vor Gott bekannt und sich dann neue Orientierung geholt. So konnte er zeitlebens ein geachteter Führer seines Volkes bleiben. Und am Ende seiner „Amtszeit“ hat er das Volk aufgefordert, über die Grundlage des gemeinsamen Lebens abzustimmen: über den Glauben an Gott und den Gehorsam gegenüber Gott. Er bekannte sich zu seinem Standpunkt, aber dem Volk ließ er die freie Wahl:

»Gefällt es euch nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen. Und das Volk sprach zu Josua: Wir wollen dem HERRN, unserm Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen. « (Josua 24,15+24b)

Für das Volk Israel zählte die mit Gott erlebte Geschichte. Sie erinnerten sich an Gottes Leitung, die ihre Vorfahren und sie selbst erlebt hatten: die Urväter Abraham, Isaak und Jakob, beim Auszug aus Ägypten, beim Zug durch die Wüste und dem Einzug in das verheißene Land. So fiel es nicht schwer, „Ja“ zu sagen.

Doch wie ist das bei uns heute? Wir schleppen einen Ballast in unserer Geschichte herum, der Zeugnis davon gibt, wohin es führt, sich von Gott zu entfernen und anderen Göttern zu dienen (z.B. der Naziideologie). Doch unser Volk scheint davon nicht genug gelernt zu haben. Wir erleben wieder, daß die 10 Gebote als Richtschnur unseres Gemeinwohls immer mehr demontiert werden - und die Folgen müssen wir schon heute tragen und ertragen: Gewalt, Bestechung, Ehebruch und Diebstahl belasten unser Zusammenleben zutiefst.

Wir haben einen großen Traditionsabbruch zu verkraften: Frühere Werte zählen nicht mehr, neue Werte sind häufig beliebig-belanglose Modeerscheinungen. Oft fehlen die verankernden Wurzeln, weil wir kaum noch Geschichten unserer Vorfahren kennen, die von Gottes Hilfe und Güte erzählen - oder weil wir diese Geschichten als überholt abtun. Die Wurzeln fehlen auch, wenn Menschen sich nicht immer wieder neu an Gottes Wort orientieren. Kein Wunder, daß derzeit vielen Menschen andere Religionen und Ideologien kraftvoller und überzeugender erscheinen als unser christlicher Glaube. Wir brauchen Menschen, die mit ihrem Reden und Leben glaubwürdige Zeugen Jesu Christi sind und ihren Glauben nicht verschämt als „Privatsache“ verstecken. Wir brauchen neuen Mut, selbst Zeugen für Gottes Güte und Treue zu sein.

Wenn uns heute jemand fragt: »Wem wollt ihr dienen? « Wie antworten wir? Sagen wir auch: »Ja, ich will Gott vertrauen und ihm dienen! «? Ich jedenfalls will dem Herrn dienen.

Ich wünsche uns diese Festigkeit im Glauben und die Bereitschaft, Zeuge zu sein.

Ihr Gemeindereferent Jürgen Bär

 

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