Aus der Diakonie  
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Johann Konrad Wilhelm Löhe
- der fränkische Diakonissenvater

 
     
  Wilhelm LöheVor 200 Jahren, am 21. Februar 1808, wurde in Fürth Johann Konrad Wilhelm Löhe geboren. Nach einer Erziehung im Geist des Pietismus studierte Löhe in Erlangen und Berlin evangelische Theologie und wurde 1831 zum Pfarrer ordiniert. Nach der Übernahme mehrerer Pfarrstellen, kam Löhe 1837 als Pfarrer nach Neuendettelsau, wo er seine spätere Frau Helene Andreae kennenlernte.
Löhe blieben die sozialen Probleme und Nöte seiner Zeit nicht verborgen, woraus der Entschluß erwuchs, in Neuendettelsau eine Diakonissenausbildungsstätte ins Leben zu rufen.
Im Dezember 1853 veröffentlichte er sein Konzept: "Die Diakonissenanstalt zu Neuendettelsau ist ihrem Zwecke nach eine Bildungsanstalt des weiblichen Geschlechtes zum Dienste der Unmündigen und Leidenden." Am 9. Mai 1854 gründete er dann die Diakonissenanstalt Neuendettelsau, die bis zu seinem Tod am 2. Januar 1872 um mehrere Gebäude und Einrichtungen erweitert wurde.
Gleichzeitig war Löhe Autor mehrerer theologischer Bücher, mit denen er zur Profilierung der Lutherischen Kirche beitrug.
 
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Brot für die Welt - Projekt

 
  Der Kirchenvorstand hat sich dafür entschieden, das unten beschriebene Projekt zu fördern. Die in unserer Kirchengemeinde gespendeten Gelder fließen auch in diesem Jahr wieder nach Afrika, dem „vergessenen Kontinent“.

Vom Gewehr zur Nähmaschine - Kindersoldaten in Sierra Leone

Mabinty Bangura war zwölf Jahre alt, als sie von den RUF-Rebellen entführt wurde. Von da ab übernahm Adama Samura, alias „Adama schneidet Hände ab“, ihre Erziehung. Sie brachte Mabinty bei, wie man sich wahllos Dorfbewohner herauspickt und ihnen einzelne Gliedmaßen abhackt. Das Leben einer Kindersoldatin. Jetzt ist Mabinty Schneiderin. Die Organisation MADAM half ihr nicht nur bei der Berufsausbildung, sondern auch bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse.

Frauen kochen Maisbrei mit Fisch und Chili

Einmal täglich essen die Lehrlinge
im Ausbildungscamp gemeinsam.
Die beiden jungen Frauen sind gerade dabei,
Maisbrei mit Fisch und Chili zu kochen.

Der elfjährige Krieg in Sierra Leone gilt als einer der brutalsten Kriege der jüngeren Zeit. Rebellen der Vereinten Revolutionären Front RUF unter Führung von Foday Sankoh fielen in die Süd- und Ost-Provinz Sierra Leones ein und terrorisierten die Zivilbevölkerung. Mehreren Tausend Menschen hackten sie mit Macheten die Gliedmaßen ab und verbreiteten damit Furcht und Schrecken. Kinder wurden verschleppt, vergewaltigt und gezwungen, zu töten. Im Mai 2002 fanden erstmals friedliche Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt.

Mabinty zählt zu den 6000 Kindersoldaten, die 2002 zusammen mit rund 50.000 Kämpfenden ihre Waffen abgeliefert haben. Mit Unterstützung von MADAM konnte sie neu anfangen. MADAM bietet ehemaligen Kindersoldaten und Frauen, die von der RUF mißbraucht wurden, eine Handwerksausbildung in der Schmiede, Schneiderei oder Schreinerei an. Zwischen neun und zwölf Monaten dauert die Ausbildung, je nach dem, wie viel Wissen vorhanden ist. Vermittelt werden Grundkenntnisse in Betriebsführung, Finanzplanung und Management.

Die meisten Auszubildenden klagen auch über Albträume und Angstzustände. Sie fühlen sich schuldig und fragen sich, ob sie jemals wieder zu Hause aufgenommen werden. MADAM arbeitet eng mit Seelsorgern und Fachkräften anderer Träger zusammen, um die traumatischen Kriegsgeschehen aufzuarbeiten. Versöhnung spielt eine wichtige Rolle, denn sie ist die Voraussetzung für eine spätere Integration in der Heimat.
Die heute 16-jährige Mabinty wohnt jetzt wieder bei ihrer Mutter. Zu MADAM hält sie weiter Kontakt.

Quelle : http://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/

 
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Der Diakonieverein setzt sich ein

 
  Der Ausschuß des Diakonievereins hat beschlossen, sich auch in Zukunft für die Ausbildung von Erzieherinnen im Kindergarten beziehungsweise der Kinderkrippe einzusetzen. Wie schon in den letzten Jahren wird der Ausschuß jedes Jahr einen Betrag von € 1.500,00 zur Verfügung stellen, damit eine Vorpraktikantin oder eine Berufspraktikantin in einer der Einrichtungen finanziert werden kann.

Wir wollen mit dieser Förderung nicht nur die jungen Leute unterstützen, sondern erhoffen uns auch, daß die Kindergärten durch den Kontakt mit den Schulen und die Ideen, die die Auszubildenden mitbringen, von den neuesten Entwicklungen in der Kindergartenpädagogik profitieren können.

Darüber hinaus hat der Diakonieverein die Finanzierung von 6 Stühlen und einem Tisch für die Kinderkrippe übernommen (€ 550,00). Da wir jetzt vor allem Kinder im Alter zwischen 1 und 2 Jahren betreuen, müssen auch die Stühlchen und Tischchen etwas niedriger sein als das Kindergartenmobiliar. Zudem benötigen die Stühlchen Lehnen, da sich die Kinder auf den Stühlen in der Regel noch nicht so gut halten können.

Für den Kindergarten St. Johannes wurden neue Fallschutzmatten finanziert (€ 264,00), die im Bereich des Kletterhügels ausgelegt werden.

 
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Gruppenangebot der
Suchtberatungsstelle der Diakonie

 
  Das Diakonische Werk Neustadt/Aisch informiert:



Ab dem 16. Januar 2008, findet
mittwochs, von 18.30 bis 20.00 Uhr,
14-tägig - auf vier Abende begrenzt - unsere
Angehörigengruppe

in der Suchtberatungsstelle in Bad Windsheim statt.

Dieses Gruppenangebot richtet sich an Angehörige von Suchtkranken bzw. Suchtgefährdeten.

Die Gesprächsgruppe soll Raum für Entlastung bieten und helfen, Angst und Schuldgefühle abzubauen. Durch den gemeinsamen Erfahrungsaustausch möchten wir neue Sichtweisen und Lösungen erarbeiten, eigene Wünsche wiederentdecken - und lernen, diese auch zu verwirklichen.

Nähere Informationen erhalten Sie über die Beratungsstelle bei Frau Kimmel unter folgender Telefonnummer: 0 98 41 / 28 59.

Wir bitten um telefonische Voranmeldung und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 
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Ein Kick mehr Partnerschaft – Gesprächstraining für Paare

 
  Im Mittelpunkt: Das Paargespräch

EPL und KEK geben einfache Regeln an die Hand, mit deren Hilfe Paare ihre Erwartungen an ihre Beziehung und ihre Vorstellungen von einem guten Zusammenleben konstruktiv klären können. Ihre Themen besprechen sie dabei nur miteinander, räumlich getrennt von anderen Paaren. Speziell ausgebildete Kursleiter/innen unterstützen das Gespräch. Ein Kurs besteht in der Regel aus vier Paaren mit zwei Kursleiter/innen.

Erfolgreiche Trainingsprogramme

EPL und KEK wurden vom Institut für Kommunikationstherapie, München, entwickelt. Wissenschaftliche Begleitstudien zeigen, daß die Paare auch noch nach Jahren von den Trainings profitieren.
EPL und KEK sind jedoch keine Therapie oder Beratung. Die Kurse wenden sich nicht an Paare,
die schwerwiegende Konflikte haben, denen es schon längere Zeit nicht mehr gelungen ist, sich zu versöhnen oder die eine Trennung beabsichtigen.

EPL – Ein Partnerschaftliches Lernprogramm

Im EPL-Gesprächstraining werden zunächst grundlegende Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten eingeübt. Mit diesen Fertigkeiten sprechen die Paare dann über wichtige Themen ihrer Partnerschaft. Eingeladen sind vor allem jüngere Paare. Das Training umfaßt 6 Einheiten von jeweils ca. 2 Stunden. Es wird in der Regel an einem Wochenende angeboten.

 
     
 

Themen der Kurseinheiten

  1. „Wir verstehen uns!“
    Bewußt machen, was Verständnis fördert.
  2. „Ich kann mit dir reden, auch wenn ich sauer bin!“
    Gefühle offen aussprechen.
  3. „Wir kommen einen Schritt weiter!“
    Meinungsverschiedenheiten lösen.
  4. „Das wünsche ich mir in unserer Beziehung!“
    Erwartungen aussprechen.
  5. „So stelle ich mir unsere erotische Beziehung vor!“
    Sich über Intimität und Sexualität austauschen.
  6. „Das trägt mich und uns!“
    Über Wertvorstellungen und Glauben reden.
 
     
 

KEK – Konstruktive Ehe und Kommunikation

Das KEK-Gesprächstraining wendet sich an Paare, die innerhalb eines erweiterten Gesprächstrainings auch ihre gemeinsame Geschichte in den Blick nehmen wollen. Eingeladen sind daher Paare in mehrjähriger Beziehung. Es umfaßt 7 Einheiten, die jeweils ca. 3 Stunden dauern und in der Regel an zwei Wochenenden stattfinden.

 
     
 

Themen der Kurseinheiten

Im ersten Kursteil werden grundlegende Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten erarbeitet und eingeübt.

  1. „Wir verstehen uns!“
    Bewußt machen, was Verständnis fördert.
  2. „Ich kann mit dir reden, auch wenn ich sauer bin!“
    Gefühle offen aussprechen.
  3. „Wir kommen einen Schritt weiter!“
    Meinungsverschiedenheiten lösen.
  4. „Was ich an dir schätze.“
    Über Positives in der Beziehung reden.

Im zweiten Kursteil sprechen die Paare über wichtige Themen ihrer Beziehung und wenden dabei die Fertigkeiten an, die im ersten Kursteil erworben wurden.

  1. „Wie reden wir im Alltag miteinander?“
    Eine neue Gesprächskultur vereinbaren.
  2. „Unsere Beziehung ist lebendig.“
    Veränderungen anschauen.
  3. „Was uns zusammenhält.“
    Sich der Stärken der Beziehung bewußt werden.
 
     
 

Wer bietet in unserer Region EPL oder KEK an?

Stadtakademie Erlangen, Hindenburgstraße 46a, 91054 Erlangen
Tel. 09131/20013
E-Mail: info@stadtakeademie-erlangen.de

Evang. Bildungswerk, Ebersberger Straße 11, 91126 Schwabach
Tel. 09122/14645
E-Mail: eeb-schwabach@t-online.de

Evangelische Tagungsstätte Wildbad, Taubertalweg 42, 91541 Rothenburg o.d.T.
Tel. 09861/9770
E-Mail: info@wildbad.rothenburg.de

 

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