Nachrichten aus der Diakonie  
     
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Arbeit im Diakonievereins-Ausschuß beendet
Abschied nach 20 Jahren treuer Mitarbeit
Frau Marianne Wolf will etwas kürzer treten

 
     
 
Marianne Wolf - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!  
JB: Wann begann Ihre Tätigkeit im Diakonievereins-Ausschuß und wie kamen Sie in den Ausschuß?
MW: Ich weiß nicht mehr genau, seit wann ich Mitglied im Verein bin.
Mein Kind war im Kindergarten und so bin ich als Mutter zum Verein dazugekommen. Als ich eintrat, hieß er noch Johanniszweigverein und war Träger des Kindergartens. Der Verein hatte nur wenige Mitglieder.
Bei einer Sitzung, wahrscheinlich der Jahreshauptversammlung wurden die Mitglieder des Ausschusses gewählt. Da nur sehr wenig Mitglieder anwesend waren, wurden fast alle gewählt - und ich eben auch.
Vereinsvorsitzender war damals Pfarrer Kramer.
 
   JB: Welche Aufgaben hat der Diakonievereins-Ausschuß?  
  MW: Zuerst war er der Träger des Kindergartens in der Ansbacher Straße. Unsere Aufgabe war, über Anschaffungen und Personal zu beschließen. Da der Verein aber zu wenig Mitglieder hatte, gab er die Trägerschaft des Kindergartens an die Kirchengemeinde ab.
Er war dann nur noch ein Förderverein für den Kindergarten und die ambulante Diakoniestation, die damals von den Gunzenhausener Schwestern getragen wurde.
Etwa um 1989-1990 kündigten die Gunzenhausener die Trägerschaft der ambulanten Diakoniestation. Hier trat nun der Diakonieverein als Träger der ambulanten Diakoniestation in die Bresche.
Heute unterstützen wir die Kindergärten und auch die ambulante Diakoniestation, wenn Anschaffungen zu tätigen sind oder besondere Wünsche erfüllt werden sollen, für die es keine Zuschüsse oder Kostenübernahme gibt. Unter anderem haben wir die Anstellung von Praktikantinnen in den Kindergärten finanziert.
 
  JB: Nennen Sie mir ein paar Themen, die in den 20 Jahren besonders wichtig waren:  
  MW: Eine wichtige Aufgabe war die Übernahme der Trägerschaft der Diakoniestation. Wir mußten dazu unbedingt Mitglieder werben und sind deshalb in Wilhermsdorf von Haus zu Haus gegangen und haben um den Eintritt in den Verein gebeten. Außerdem mußte die Satzung so verändert werden, daß sie den Anforderungen gerecht wurde. Da haben wir oft lange über manche Formulierungen nachgedacht, um möglichst gute und konkrete Bedingungen für die Arbeit zu schaffen.
Weiterhin haben wir viel Zeit und Engagement in die Planung des Altenpflegeheims gesteckt. Leider ist bis jetzt noch nichts daraus geworden. Wir haben andere Heime besichtigt, u. a. in Dietenhofen und Thalmässing.
Aber immerhin habe ich dabei persönlich mehr Einblick gewonnen.
 
  JB: Wie umfangreich war die Arbeit und wie war das Klima in dem Gremium?  
  MW: Die Arbeit war nicht extrem zeitaufwendig. Normalerweise haben wir uns zwei oder drei Mal im Jahr zu Sitzungen getroffen und zur Jahreshauptversammlung. Ab und zu mal gab es auch gemeinsame Sitzungen mit den Diakonievereins-Ausschüssen von Markt Erlbach und Neuhof/Zenn-Trautskirchen.
Die Stimmung im Ausschuß war gut. Es wurden zwar manchmal unterschiedliche Meinungen vertreten, aber es gab dennoch keine Unstimmigkeiten. Wir hatten untereinander ein gutes Verhältnis.
 
  JB: Warum sind sie jetzt ausgeschieden?  
  MW: Für mich war es eine schwierige Entscheidung. Ich bin schon so lang dabei - da kann mal jemand anderes weitermachen. Der Zeitaufwand an sich war nicht der Grund. Aber die Summe von allem, was ich tue, ist mir zu viel geworden - irgendwo mußte ich eben anfangen, weniger zu machen. Es liegt aber nicht daran, daß mir die Aufgabe nicht gefallen hätte.  

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