Nachrichten aus der Kirchengemeinde  
     
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  Frau Marianne Wolf wurde vom Kirchenvorstand eingestellt
Unsere neue Pfarramtssekretärin
Sie hat nicht erwartet, eine solch große Vielfalt an Aufgaben vorzufinden
 
  Frau Marianne Wolf ist in der Kirchengemeinde Wilhermsdorf schon lange als Mitarbeiterin bekannt und geschätzt. Seit 1. Februar 2007 wurde sie als Pfarramtssekretärin von Frau Dürr eingearbeitet und ist jetzt während der Bürozeiten die erste Anlaufstelle für die Gemeindeglieder. Zu Ihrem Dienstantritt hat ihr Gemeindereferent Jürgen Bär einige Fragen gestellt.  
 
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Frau Marianne Wolf
JB: Frau Wolf, bitte erzählen Sie uns doch etwas aus Ihrem Lebenslauf.
MW: Ich bin hier in Wilhermsdorf geboren und aufgewachsen. 1975 habe ich meinen Mann Karl geheiratet. Wir haben zwei erwachsene Kinder und auch zwei Enkelkinder.
JB: Wie hat sich ihr schulischer und beruflicher Werdegang entwickelt?
MW: Ich besuchte in Wilhermsdorf die Grund- und Hauptschule und wechselte dann an die Realschule in Neustadt/Aisch. Nach meinem Abschluß arbeitete ich 9 1/2 Jahre in einer Anwaltskanzlei in Nürnberg. Ich beendete die Arbeit 1980, als meine Tochter geboren wurde.
 
    Ab 1986 begann ich, stundenweise bei der Firma Scheuenstuhl zu arbeiten. Im Lauf der Zeit steigerte sich die Arbeitszeit bis zu etwa einer dreiviertel Stelle. Noch 17 Jahren hatte ich dann das Bedürfnis, mich noch einmal neu zu orientieren. 2003 übernahm ich die Stelle meiner Tochter in der Anwaltskanzlei Dr. Hufnagel in Langenzenn, als sie wegen ihrer Schwangerschaft nicht mehr arbeiten konnte. Je nach Arbeitsanfall waren dies etwa 20 Stunden in der Woche. Ich arbeite auch jetzt noch dort, aber nur noch in Form eines Minijobs.  
  JB: Was hat Ihnen an Ihren bisherigen Arbeitsstellen besonders gefallen?  
  MW: Bei der Firma Scheuenstuhl hatte ich durch die Fahrschule mit vielen jungen Leuten zu tun - wenn auch meist nur um Telefon. Aber das hält einen selbst jung. Der Vorteil in der Anwaltskanzlei ist, daß man über seiner Arbeit bleiben kann. Besonders gut hat mir das Schreiben noch Diktat per Diktiergerät gefallen.  
  JB: Sie arbeiten schon lange ehrenamtlich in der Kirchengemeinde mit. Welche Aufgaben haben Sie bisher schon wahrgenommen?  
  MW: Als die Kinder im Kindergarten waren, habe ich Aufgaben im Diakonieverein übernommen. (Anm. d. Red.: Wir haben im Gemeindegruß Sommer 2006 darüber berichtet ...mehr) Ich habe bei Kinderbibelwochen mitgearbeitet und auch Akkordeon gespielt. Im Januar 1990 trat ich in den Kirchenchor ein. Seit August 1990 spiele ich auch im Posaunenchor mit. 1991 kam ich zu den Chorschülern und sang dort meist die 2. Stimme. Noch einiger Zeit übernahm ich die Betreuung der Chorschüler bei den Beerdigungen. Eine Zeit lang war ich Sammlerin und Austrägerin des Gemeindegrußes. Im Gottesdienst übe ich den Dienst der Leselektorin aus. Im Kirchenchor und Posaunenchor bin ich immer noch. Ich mache alles gerne, was mit Musik zu tun hat - singen und blasen.  
  JB: Warum haben Sie sich jetzt auf die Stelle als Pfarramtssekretärin beworben?  
  MW: Schon früher haben mir Bekannte gesagt: Wenn die Frau Dürr einmal in den Ruhestand geht - die Stelle wär' doch was für dich. Aber ich habe selbst gar nicht daran gedacht, weil Frau Dürr ja noch da war. Die Ausschreibung der Stelle ist für mich dann doch sehr plötzlich und überraschend gekommen. Eine Rolle hat auch gespielt, daß es vielleicht meine letzte Arbeitsstelle werden könnte und ich im Alter nicht mehr so weit fahren muß.  
  JB: Freuen Sie sich auf Ihre Arbeit?  
  MW: Ja, ich freue mich, daß ich die Stelle erhalten habe. Ich freue mich, weil ich schon vorher ein gutes Verhältnis zu den Leuten in der Gemeinde hatte. Ich habe allerdings nicht gedacht, daß die Arbeit derart umfangreich ist. Gut, daß mich Frau Dürr einarbeiten konnte. Ich bin überrascht, daß die Arbeit im Pfarramt so vielseitig ist.  
  JB: Haben Sie Erwartungen an die Gemeinde und an den Pfarrer?  
  MW: Ich hoffe, daß ich weiterhin ein so super gutes Verhältnis zur Gemeinde behalte.  
  JB: Welche Hobbys haben Sie?  
  MW: Ich mag alles, was mit Musik zu tun hat, ich lese gerne und verbringe derzeit die meiste freie Zeit mit meinen Enkelkindern.  
  JB: Frau Wolf, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen, daß Gott Ihre Arbeit gelingen läßt und das gute Verhältnis zur Gemeinde bewahrt.  
   

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