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Ab 1986 begann ich, stundenweise bei der Firma
Scheuenstuhl zu arbeiten. Im Lauf der Zeit steigerte sich die
Arbeitszeit bis zu etwa einer dreiviertel Stelle. Noch 17 Jahren hatte
ich dann das Bedürfnis, mich noch einmal neu zu orientieren. 2003
übernahm ich die Stelle meiner Tochter in der Anwaltskanzlei Dr.
Hufnagel in Langenzenn, als sie wegen ihrer Schwangerschaft nicht mehr
arbeiten konnte. Je nach Arbeitsanfall waren dies etwa 20 Stunden in der
Woche. Ich arbeite auch jetzt noch dort, aber nur noch in Form eines
Minijobs. |
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JB: |
Was hat Ihnen an Ihren bisherigen Arbeitsstellen
besonders gefallen? |
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MW: |
Bei der Firma Scheuenstuhl hatte ich durch die
Fahrschule mit vielen jungen Leuten zu tun - wenn auch meist nur um
Telefon. Aber das hält einen selbst jung. Der Vorteil in der
Anwaltskanzlei ist, daß man über seiner Arbeit bleiben kann. Besonders
gut hat mir das Schreiben noch Diktat per Diktiergerät gefallen. |
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JB: |
Sie arbeiten schon lange ehrenamtlich in der
Kirchengemeinde mit. Welche Aufgaben haben Sie bisher schon
wahrgenommen? |
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MW: |
Als die Kinder im Kindergarten waren, habe ich Aufgaben
im Diakonieverein übernommen. (Anm. d. Red.: Wir haben im Gemeindegruß
Sommer 2006 darüber berichtet ...mehr) Ich habe bei Kinderbibelwochen
mitgearbeitet und auch Akkordeon gespielt. Im Januar 1990 trat ich in
den Kirchenchor ein. Seit August 1990 spiele ich auch im Posaunenchor
mit. 1991 kam ich zu den Chorschülern und sang dort meist die 2. Stimme.
Noch einiger Zeit übernahm ich die Betreuung der Chorschüler bei den
Beerdigungen. Eine Zeit lang war ich Sammlerin und Austrägerin des
Gemeindegrußes. Im Gottesdienst übe ich den Dienst der Leselektorin aus.
Im Kirchenchor und Posaunenchor bin ich immer noch. Ich mache alles
gerne, was mit Musik zu tun hat - singen und blasen. |
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JB: |
Warum haben Sie sich jetzt auf die Stelle als
Pfarramtssekretärin beworben? |
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MW: |
Schon früher haben mir Bekannte gesagt: Wenn die Frau Dürr einmal in den
Ruhestand geht - die Stelle wär' doch was für dich. Aber ich habe selbst gar
nicht daran gedacht, weil Frau Dürr ja noch da war. Die Ausschreibung der Stelle
ist für mich dann doch sehr plötzlich und überraschend gekommen. Eine Rolle hat
auch gespielt, daß es vielleicht meine letzte Arbeitsstelle werden könnte und
ich im Alter nicht mehr so weit fahren muß. |
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JB: |
Freuen Sie sich auf Ihre Arbeit? |
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MW: |
Ja, ich freue mich, daß ich die Stelle erhalten habe.
Ich freue mich, weil ich schon vorher ein gutes Verhältnis zu den Leuten
in der Gemeinde hatte. Ich habe allerdings nicht gedacht, daß die Arbeit
derart umfangreich ist. Gut, daß mich Frau Dürr einarbeiten konnte. Ich
bin überrascht, daß die Arbeit im Pfarramt so vielseitig ist. |
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JB: |
Haben Sie Erwartungen an die Gemeinde und an den
Pfarrer? |
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MW: |
Ich hoffe, daß ich weiterhin ein so super gutes
Verhältnis zur Gemeinde behalte. |
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JB: |
Welche Hobbys haben Sie? |
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MW: |
Ich mag alles, was mit Musik zu tun hat, ich lese gerne
und verbringe derzeit die meiste freie Zeit mit meinen Enkelkindern. |
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JB: |
Frau Wolf, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche
Ihnen, daß Gott Ihre Arbeit gelingen läßt und das gute Verhältnis zur
Gemeinde bewahrt. |
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