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JB: |
Waren Sie auch schon ehrenamtlich in der Kirche tätig? |
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SK: |
Ich bin katholisch und war zunächst Ministrant. Ich besuchte die
Jugendarbeit der Gemeinde erst als Teilnehmerin, später war ich
Mitarbeiterin.
In Verbindung mit dem Jugendamt Ansbach war ich Gruppenleiterin bei
Ferienangeboten. |
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JB: |
Was hat Sie bewogen, Sozialpädagogik zu studieren? |
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SK: |
Man kann sagen: Ich bin erblich vorbelastet. Meine Mutter ist
Erzieherin. Ich habe zuerst zwischen Lehrerin und Kunstlehrerin
geschwankt. Da diese Wege nur mit dem Fachabitur nicht möglich sind,
mußte ich einen anderen pädagogischen Weg einschlagen. Trotzdem tendiere
ich in Richtung Schule - indem ich wenigstens mit den Lehrern
zusammenarbeite. |
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JB: |
Wo haben Sie studiert und was war Ihnen während des Studiums besonders
wichtig? |
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SK: |
2001
habe ich an der Evangelischen Fachhochschule in Nürnberg mit dem Studium
angefangen. Zum Studium gehörte auch ein Praktikum, das ein Mal
wöchentlich stattfand. Ich sammelte dabei Erfahrungen im Bereich der
Bewährungshilfe. Mein Jahrespraktikum durfte ich in der
Veit-Stoß-Realschule in Nürnberg absolvieren. Ein erfahrener
Sozialpädagoge leitete mich bei der Schulsozialarbeit an. Zu den
Aufgaben gehörten Beratung von Schülern, Lehrern und Eltern. Weiterhin
hielten wir Unterricht im Fach „Soziales Lernen“ in der 5. Klasse.
Jeweils die halbe Klasse kam wöchentlich wechselnd, um soziale
Kompetenzen zu erwerben. Dazu gehörten z. B. Streit schlichten und
Rollenspiele. Der Unterricht war sehr spielerisch aufgebaut. Anfangs
begleitete ich den Praxisanleiter und lernte so vieles kennen. Nach und
nach arbeitete ich auch selbständiger.
Das Jahrespraktikum war am Besten. Ich habe das Gefühl, hier mehr
gelernt zu haben als während des ganzen theoretischen Studiums. Mein
Lieblingsfach war klinische- oder überhaupt Psychologie, philosophische
Sachen interessierten mich weniger. |
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JB: |
Wie sind Sie zu der Stelle in Wilhermsdorf gekommen? |
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SK: |
Bekannte meiner Eltern haben die Stellenanzeige der Kirchengemeinde
gelesen und an mich weiter gegeben. Ich habe mich beworben und wurde
genommen. Ich bin froh, daß ich gleich im Anschluß an das Studium eine
Arbeitsstelle antreten konnte. |
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JB: |
Was ist Ihnen im Umgang mit Kindern besonders wichtig? |
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SK: |
Ich möchte möglichst nah an den Kindern dran sein, an ihren Interessen
und Bedürfnissen. Ich möchte auch, daß sie sich hier wohl fühlen. Sie
sollen ihre Interessen einbringen und daran arbeiten.
Es ist mir auch wichtig, eine Struktur im Tagesablauf vorzugeben, mit
der Hoffnung, daß sie die zuhause übernehmen. Mittagessen, Ruhezeit,
Hausaufgaben, Freizeitbeschäftigungen - so sieht der grobe Ablauf hier
aus. |
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JB: |
Werden Sie auch christliche Inhalte vermitteln? |
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SK: |
Ich werde auf jeden Fall auf das Kirchenjahr eingehen. Was außerdem
möglich ist, muß sich erst noch entwickeln. |
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JB: |
Sie haben auch den Dienstauftrag in der Jugendarbeit. Welche Aufgaben
warten da auf Sie? |
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SK: |
Ich betreue zusammen mit Pfarrer Schmidt den offenen Jugendtreff für
Jugendliche im Konfirmandenalter „Café K“. Er findet jeweils am letzten
Freitag im Monat um 16 Uhr hier im Haus der Ganztagsbetreuung statt.
Ich soll auch den CVJM-Teenie-Treff zusammen mit Anna Holzberger leiten.
Die Gruppe wird sich vermutlich alle zwei Wochen treffen. Aber die
Gruppenstunde hat noch nicht stattgefunden. |
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JB: |
Welche Hobbys haben Sie? |
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SK: |
Ich zeichne und male gerne. Außerdem geh ich gerne ins Kino. Ich habe
seit zwei Jahren auch einen Nebenjob in einem Nürnberger Kino. |
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JB: |
Ich danke Ihnen für das offene Gespräch und wünsche Gottes Segen für die
Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. |
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