Nachrichten aus dem EC
und der Landeskirchlichen Gemeinschaft
 
     
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11. Oktober 2006

 
 

Ein liebevoll dekoriertes Buffet mit verschiedensten Salaten, Fleisch- und Fischgerichten sowie leckeren Desserts erwartete die ca. 90 Frauen, die zum Verwöhn-Abend der besonderen Art ins Gemeindehaus gekommen waren.
Nach dem Genuß all der leckeren Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre sprach Frau Bärbel Wilde, Pfarrerin aus Lüdenscheid, zum Thema „Zwischen Stille und Streß“. Hauptpersonen ihres Vortrages waren Marta und Maria, nachzulesen in Lukas 10.

Streß, vor allem Dauerstreß, kann leicht auf den Magen schlagen und krank machende Auswirkungen haben. Es gibt jedoch auch positiven Streß, der, je nach Typ, zu besserer und intensiverer Arbeit anspornt. Marta und Maria laden Jesus in ihr Haus ein. Marta verausgabt sich für ihren Gast. Sie möchte ihm das Beste anbieten. Während ihre Schwester Maria zu Jesu Füßen sitzt und auf seine Worte hört. Dies bedeutet Streß für Marta. Sie würde auch gerne zuhören, aber da ist ja die viele Arbeit – sie beschwert sich bei Jesus über ihre Schwester. Durch ihren Ärger geht ihr jegliche positive Motivation verloren. Die Antwort Jesu lautet: „Marta, Marta, du hast viel Mühe und Arbeit. Maria aber hat das bessere Teil erwählt. Das soll nicht von ihr genommen werden.“ Viele Menschen können vor lauter Arbeit nicht mehr genießen und empfangen. Nur zu geben und nicht zu empfangen, macht das Leben jedoch auf Dauer kaputt.

Die Bibel lädt uns zur Begegnung mit Gott ein. So wie Jesus von Marta und Maria eingeladen wird, möchte er auch in unser Leben eingeladen werden. Jesus möchte nicht zwischen Tür und Angel abgefertigt werden, nicht eine kleine, unbedeutende „Besuchsfigur“ in unserem Leben sein, sondern im Mittelpunkt stehen. Er hat uns ungeheuer viel zu geben.

Martas Aktivität verhindert es, Jesus zu Wort kommen zu lassen. Maria jedoch nimmt an, hört zu und nutzt den Augenblick. Marta weiß, was sie tun soll, Maria dagegen fragt. „Herr, was willst du, daß ich tun soll?“ Wann haben wir diese Frage zuletzt gestellt? Jesus will unser Bestes, deshalb brauchen wir uns vor dieser Frage nicht zu fürchten. Möglicherweise wird uns dann bewußt, daß manche Dinge in unserem Leben wegfallen müssen. Jesus will uns zeigen, was wirklich wichtig ist und gibt uns dafür neue Kraft. Wir können jeden einzelnen Tag aus Gottes Hand nehmen und brauchen nicht ängstlich auf den morgigen Tag zu blicken. Wir benötigen heute noch nicht die Kraft für morgen.

Es kann hilfreich zum Streß-Abbau sein, jeden Tag 30 Minuten spazieren zu gehen, sich an der Natur zu freuen und sich jeden Tag eine kleine Auszeit zu gönnen. Lernen wir, für die kleinen Dinge des Lebens zu danken, denn: je mehr Zeit wir uns zum Danken nehmen, um so positiver werden wir.


Silvester-Freizeit

Für Singles, Ehepaare, Familien, Jung und Alt im Steigerwald

von Samstag, 30. 12. 2006 bis Montag, 1. 1. 2007
planen wir den Jahreswechsel im Haus „Friede“ in Burgambach zu verbringen.
Auf dem Programm stehen geistige Impulse von Angel Robles,
Singen, Spieleabende, Kinderprogramm, ein Silvester-Buffet und
als Abschluß ein Neujahrs-Brunch.
Nähere Infos und Anmeldungen liegen im Gemeindehaus aus oder bei
Brigitte Weber, Tel. 99 69 59, erfragen.

 

   
  Evang. Gemeindehaus, Ansbacher Straße 6, Telefon (0 91 02) 6 06  

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