| Nachrichten aus der Kath. Kirchengemeinde | ||
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Klarstellung zum untenstehenden Interview: Siehe unten! (dazu hier klicken). |
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Beschwerden der
Kolpinggruppe aus Markt Erlbach zeigten Wirkung |
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| Pfarrer Josef Weis war seit Februar 2004 in Wilhermsdorf, Markt Erlbach und Neuhof als Seelsorger tätig. Für die Verwaltungsangelegenheiten war Pfarrer Hermany aus Cadolzburg zuständig. Nun wurde Pfarrer Weis wegen seiner Erkrankung in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. | ||
| JB: | Wie wird es dann mit Ihnen weitergehen? | ||
| JW: | Ich werde in Zukunft „ehrenamtlich“ als Pensionist „seelsorgerliche Mithilfe“ in der Gemeinde St. Michael in Nürnberg leisten. Die Gemeinde erstreckt sich zu Füßen der Burg im Stadtviertel St. Johannis (bekannt ist der Johannisfriedhof). Ich freue mich auf diese Arbeit, weil mir diese Gegend in Nürnberg sehr gut gefällt. Außerdem bin ich als „Pensionist“ etwas freier in dem, was ich tun muß. | ||
| JB: | Welche Tätigkeiten haben Sie hier sehr gerne übernommen? | ||
| JW: | Mein Charisma liegt darin, Kontakt zu den Vereinen zu pflegen. Ich habe mich gerne zu ihren Veranstaltungen einladen lassen und bin auch gerne hingegangen. Ich habe mich gefreut, vom CVJM Wilhermsdorf in den Hauptausschuß als beratendes Mitglied berufen zu werden. Ich bin sehr gerne zu dem Fledererverein nach Meiersberg gegangen und war auch bei zahlreichen anderen Vereinen zugegen. Außerdem pflegte ich auch die ökumenischen Kontakte zur Evangelischen Kirche. Ich habe dabei viele gute Gespräche geführt und die Katholische Kirche vertreten. Dadurch hatte ich natürlich nicht so viel Zeit für andere Aktivitäten. Mir wurde angekreidet, daß ich zu wenig Zeit für die „Frommen“ in der Gemeinde aufgebracht habe. Auch mit meiner direkten und deutlichen Ausdrucksweise konnten einige nicht klarkommen. Wenn ich diplomatischer gewesen wäre, hätte ich vermutlich nicht so viele Probleme gehabt. | ||
| JB: | An welche Ereignisse denken Sie besonders gerne zurück? | ||
| JW: | Sehr schön war das 44. Jubiläum der Flederer mit dem neuen evangelischen Pfarrer Rainer Schmidt aus Kirchfarrnbach. Sehr gut gefallen hat mir auch der ökumenische Frauentag, den Frau Anita Pfeiffer mit einer Frauengruppe auf die Beine gestellt hat. So stelle ich mir lebendige Gemeinde vor: Nicht, daß der Pfarrer alles anleiern muß, sondern daß in Eigeninitiative etwas initiiert wird. | ||
| JB: | Ist es ihnen gelungen, daß junge Familien ihren Platz in der Katholischen Kirche finden konnten? | ||
| JW: | Ich denke, daß Familien im Gottesdienst jetzt weniger Angst haben, daß ihr Kind schreit. Ich meine, daß hier ein atmosphärischer Klimawechsel erreicht wurde. Organisatorisch gab es aber noch keine Auswirkungen. Aber ab und zu fanden auch Taufen im Gottesdienst statt. Das wurde sehr positiv aufgenommen. | ||
| JB: | Was war für Sie sehr schwierig? | ||
| JW: | Ich habe in Wilhermsdorf gewohnt, war aber für die Organisation und Verwaltung nicht zuständig. Ich mußte die Leute oft auf Entscheidungen aus Cadolzburg vertrösten. Die organisatorische Teilung war nicht immer optimal und ich hing öfter „in der Luft“. In Nürnberg werde ich mit im Pfarrhaus wohnen, so daß es mit der Organisation weniger Probleme geben dürfte. | ||
| JB: | Herr Pfarrer Weis, ich danke Ihnen für Ihre offenen Worte und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft Gottes reichen Segen. |
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Der leitende Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde im Seelsorgebereich Cadolzburg-Langenzenn und Wilhermsdorf hat um die Aufnahme der folgenden Klarstellung zu dem oben und im letzten Gemeindegruß veröffentlichten Interview mit Pfarrer Weis gebeten: |
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Klarstellung: 1. Die Versetzung von Herrn Pfarrer Weis kam nicht plötzlich, sondern war seitens der Personalführung im Ordinariat in Bamberg mit Herrn Pfarrer Weis und mir bereits ein halbes Jahr vorher einvernehmlich abgesprochen worden. 2. Die Kolpingfamilie Markt Erlbach hat zu keiner Zeit den Weggang von Herrn Pfarrer Weis betrieben. 3. Ich bin zu keiner Zeit an den Bischof herangetreten, um vermeintliche Vorwürfe gegen Herrn Pfarrer Weis weiterzuleiten. 4. Der Umzug von Herrn Pfarrer Weis nach Nürnberg hat ausschließlich private Gründe, die stets vertrauensvoll behandelt wurden. gez. Pfarrer André Hermany |
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