Gemeindegruß Herbst 2006
- INHALTSVERZEICHNIS -
 
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Titelseite S. 1
Impressum S. 2
Liebe Gemeinde S. 3
  Nachrichten aus der Kirchengemeinde  
Nachrichten aus der Kirchengemeinde S. 4
Die Kinderkrippe S. 4
Die Ganztagsbetreuung S. 6
Wir suchen Chorschüler S. 7
Meditationswochen S. 8
Taufen, Trauungen und Beerdigungen S. 9
Aus dem Kindergarten St. Johannes S. 11
• Unsere neue Vorpraktikantin S. 11
• Bericht des Elternbeirates S. 11
Aus der Kinderkrippe Mäusegruppe S. 15
Aus dem Kindergarten Regenbogen S. 16
• Neue Mitarbeiterinnen S. 16
• Bericht des Elternbeirats S. 17

Aus der Katholischen Kirchengemeinde

Pfarrer Weis geht nach Nürnberg S. 19
Pfarrer Grohmann kommt S. 20
  Aus den Vereinen und Verbänden  
Serenade im Ehrenhain S. 22
Landeskirchliche Gemeinschaft/EC - Silvesterfreizeit S. 23
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  Impressum  
  Der Gemeindegruß erscheint viermal im Jahr.
Die Auflage beträgt ca. 1300 Exemplare.
Redaktion und verantwortlich für den Inhalt - ausgenommen zugesandte Stellungnahmen und Veröffentlichungen:
Pfarrer Andreas Kleefeld, Pfarrer Rainer Schmidt  und Gemeindehelfer Jürgen Bär
 
       
  Bankverbindungen:    
  Spenden: Creditverein Wilhermsdorf 4 002 636
Sparkasse Wilhermsdorf 240 203 463
 
  Kirchgeld, Kirchstuhlgeld, Kindergarten, Gebühren und sonstige Zahlungen: Creditverein Wilhermsdorf 4 004 205
Sparkasse Wilhermsdorf 240 202 044
 
  Diakonieverein: Creditverein Wilhermsdorf 4 002 148
Sparkasse Wilhermsdorf 240 200 261
 
       
  Bürozeiten: Montags, dienstags und mittwochs
von 7.00 Uhr bis 11.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
 
       
  Internet: www.wilhermsdorf.info  
       
  Anschriften:    
  Evang.-Luth. Pfarramt: Pfarrer Andreas Kleefeld
91452 Wilhermsdorf, Marktplatz 6
Tel. 09102/1484, Fax. 09102/1481
Email:
pfarramt.wilhermsdorf@elkb.de
 
       
    Pfarrer Rainer Schmidt
91452 Wilhermsdorf, Kirchfarrnbach B1
Tel. 09102/1801, Fax 09102/993143
E-Mail: pfarramt.kirchfarrnbach@elkb.de
 
       
  Vertrauensfrau : Frau Inge Friedrich
Ulsenbachstraße 11
Tel. 09102/395
 
       
  Diakonieverein St. Johannes
in den Kirchengemeinden
Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e. V.:
Adresse wie Evang.-Luth. Pfarramt  
       
  Diakoniestation: Ansbacher Straße 6
Tel. 09102/1373 (Anrufbeantworter)
 
       
  Hausmeisterin im Gemeindehaus: Frau Heide Scherer
Weiherstraße 16
Tel. 09102/8242
 
       
  Evang. Kindergarten St. Johannes: Leiterin: Frau Schuh
Ansbacher Straße 15
Tel. und Fax: 09102/2963
 
       
  Evang. Kindergarten Regenbogen: Leiterin: Frau Rauscher
Jahnsdorfer Straße 2
Tel. und Fax: 09102/96632
 
       
  Gemeindehelfer: Jürgen Bär
Beethovenstraße 14
91448 Emskirchen
Tel. und Fax: 09104/977
Email:
j.baer@baereneck.de
Internet:
www.wilhermsdorf.info
 
       
  Mesnerin: Frau Bringfriede Wagner
Ulsenbachstraße 14
Tel. 09102/768
 
       
  CVJM c/o Franziska Mitländer
Austraße 16
Tel. 09102/996570
 
       
  Landeskirchliche Gemeinschaft/EC c/o Schwester Babette Bachhofer
Ansbacher Straße 22
Tel. 09102/606
 
       
    Prediger Angel Robles
Erlanger Straße 26
91489 Wilhelmsdorf
Tel. 09104/823663
 

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  Liebe Gemeinde  
     
 

Liebe Gemeinde!

Ein trauriges und unrühmliches Ende eines langen Unternehmerlebens. Selbstmord nach der Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten. Wie kam es dazu?
Noch gibt es aktuell keine Gerichtsurteile - nur die Voruntersuchungen der Polizei in zahlreichen Betrieben in Deutschland. Immer mehr ungesetzliches Verhalten kommt ans Licht der Öffentlichkeit. Die zahlreichen Berichte über die Verarbeitung von abgelaufenen und verdorbenen Lebensmitteln erschrecken uns. Wir sind empört: Wem kann man noch trauen? Wer nutzt seine Position nicht zum Betrug aus?

„Ich nicht! - Ich hab ja nichts mit Fleisch zu tun!“ sagen wir schnell. Aber halt! - Geht diese Frage wirklich so weit an uns vorbei? Haben wir uns noch nie zu unrechtem Tun verführen lassen? Haben wir noch nie unrechtmäßig auf Kosten anderer gelebt?
Treibt uns nicht auch manchmal der Neid, die Habgier, oder einfach ein sehr starkes Verlangen dazu, in Versuchung zu geraten?
Wie reagieren wir dann, wenn uns die Versuchung trifft?

Die Aussicht auf schnellen Gewinn bewegt so manchen, den Pfad des Rechts zu verlassen. Die Verführung durch andere Menschen, die Angst um den Arbeitsplatz und vielleicht auch Bestechung oder Drohungen können uns verleiten. Verurteilte Bezieher von Bafög oder der Grundsicherung, die ihre Einkünfte nicht korrekt angegeben haben; Mieter, die ihre Miete einfach nicht zahlen; Leute, die schon vor der Beauftragung wissen, daß sie den Handwerker hinterher nicht bezahlen (wollen); die Anwendung von zweifelhaften Steuertricks und Manipulation am Einkommen - das gibt es auch in Bayern, vielleicht auch mitten unter uns. Und viele haben dabei kein schlechtes Gewissen mehr. Oft hört man: „Die Großen machen es ja auch!“

Ich meine aber: Christen dürfen ihr Verhalten nicht an zweifelhaften Vorbildern festmachen. Unser Verhalten muß sich an Jesus Christus und an seinem Wort orientieren. Für uns zählen die ethischen Maßstäbe, die uns das Evangelium nahelegt. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“  Wenn ich das ernst nehme und mich liebe, kann ich meinen Mitmenschen nicht ausbeuten, übervorteilen oder gar gesundheitlich schaden, weil ich das mit mir selbst auch niemals machen würde.

Wo jemand den Glauben an Jesus Christus ablehnt und damit die christlich-ethischen Maßstäbe nicht mehr anwendet, entsteht ein Vakuum. - Das entstandene Vakuum wird aber nicht durch „etwas Besseres“ ersetzt, sondern vom Egoismus erfüllt, dem letztlich die anderen egal sind. Es ist durchaus feststellbar: Wo der Glaube fehlt, leiden bald die (armen, schwachen, kranken, alten, jungen) Menschen.

Deshalb sind ein Umdenken und die Umkehr dringend erforderlich, wenn unser menschliches Miteinander weiterhin unter positivem Vorzeichen verlaufen soll. Über ungesetzlichem Tun steht auch keine Segensverheißung, sondern das, was Hiob einmal festgestellt hat: „Ich habe gesehen: Die Frevel pflügten und Unheil säten, ernteten es auch ein.“ (Hiob 4,8).

Wir möchten aber doch eine gute Ernte - an jedem Tag und als Fazit über unser ganzes Leben. Wir wollen ein sinnvolles Leben. Aber dann müssen wir uns auch an Gottes Richtlinien halten.

„Gott sei Dank“ ermöglicht er uns die Umkehr von falsch eingeschlagenen Wegen. Wenn wir unsere Fehler einsehen und vor Gott unsere Schuld bekennen, vergibt er uns und gibt uns die Chance zum Neuanfang.

Wir feiern Erntedankfest für die guten Gaben, die Gott uns gibt.
Wenn ein Mensch von seinen Verfehlungen umkehrt, ist das auch eine gute Gabe Gottes, eine „Ernte“, die Gott uns schenkt, denn die Umkehr hängt genauso von Gottes Güte ab wie das Wachstum auf dem Feld. Auch die Umkehr erbitten wir von Gott und danken dafür.

Ansonsten müssen wir uns mit unseren menschlichen Urteilen über die Ernte eines Menschenlebens sehr zurückhalten. Ein Beispiel dafür ist jener Satz:
„Wir hielten sein Leben für unsinnig und sein Ende für ehrlos.“
Dieses Urteil wurde nicht über einen Sünder oder Ehrlosen gesprochen, sondern über „den Gerechten“. Wir beziehen solche alttestamentliche Aussagen auf Jesus Christus. Er wurde irrtümlich für einen Sünder und Gotteslästerer gehalten. Und doch ist er unser Retter.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Jürgen Bär

 

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