Gemeindegruß Advent/Weihnachten 2005
- INHALTSVERZEICHNIS -
 
 
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Titelbild S. 1
Impressum S. 2
Liebe Gemeinde S. 3
  Nachrichten aus der Kirchengemeinde  
Nachrichten aus dem Kirchenvorstand S. 4
Taufen, Trauungen und Beerdigungen S. 9
  Kinderbibelwoche S. 10  
  Kindergarten St. Johannes: Elternbeirat S. 11  
  Kindergarten Regenbogen: Elternbeirat S. 12  
  Ein kleines Weihnachts-ABC Teil I S. 12  
Abschied von Frau Eberlein S. 13

Brot für die Welt - Projekt

  Reiche Ernte S. 14  

Nachrichten aus den Partnergemeinden

218. Kirchtag in Feld am See S. 15
  Aus dem Dekanat  
Das neue Pfarrersehepaar in Gutenstetten S. 16
Schäfer arbeiten für den „Guten Hirten“ - Das neue Pfarrersehepaar für Neustadt/Aisch III und Herrnneuses S. 19
Ein kleines Weihnachts-ABC Teil II S. 21
  Aus den Vereinen und Verbänden  
100 Jahre für unseren Posaunenchor unterwegs S. 22
  Die Landeskirchliche Gemeinschaft/EC "Heartbeat - Gottes Herz schlägt für dich" S. 23  

Mit diesem Gemeindegruß erhalten Sie:

  • die Spendentüten für die Sammlung „Brot für die Welt“
   
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  Impressum  
  Der Gemeindegruß erscheint viermal im Jahr.
Die Auflage beträgt ca. 1250 Exemplare.
Redaktion und verantwortlich für den Inhalt - ausgenommen zugesandte Stellungnahmen und Veröffentlichungen:
Pfarrer Andreas Kleefeld und
Gemeindehelfer Jürgen Bär
 
       
  Bankverbindungen:    
  Spenden: Creditverein Wilhermsdorf 4 002 636
Sparkasse Wilhermsdorf 240 203 463
 
  Kirchgeld, Kirchstuhlgeld, Kindergarten, Gebühren und sonstige Zahlungen: Creditverein Wilhermsdorf 4 004 205
Sparkasse Wilhermsdorf 240 202 044
 
  Diakonieverein: Creditverein Wilhermsdorf 4 002 148
Sparkasse Wilhermsdorf 240 200 261
 
       
  Bürozeiten: Montags, dienstags und mittwochs
von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr
oder nach Vereinbarung
 
       
  Internet: www.wilhermsdorf.info  
       
  Anschriften:    
  Evang.-Luth. Pfarramt: Pfarrer Andreas Kleefeld
91452 Wilhermsdorf, Marktplatz 6
Tel. 09102/1484, Fax. 09102/1481
Email:
pfarramt.wilhermsdorf@elkb.de
 
       
  Vertrauensfrau : Frau Inge Friedrich
Ulsenbachstraße 11
Tel. 09102/395
 
       
  Diakonieverein St. Johannes
in den Kirchengemeinden
Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e. V.:
Adresse wie Evang.-Luth. Pfarramt  
       
  Diakoniestation: Ansbacher Straße 6
Tel. 09102/1373 (Anrufbeantworter)
 
       
  Hausmeisterin im Gemeindehaus: Frau Heide Scherer
Weiherstraße 16
Tel. 09102/8242
 
       
  Evang. Kindergarten St. Johannes: Leiterin: Frau Eberlein
Ansbacher Straße 15
Tel. und Fax: 09102/2963
 
       
  Evang. Kindergarten Regenbogen: Leiterin: Frau Rauscher
Jahnsdorfer Straße 2
Tel. und Fax: 09102/96632
 
       
  Gemeindehelfer: Jürgen Bär
Beethovenstraße 14
91448 Emskirchen
Tel. und Fax: 09104/977
Email:
j.baer@baereneck.de
Internet:
www.wilhermsdorf.info
 
       
  Mesnerin: Frau Bringfriede Wagner
Ulsenbachstraße 14
Tel. 09102/768
 
       
  CVJM c/o Franziska Mitländer
Wurster-von-Kreuzberg-Str. 2
Tel. 09102/996570
 
       
  Landeskirchliche Gemeinschaft/EC c/o Schwester Babette Bachhofer
Ansbacher Straße 22
Tel. 09102/606

Prediger Angel Robles
Erlanger Straße 26
91489 Wilhelmsdorf
Tel. 09104/823663

 

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  Liebe Gemeinde  
     
 

„Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“  (2. Korinther 9, 7)

Liebe Gemeinde,

Geld und Kirche – paßt das zusammen? Viele Menschen stören sich daran, daß wir auch in der Kirche viel – vielleicht zuviel – über den „schnöden Mammon“ reden. Die Synoden der Landeskirche in den letzten Jahren waren, wie auch unsere Kirchenvorstandssitzungen oft von der Frage bestimmt, wie gehen wir mit den rückläufigen Kirchensteuermitteln um. Und manchen schien der Mut verlassen zu wollen angesichts der Probleme, die er auf uns zukommen sah.

Geld und Kirche – paßt das zusammen? Die Frage entzündet sich auch immer wieder an den Abkündigungen im Gottesdienst: Ist es wirklich nötig, daß wir nach der Predigt noch einmal eine Liste von 15 Gaben präsentiert bekommen? Kann das nicht etwas dezenter geschehen – vielleicht durch einen Aushang im Schaukasten oder einen Zettel, den man sich mitnehmen kann?

Geld und Kirche – passen zusammen, zumindest wenn wir in der Bibel darüber nachlesen. Da wird dem Geld der Stellenwert gegeben, der ihm gebührt. Als ein Mittel, das uns Menschen zum Leben hilft. Mit dem man viel Gutes machen kann. Ganz nüchtern reden Jesus und die Evangelisten oder, wie hier im Korintherbrief, der Apostel Paulus von dem Zahlungsmittel und sehen darin keinen Widerspruch zur frohen Botschaft – sofern der Mensch sich nicht vom Geld abhängig macht.

Das Geld wird also in ein richtiges Verhältnis zu unserem Leben gesetzt. Wir brauchen es. Aber es sollte nicht die Oberhand gewinnen über unser Reden und Handeln. In Frage gestellt wird in der Bibel eine Haltung, die das Geld zum Kult erhebt, um das sich unser ganzes Leben dreht und dem wir unsere Lebensentscheidungen unterwerfen. Das ist das Problem des reichen Jünglings, der zwar alle Gebote einzuhalten weiß, sich aber von seinem Reichtum nicht trennen kann. Traurig wendet er sich vom Herrn Jesus ab, hin zu den toten Werten, an denen sein Herz hängt.

Solange unser Herz – um es mit einem Wort Luthers zu umschreiben – nicht am Geld hängt, ist das Geld eine ziemlich nützliche Sache: Es dient zum Lebensunterhalt. Man kann Gutes damit tun. Sei es, daß man es anlegt, um Arbeitsplätze zu schaffen. Sei es, daß man anderen Menschen damit hilft, oder sinnvolle Projekte unterstützt.

Die Bibel führt uns immer wieder Beispiele von Menschen vor Augen, die gerne bereit sind, zu geben und sie unterstreicht: Entscheidend ist die Frage, aus welchem Grunde ich freigebig bin! Was will ich mit meiner Spende erreichen? Will ich mir Ansehen erwerben oder irgendeinen Vorteil verschaffen? Will ich wegen meiner Spende bei Gott und den Menschen ein Stein im Brett haben? Diese Haltung hat Luther im Zusammenhang mit dem Ablaß zu Recht verurteilt.

Davon ist aber zu unterscheiden, wenn es dem Spender um die Sache geht, um den Empfänger seiner Gaben. Wenn er etwas unterstützen möchte, was ihm wichtig ist. Wenn er durch die Gabe seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen möchte: Für ein wichtiges Ereignis – Geburtstag, Hochzeit oder Hochzeitstag. Oder dafür, daß er nach einer schweren Krankheit gesund geworden ist. Daß er ein Kind bekommen hat. Daß er eine Arbeitsstelle hat. Daß ihm etwas gelungen ist. Daß er sich von Gott angenommen weiß. Man könnte noch viele Anlässe aufzählen, die sich für Spenden eignen.

Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Für den Paulus ist die Haltung wichtig, mit der ich etwas gebe: Wir sollen gerne geben. Wir sollen fröhlich geben. Dann hat die Spende einen echten Mehrwert!

Mit guten Wünschen für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit grüßt Sie

Ihr Pfarrer

Andreas Kleefeld

 

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