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| Impressum | |||
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Der
Gemeindegruß erscheint viermal im Jahr. Die Auflage beträgt ca. 1250 Exemplare. Redaktion und verantwortlich für den Inhalt - ausgenommen zugesandte Stellungnahmen und Veröffentlichungen: Pfarrer Andreas Kleefeld und Gemeindehelfer Jürgen Bär |
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| Bankverbindungen: | |||
| Spenden: | Creditverein
Wilhermsdorf 4 002 636 Sparkasse Wilhermsdorf 240 203 463 |
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| Kirchgeld, Kirchstuhlgeld, Kindergarten, Gebühren und sonstige Zahlungen: | Creditverein
Wilhermsdorf 4 004 205 Sparkasse Wilhermsdorf 240 202 044 |
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| Diakonieverein: | Creditverein
Wilhermsdorf 4 002 148 Sparkasse Wilhermsdorf 240 200 261 |
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| Bürozeiten: | Montags,
dienstags und mittwochs von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr oder nach Vereinbarung |
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| Internet: | www.wilhermsdorf.info | ||
| Anschriften: | |||
| Evang.-Luth. Pfarramt: | Pfarrer
Andreas Kleefeld 91452 Wilhermsdorf, Marktplatz 6 Tel. 09102/1484, Fax. 09102/1481 Email: pfarramt.wilhermsdorf@elkb.de |
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| Vertrauensfrau : | Frau
Inge Friedrich Ulsenbachstraße 11 Tel. 09102/395 |
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| Diakonieverein
St. Johannes in den Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Kirchfarrnbach e. V.: |
Adresse wie Evang.-Luth. Pfarramt | ||
| Diakoniestation: | Ansbacher
Straße 6 Tel. 09102/1373 (Anrufbeantworter) |
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| Hausmeisterin im Gemeindehaus: | Frau
Heide Scherer Weiherstraße 16 Tel. 09102/8242 |
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| Evang. Kindergarten St. Johannes: | Leiterin:
Frau Eberlein Ansbacher Straße 15 Tel. und Fax: 09102/2963 |
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| Evang. Kindergarten Regenbogen: | Leiterin:
Frau Rauscher Jahnsdorfer Straße 2 Tel. und Fax: 09102/96632 |
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| Gemeindehelfer: | Jürgen
Bär Beethovenstraße 14 91448 Emskirchen Tel. und Fax: 09104/977 Email: j.baer@baereneck.de Internet: www.wilhermsdorf.info |
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| Mesnerin: | Frau
Bringfriede Wagner Ulsenbachstraße 14 Tel. 09102/768 |
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| CVJM | c/o
Franziska Mitländer Wurster-von-Kreuzberg-Str. 2 Tel. 09102/996570 |
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| Landeskirchliche Gemeinschaft/EC | c/o
Schwester Babette Bachhofer Ansbacher Straße 22 Tel. 09102/606 Prediger Angel Robles |
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| Liebe Gemeinde | ||
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Und Gott schuf den Menschen zu
seinem Bilde, 1. Mose 1, 27 + 28 "Nun traut Euch doch!" so möchte ich gerne unseren jungen Leuten zurufen und sie einladen, kirchlich zu heiraten. Was früher "fast" selbstverständlich war, daß man nicht nur standesamtlich heiratete, ist heute die Ausnahme: 1955 sind in den Evangelischen Kirchenbüchern allein in Wilhermsdorf 16 kirchliche Hochzeiten aufgezeichnet, 1965 standen 21 Paare am Altar. 1975 haben 24 Paare kirchlich geheiratet. In diesem Jahr werden wir voraussichtlich 8 Trauungen in unser Kirchenbuch eintragen (mit Kirchfarrnbach 11, mit den katholischen Trauungen 14), im vergangenen Jahr waren es 10 und vor zwei Jahren 8 Hochzeiten, die wir in unserer Kirche feiern durften. (Bei diesen Zahlen muß man bedenken, daß etliche Paare darunter waren, die nicht mehr in Wilhermsdorf leben und einige Paare auswärts kirchlich geheiratet habe) Das Standesamt Wilhermsdorf teilt mit, daß bis zum Ende des Jahres voraussichtlich 24 Paare den Weg zum Standesamt gefunden haben werden, um sich ihr Ja-Wort zu geben! Wie kommt es, daß so viele Paare auf die kirchliche Hochzeit verzichten? Liegt es daran, daß die kirchliche Hochzeit vielen zu teuer geworden ist? Nicht, weil die Kirche so hohe Gebühren erheben würde ich glaube, die Kirche ist mit etwa 100 EURO noch das Billigste am ganzen Fest. Aber viele Hochzeiten kosten inzwischen wirklich sehr viel Geld vom Brautkleid angefangen bis zur Bewirtung von 100 bis 200 Gästen zuzüglich des Polterabends. Da sind schnell 10.000 bis 20.000 EURO zu bezahlen! Bei der standesamtlichen Trauung, so scheint es, muß man nicht so viele Rücksichten nehmen und kann dadurch eine Menge Geld sparen. Andere stammen aus gescheiterten Beziehungen oder haben eine Trennung selber erlebt. Immerhin weist die Statistik eine Scheidungsrate von 50 % im Landkreis Fürth aus. Vielleicht ist auch diese Erfahrung ein Grund für den erheblichen Rückgang kirchlicher Trauungen. Man traut sich einfach nicht mehr - im doppelten Sinn des Wortes. Die Ehe wird mehr und mehr als eine Bindung auf Zeit gesehen. Man spricht ironisch vom "Lebensabschnittsgefährten". Etliche Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens führen uns die "Normalität" solcher befristeter Beziehungen vor. Man bekommt ein nüchternes Verhältnis zur Ehe und begnügt sich - wenn überhaupt - mit dem rechtlichen Akt der standesamtlichen Hochzeit. Schließlich habe ich das Gefühl, daß die geistliche Dimension einer Ehe aus dem Blick geraten ist. Auch wenn wir im Gegensatz zur Katholischen Kirche die Ehe nicht als Sakrament sehen können, so betrachten wir sie doch als eine gute Gabe Gottes, in der Gott uns einander anvertraut. Wir sollen einander helfen. Miteinander die Schöpfung bewahren. Kinder bekommen, eine Familie gründen. Das Leben in christlicher Gemeinschaft üben. So kann man den biblischen Texten entnehmen, die bei der Trauung gelesen werden. Pragmatische Gründe scheinen sich in den Vordergrund zu drängen und den Sinn einer kirchlichen Trauung zu überlagern: "Wir wollen eine Familie gründen, wir wollen ein Haus bauen, wir wollen Steuern sparen, wir wollen endlich Nägel mit Köpfen machen", so heißt es dann als Begründung dafür, daß man heiratet. Dazu braucht man die Kirche nicht. Die Kirche braucht man tatsächlich "nur", wenn man seine Beziehung als ein Gottesgeschenk betrachten kann. Wenn man die Liebe, die man füreinander empfindet, als etwas Besonderes sehen kann, das Gott gegeben hat und das Gott auch bewahren möchte, in dem sich seine Liebe zu uns widerspiegelt. Mit einem Wort: Wenn man die Hochzeit als einen Anlaß betrachten kann, Gott für das Geschenk der Liebe zu danken, und seine Beziehung unter Gottes Segen stellen möchte, dann wird man auch die Kirche zur Hochzeit aufsuchen. Ich würde mich freuen, wenn dieser Gedanke wieder mehr in den Blick käme. Es sollte keine Kostenfrage sein. Es sollte ein Herzenswunsch sein! Ihr Pfarrer Andreas Kleefeld |
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